Bachelorarbeit, 2013
56 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1. Untersuchungsgegenstand und thematische Abgrenzung
1.2. Aktueller Forschungsstand
2. Die Marktsituation des E-Publishing-Sektors zum ersten Quartal 2013
2.1. Marktanteile und Umsätze des E-Publishing-Markts zu Beginn des ersten Quartals 2013
2.2. Schwierigkeiten des E-Publishing-Markts aus Kunden-, Buchhandels- und Verlagssicht
3. Analyse ausgewählter Geschäftsmodelle
3.1. libreka!
3.1.1. Die Anfänge als Volltextsuche online
3.1.2. Anpassungen des Geschäftsmodells
3.1.3. Schwierigkeiten der Plattform und Kritik an libreka!
3.1.4. Bewertung der Bedeutung für den E-Publishing-Markt
3.2. PaperC
3.2.1. Die Gründung
3.2.2. Das Geschäftsmodell
3.2.3. Erfolge und Schwierigkeiten
3.2.4. Bewertung der Bedeutung für den E-Publishing-Markt
3.3. Weitere E-Publishing-Geschäftsmodelle im Überblick
4. Zusammenfassung, Ausblick und Bewertung der Chancen und Probleme für neue Marktteilnehmer
Die Arbeit untersucht die Herausforderungen und Potenziale des entstehenden deutschen E-Publishing-Marktes durch die Analyse spezifischer Geschäftsmodelle. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert dabei auf die Problemlösungsstrategien der untersuchten Unternehmen und die allgemeine Marktfähigkeit von E-Publishing-Konzepten im deutschen Buchhandel.
3.1.4. Bewertung der Bedeutung für den E-Publishing-Markt
libreka! hat zweifelsohne mit erheblichen Schwierigkeiten zu kämpfen, um das Ziel einer vollständig branchenübergreifenden Plattform für den Zwischen-, den vertreibenden und den herstellenden Buchhandel erreichen zu können. Die Debatte um die gefährdete Einigkeit der Branche durch libreka! als selbstgeschaffener Konkurrenz zu den Dienstleistungen der Barsortimente und Verlagsauslieferungen zeigt, dass trotz der eher geringen E-Book-Verkäufe libreka! als Vertriebsplattform in der Branche eine gewisse Relevanz besitzt. libreka! kann mit Sicherheit als Prestigeprojekt des Börsenvereins bezeichnet werden.
Ein Erfolg der Plattform könnte belegen, dass die Buchbranche in der Lage ist, auch im so wichtigen digitalen Markt ansprechende Lösungen für Verkauf und Distribution bereitzustellen, die es mit der logistischen Leistung des klassischen Buchhandels und der technischen Kompetenz großer Onlinehändler wie Amazon aufnehmen können. Dies böte Kunden eine einheitliche Anlaufstelle unter Einbindung des stationären Sortiments sowie Verlagen ein umfangreiches Marktforschungs- und Marketinginstrument anhand der Auswertungen potenziell hoher Verkäufe.
Die Konkurrenz durch Amazon und Google wächst kontinuierlich, weshalb der Ansatz, eine brancheneigene Lösung zu entwickeln, grundsätzlich zu begrüßen ist. Andererseits offenbaren sich insbesondere an den geführten Diskussionen um libreka!s Rolle in der Branche die konzeptionellen Schwächen des Geschäftsmodells. Die mvb befindet sich als Dienstleister des Börsenvereins in der schwierigen Lage, möglichst alle Branchenteilnehmer zufriedenzustellen. Die Häufigkeit der Änderungen des Geschäftsmodells spiegeln diese Versuche wider. Man startete mit libreka! als Volltextsuche mit angeschlossenem Digitalisierungsservice, zu einem Drittel querfinanziert durch die Kopplung an das VLB. Wenig später erweiterte man das Angebot um einen Onlineshop für E-Books, an dessen Verkäufen sich das stationäre Sortiment auf Wunsch beteiligen konnte.
1. Einleitung: Die Arbeit grenzt das Thema E-Publishing im deutschen Markt ein und erläutert die Zielsetzung der Untersuchung ausgewählter Geschäftsmodelle.
2. Die Marktsituation des E-Publishing-Sektors zum ersten Quartal 2013: Dieses Kapitel analysiert aktuelle Umsatzzahlen sowie die Hemmnisse bei der E-Book-Akzeptanz bei Kunden und im Buchhandel.
3. Analyse ausgewählter Geschäftsmodelle: Hier werden die Plattformen libreka! und PaperC hinsichtlich ihrer Entstehung, ihres Konzepts und ihrer Marktbedeutung detailliert evaluiert.
4. Zusammenfassung, Ausblick und Bewertung der Chancen und Probleme für neue Marktteilnehmer: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und leitet Erfolgsfaktoren für zukünftige Marktteilnehmer im E-Publishing-Bereich ab.
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Die Arbeit analysiert die gegenwärtigen Probleme und Chancen des aufstrebenden E-Publishing-Marktes in Deutschland unter besonderer Berücksichtigung ausgewählter Geschäftsmodelle.
Im Zentrum stehen die Marktsituation, die Rolle von Intermediären, technische Hürden wie das DRM sowie die strategischen Ausrichtungen verschiedener E-Publishing-Plattformen.
Das Ziel ist es, durch die Analyse konkreter Modelle wie libreka! und PaperC zu bewerten, welche Ansätze im digitalen Buchmarkt Potenzial haben und mit welchen Herausforderungen neue Wettbewerber konfrontiert sind.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literatur- und Branchenanalyse sowie auf Experteninterviews mit Branchenvertretern, um die aktuelle Marktlage empirisch zu unterfüttern.
Der Hauptteil gliedert sich in eine Marktanalyse der Jahre 2011 bis 2013, eine tiefgehende Untersuchung der Plattformen libreka! und PaperC sowie einen Überblick über weitere aktuelle Marktteilnehmer.
Neben dem Kernthema E-Publishing sind Begriffe wie Digital Rights Management, Geschäftsmodelle, Nutzerfreundlichkeit und der stationäre Buchhandel zentral für das Verständnis.
PaperC setzt auf ein Freemium-Modell, das sich primär an Fachbuchnutzer richtet und das Lesen sowie den Kauf einzelner Buchseiten oder Kapitel anstelle kompletter E-Books ermöglicht.
Hartes DRM wird als erhebliche Nutzungshürde identifiziert, da es die Flexibilität der Kunden einschränkt und damit die Attraktivität illegaler Angebote potenziell steigert.
libreka! fungiert als Verbandsplattform des Börsenvereins, was ihr einerseits Stabilität verleiht, andererseits jedoch aufgrund der Sonderstellung zu Wettbewerbskritik durch andere Dienstleister führt.
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