Diplomarbeit, 1998
48 Seiten, Note: 1,3
1 EINLEITUNG
2 STRÖMUNGSINSTABILITÄTEN IN VERDICHTERN
2.1 Rotierende Ablösungen
2.2 Tiefes Abreißen
2.3 Verdichterpumpen
2.4 Grundformen der Betriebscharakteristiken
3 STABILISIERUNG VON VERDICHTERN
3.1 Passive Stabilisierung
3.2 Aktive Stabilisierung
4 AKTIVE STABILISIERUNG FÜR DAS TRIEBWERK LARZAC 04
4.1 Aktive Stabilisierung des Niederdruckverdichters durch Einblasung von Druckluft
4.2 Umfangsverteilte Ringeinblasung
4.3 Umfangsverteilte Einzelstelleneinblasung
4.3.1 Anforderungen
4.3.2 Gesamtaufbau
4.3.2.1 Innengehäuse
4.3.2.2 Außengehäuse
4.3.2.3 Steuerring
4.3.2.4 Austrittsdüsen
4.3.2.5 Abdeckdeckel
4.3.3 Berechnungen
4.3.3.1 Berechnung des realisierbaren Massenstroms
4.3.3.2 Berechnung der Düsenaustrittsfläche
4.3.4 Auswahl der Ventile
5 ZUSAMMENFASSUNG
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die konstruktive Entwicklung einer Vorrichtung zur aktiven Stabilisierung des Niederdruckverdichters am Triebwerk LARZAC 04, um den nutzbaren Betriebsbereich nahe der Pumpgrenze durch gezielte, umfangsverteilte Drucklufteinblasung zu erweitern und Instabilitäten effektiv zu unterdrücken.
4.3.2.1 Innengehäuse
Das Innengehäuse besteht aus einem Alu-Ring in den von außen die Strömungskanäle hineingefräst werden. Durch Drahterosion werden die Stücke innen zwischen den Kanälen entfernt Dadurch wird der Versperrungsgrad des Triebwerkseinlaufs reduziert. Am Triebwerksseitigen Ende der Kanäle werden radial Kreisbögen ausgefräst, in die die Austrittsdüsen eingesetzt werden können. Das Innengehäuse wird axial mit dem Außengehäuse verschraubt.
1 EINLEITUNG: Darstellung der Problemstellung bezüglich instabiler Strömungen im LARZAC 04 Triebwerk und der Zielsetzung zur aktiven Stabilisierung mittels Drucklufteinblasung.
2 STRÖMUNGSINSTABILITÄTEN IN VERDICHTERN: Theoretische Grundlagen zu Phänomenen wie rotierenden Ablösungen, tiefem Abreißen und Verdichterpumpen sowie deren Einfluss auf die Betriebscharakteristiken.
3 STABILISIERUNG VON VERDICHTERN: Untersuchung passiver Schutzmaßnahmen sowie Einführung in die aktive Stabilisierung (active control) und Detektionsmethoden von Instabilitäten.
4 AKTIVE STABILISIERUNG FÜR DAS TRIEBWERK LARZAC 04: Konstruktive Ausarbeitung der umfangsverteilten Einzelstelleneinblasung inklusive Anforderungsanalyse, Berechnungen und Ventilselektion.
5 ZUSAMMENFASSUNG: Abschließender Überblick über die erarbeitete konstruktive Lösung zur Implementierung der Einblasvorrichtung.
Aktive Stabilisierung, LARZAC 04, Niederdruckverdichter, Drucklufteinblasung, rotierende Ablösungen, Verdichterpumpen, Einzelstelleneinblasung, Modalwellen, Strömungsinstabilität, Triebwerksversuchs-Anlage, Hochfrequenzventile, Massenstrom, Strömungsmechanik.
Die Arbeit befasst sich mit der konstruktiven Entwicklung einer Vorrichtung zur aktiven Stabilisierung des Niederdruckverdichters am Triebwerk LARZAC 04, um Betriebsbereiche nahe der Pumpgrenze sicherer zu machen.
Die zentralen Themen umfassen die physikalischen Grundlagen von Verdichterinstabilitäten, die Konzepte der aktiven Stabilisierung sowie die konkrete konstruktive Umsetzung einer Drucklufteinblasvorrichtung.
Ziel ist die Erweiterung des stabilen Betriebsbereichs des Verdichters durch die Beseitigung von Störungen wie rotierenden Ablösungen und Spikes mittels aktiver, umfangsverteilter Drucklufteinblasung.
Neben der theoretischen Analyse bekannter Stabilisierungsmechanismen wird eine konstruktive Auslegung (CAD) vorgenommen, die durch strömungsmechanische Berechnungen der benötigten Massenströme und Geometrien gestützt wird.
Der Hauptteil konzentriert sich auf die spezifische Auslegung der umfangsverteilten Einzelstelleneinblasung, die Berechnung der notwendigen Düsenquerschnitte und die Auswahl geeigneter Aktuatoren (Ventile) für den Betrieb.
Wichtige Begriffe sind Aktive Stabilisierung, LARZAC 04, rotierende Ablösungen, Drucklufteinblasung, Niederdruckverdichter und Hochfrequenzventile.
Die Einzelstelleneinblasung ermöglicht eine bessere Integration in bestehende Anbauten, vermeidet lose Teile im Einlassbereich und bietet eine technisch effizientere Lösung, die den Einlassquerschnitt weniger negativ beeinflusst.
Da für die aktive Kompensation der Störungen Schaltzeiten von 2 ms gefordert sind, konnten keine Standard-Serienventile verwendet werden, was den Entwurf eines eigenen Ventilkörpers in Kombination mit einem Linear Force Motor der Firma MOOG erforderlich machte.
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