Bachelorarbeit, 2013
36 Seiten, Note: 2,0
Diese Bachelorarbeit setzt sich zum Ziel, die Bedürfnisse, Hindernisse und Chancen von Studierenden mit Hörbehinderung im Kontext der Inklusion im deutschen und österreichischen Bildungssystem zu untersuchen. Die Arbeit analysiert, welche Ansätze zur Umsetzung der Inklusion hörbehinderter Studenten in Deutschland und Österreich nachweisbar sind und auf welche Barrieren sie stoßen. Die Arbeit befasst sich dabei mit Gesetzesgrundlagen, Studienverordnungen, finanziellen und personellen Hilfen, Initiativen und Projekten sowie den auftretenden Barrieren.
Die Einleitung führt in das Thema „Studieren mit Hörbehinderung“ ein und skizziert die Relevanz der Thematik im Kontext der Inklusion im Bildungsbereich. Das zweite Kapitel erläutert den theoretischen Rahmen der Arbeit, indem es die verschiedenen Formen der Hörbehinderung, die medizinische und technische Hilfsmittelversorgung sowie das Konzept der Inklusion im Bildungssystem beleuchtet. Das dritte Kapitel formuliert die zentrale Forschungsfrage der Arbeit. Die Methodik wird im vierten Kapitel dargelegt, wobei der Schwerpunkt auf der Literaturrecherche im Stil eines systematischen Reviews liegt. Das fünfte Kapitel präsentiert die Ergebnisse der Literaturanalyse, wobei die gesetzlichen Grundlagen, Studienverordnungen, finanziellen und personellen Hilfen, Initiativen und Projekte sowie die Barrieren in Deutschland und Österreich beleuchtet werden.
Hörbehinderung, Inklusion, Bildung, Studium, Barrieren, Deutschland, Österreich, Gesetzesgrundlagen, Studienverordnungen, finanzielle Hilfen, personelle Hilfen, technische Hilfen, Initiativen, Projekte, Behinderung, Teilhabe, Integration, Universität, Hochschule, Studium mit Hörbehinderung, Studienordnung, accessibility, accessibility standards.
Die Inklusion im Bildungsbereich wird maßgeblich durch das Bundesgleichstellungsgesetz von 2002 und die UN-Behindertenrechtskonvention von 2009 gestützt und gefördert.
Zu den Barrieren zählen uneinheitliche Gesetze der Bundesländer, universitätsinterne Regelungen, unzureichende Informationen über Rechte, unzugängliche Bildungsinhalte und lange Bearbeitungswege für Anträge.
Es gibt finanzielle, personelle und technische Hilfen sowie spezifische Initiativen und Projekte, die Studierende bei der Bewältigung ihres Studiums unterstützen.
Beide Länder haben die Grundlagen für Inklusion geschaffen, jedoch zeigt die Analyse, dass insbesondere in Deutschland die gesetzlichen Regelungen noch eindeutiger gestaltet werden sollten.
Im theoretischen Rahmen der Arbeit wird die Hörbehinderung anhand der Konzepte der „funktionalen Gesundheit“ und der „Beeinträchtigung der Teilhabe“ gemäß der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) analysiert.
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