Diplomarbeit, 2003
88 Seiten, Note: 1,3
Vorwort
1 Einleitung
2 Tourismusobjekt Passau
2.1 Überblick über den Passauer Städtetourismus
2.2 Entwicklung des Passauer Städtetourismus
2.3 Fazit
3 State of the Art
3.1 Running Systems
3.1.1 Stadtführer ohne Routing- /Mappingfunktionalitäten
3.1.1.1 BeLocal
3.1.1.2 Max CityGuide
3.1.2 Stadtführer mit Routing- /Mappingfunktionalitäten
3.1.2.1 CitiWiz
3.1.2.2 City Guides
3.1.2.3 Kieler Seiten
3.1.3 Mobile Stadtführer mit Internet-Komponenten
3.1.3.1 CityCompanion
3.1.3.2 DOM
3.2 Innovative Projekte
3.2.1 Deep Map
3.2.1.1 Deep Map Architektur
3.2.1.2 Datenbank
3.2.1.3 VR-Verwaltung und -Visualisierung
3.2.1.4 Routing
3.2.1.5 Kartographische Modellierung
3.2.2 LoL@
3.2.2.1 LoL@ Architektur
3.2.2.2 Benutzerschnittstelle
3.2.2.3 User Interface
3.2.2.4 Lokalisierung
3.2.2.5 Routing
3.2.2.6 Kartographische Modellierung
3.3 Übersicht
4 Konzept
4.1 Technisches Konzept
4.1.1 WAP-Architekturen
4.1.1.1 Architektur von WAP 1.x
4.1.1.2 Architektur von WAP 2.0
4.1.1.3 Fazit
4.1.2 Übertragungstechnologie
4.1.2.1 Schnelle Datenpakete mit GPRS
4.1.2.2 Marktpotential von GPRS
4.1.3 Lokalisierung des Benutzers
4.1.3.1 Ortungsverfahren im Mobilfunk
4.1.3.1.1 Interaktive Eingabe durch den Benutzer
4.1.3.1.2 Terminalbasierte Technologien
4.1.3.1.3 Netzbasierte Technologien
4.1.3.2 Bewertung der Ortungsverfahren
4.1.4 Mapping, Routing & Geocoding
4.1.4.1 Mapping
4.1.4.2 Routing
4.1.4.3 Geocoding
4.1.4.4 Fazit
4.1.5 Auszeichnungssprachen
4.1.5.1 XHTML
4.1.5.2 XHTML Basic und Mobile Profile
4.1.5.3 XHTML als gemeinsame Basis
4.1.6 Entwicklungswerkzeuge
4.1.6.1 Ericsson WapIDE 3.2.1
4.1.6.2 Openwave Mobile SDK 1.5
4.1.6.3 Nokia Mobile Internet Toolkit 3.1
4.1.6.4 Nokia WML Studio 1.2
4.1.6.5 Scribe! 2.1
4.1.6.6 Dreamweaver MX
4.1.6.7 Fazit
4.2 Inhaltliches Konzept
4.2.1 Informationen über touristische „Produkte“
4.2.2 Sonstige Informationen
4.2.3 Fazit
4.3 Richtlinien für das Design von mobilen Anwendungen
4.3.1 Anpassung an verschiedene Endgeräte
4.3.2 Dateiverwaltung
4.3.3 Kategorisierung des Inhalts
4.3.4 Seitenbündelung
4.3.5 Seitenlänge
4.3.6 Limitierung der Menütiefen
4.3.7 Navigation
4.3.8 Überschriften
4.3.9 Seitengestaltung mittels XHTML
4.3.9.1 Bilder in XHTML-Anwendungen
4.3.9.2 Menügestaltung mit XHTML
5 Implementierung
5.1 Aufbau eines XHTML-Dokuments
5.2 WTAI
5.3 Links
5.4 Einfügen von Bildern
5.5 Tabellen
5.6 Erstellen von Stylesheets
5.7 Einbindung von Stylesheets
5.8 WML und XHTML serverseitig erzeugen
5.9 WAP-Server vorbereiten
5.10 WAP-Gateway
6 Test
7 Zusammenfassung und Ausblick
Anhang 1: Max CityGuide-Hauptmenüs
Anhang 2: CitiWiz Menüführung
Anhang 3: WAP-Portal City Guides & Hauptmenü Basel Guide
Anhang 4: Ausschnitt vom virtuellen Universitätsplatz Heidelberg
Anhang 5: Beispiel für eine zweckmäßige Datei-Strukturierung
Anhang 6: Titelzeile
Literaturverzeichnis
Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit der Evaluierung von Möglichkeiten und technischen Grenzen bei der Konzeption mobiler Stadtführer, die auf Location Based Services (LBS) basieren. Anhand der Stadt Passau als Fallbeispiel wird untersucht, unter welchen Bedingungen und mit welchen gestalterischen sowie technologischen Richtlinien eine Realisierung solcher ortsbezogener Anwendungen heute sinnvoll umsetzbar ist.
4.1.3 Lokalisierung des Benutzers
Der große Mehrwert innovativer Location Based Services besteht darin, dass zum Gewusst-wie das Gewusst-wo kommt. So werden Dienste möglich, die sich am momentanen Aufenthaltsort des Benutzers orientieren und ihm aktuelle sowie ortsbezogene Informationen zur Verfügung stellen. Um eine Anwendung „Location Based“ zu machen, müssen geographische Informationen über den Standort des mobilen Endgeräts ermittelt und anschließend an die Applikation übergeben werden. Dies gehört zu den schwierigsten Aufgaben, die beim Aufbau eines LBS-Dienstes zu lösen sind [KRÄM02,191]. Lokalisierungstechnologien korrespondieren dabei stark mit dem Angebot von Inhalten, da verschiedene Typen von LBS eine unterschiedlich hohe Lokalisierungsgenauigkeit verlangen. Der Bogen reicht von wenigen Metern bis hin zu mehreren Kilometern [ENIC02,38]. Für simple Dienste (z.B. „Wo finde ich die nächste Tankstelle?“) reicht meist ein Genauigkeitsradius von mehreren 1000 Metern. Bei Routingaufgaben hingegen ist die Kenntnis über den präzisen Standort unerlässlich.
Die Entscheidung darüber, welche LBS-Lösung für einen bestimmten Dienst eingesetzt werden soll, dürfen Entwickler natürlich nicht nur in Abhängigkeit von der jeweiligen Ortungsgenauigkeit fällen. Was letztendlich tatsächlich bewerkstelligt werden kann, hängt vor allem von der verfügbaren Technologie und den etablierten Standards ab. Aus wirtschaftlicher Sicht kommt noch die gegenwärtige und erwartete Verbreitung einer Technologie hinzu, die über Erfolg und Misserfolg eines Dienstes mitentscheidet. Da sich LBS an mobile Benutzer richtet, müssen Ortungstechnologien gewählt werden, die auch auf handelsüblichen mobilen Endgeräten verfügbar sind. Nur so ist gewährleistet, dass zu dem Dienst möglichst viele Personen Zugang haben [GRAU02,58].
1 Einleitung: Definiert den Rahmen der Arbeit und stellt die Bedeutung von Location Based Services als zukünftige „Killerapplikation“ im Tourismus dar.
2 Tourismusobjekt Passau: Analysiert das touristische Potential der Stadt Passau, um die Notwendigkeit und Rechtfertigung für die Entwicklung eines mobilen Stadtführers zu belegen.
3 State of the Art: Bietet einen Marktüberblick über existierende mobile Stadtführer und innovative Forschungsprojekte wie Deep Map und LoL@.
4 Konzept: Diskutiert die zentralen technischen und inhaltlichen Anforderungen, von WAP-Architekturen bis hin zu Design-Richtlinien für mobile Anwendungen.
5 Implementierung: Beschreibt die konkrete programmtechnische Umsetzung und die Anwendung von XHTML-Strukturen sowie die Bereitstellung auf WAP-Servern.
6 Test: Dokumentiert die Prüfung der entwickelten Beispielanwendung und die Auswertung des Feedbacks von Testpersonen hinsichtlich Benutzerfreundlichkeit und Design.
7 Zusammenfassung und Ausblick: Resümiert die Hürden bei der Realisierung von LBS-Diensten und gibt einen Ausblick auf die notwendige technische Entwicklung im Bereich mobiler Endgeräte und Netze.
Location Based Services, LBS, Mobile Stadtführer, WAP, GPRS, XHTML, Lokalisierung, Geocoding, Routing, Mobile Business, UMTS, Tourismus, Passau, Datengrundlage, Endgeräte.
Die Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Herausforderungen bei der Entwicklung eines mobilen Stadtführers mit ortsbezogenen Diensten (Location Based Services) am Beispiel der Stadt Passau.
Zu den Schwerpunkten gehören die technische Machbarkeit, mobile Kommunikationsstandards wie WAP und GPRS, Methoden der Standortbestimmung sowie Design-Richtlinien für mobile Anwendungen.
Ziel ist es, kritische Erfolgsfaktoren für LBS-basierte Stadtführer zu identifizieren und aufzuzeigen, inwieweit eine Realisierung unter den gegebenen technischen Rahmenbedingungen ökonomisch sinnvoll ist.
Die Arbeit kombiniert eine fundierte Literaturanalyse zum Stand der Technik (State of the Art) mit einem praxisorientierten Konzept- und Implementierungsansatz, der durch eine Beispielanwendung und anschließende Nutzertests evaluiert wird.
Der Hauptteil gliedert sich in eine Bestandsaufnahme existierender Systeme, die Ausarbeitung eines technischen Konzepts (WAP-Architekturen, Lokalisierung, Geodienste) sowie die Ableitung von Design-Richtlinien und deren konkrete Implementierung.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Location Based Services (LBS), mobile Stadtführer, WAP, Lokalisierung, Geocoding und mobile Endgeräte charakterisiert.
In Passau verhindern die geografische Lage und die Stadtstruktur bei aktuellen Technologien oft eine ausreichende Präzision, was die Auswahl auf interaktive Benutzereingaben als derzeit stabilste Lösung einschränkt.
Durch den Einsatz von XHTML und externen Stylesheets wird eine flexiblere Darstellung auf verschiedenen mobilen Endgeräten ermöglicht, was die Wartung des Dienstes deutlich effizienter macht.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

