Magisterarbeit, 2000
86 Seiten, Note: 1,7
Diese Magisterarbeit untersucht den Einfluss digitaler Musikproduktion auf die populäre Musik im Kontext von Walter Benjamins Aufsatz „Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit“. Ziel ist es, die technologischen Entwicklungen in der Musikproduktion zu beleuchten und deren Auswirkungen auf die Musikindustrie, die Rezeption von Musik und die Rolle des Musikers in der Gesellschaft zu analysieren.
Die Einleitung stellt den Kontext der Arbeit dar und erläutert die Bedeutung der technischen Reproduzierbarkeit für die Musik und die Rolle des Musikers in der Gesellschaft. Das erste Kapitel beleuchtet Walter Benjamins Aufsatz „Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit“ und seine Relevanz für die heutige Musikproduktion. Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit der Entwicklung der Musiktechnologien, beginnend mit dem Phonographen und dem Radio bis hin zu den modernen digitalen Aufnahme- und Produktionstechniken. Dabei werden die verwendeten Medien, die Aufnahme- und Produktionstechniken und die Aufführungstechnik näher betrachtet.
Das dritte Kapitel befasst sich mit der Bedeutung des Internets für die Musikproduktion und die Rezeption. Es werden die verschiedenen Möglichkeiten der Musikproduktion im Internet, die Nutzung des Internets als Werbefläche und Vertriebsweg sowie die Rolle des Internets als Wissensquelle analysiert.
Das vierte Kapitel untersucht den Einfluss der Musiktechnologie auf die Gesellschaft. Dabei werden die Rolle der Musik(-technologie) als rationales System, die Verbindung von Musiktechnologie und Mythos sowie die Bedeutung der Techniksoziologie im Kontext der Musiktechnologie beleuchtet.
Populäre Musik, Musiktechnologie, digitale Produktion, Reproduzierbarkeit, Walter Benjamin, Musik im Internet, Musiktechnologie und Gesellschaft, Techniksoziologie, Musiker, Tontechnik.
Die Erfindung des Phonographen durch Thomas Alva Edison im Jahr 1877 ermöglichte es erstmals, Musik zeitlich und räumlich entkoppelt von einer Live-Darbietung zu konsumieren.
Basierend auf Walter Benjamins Aufsatz wird analysiert, wie die mechanische und digitale Vervielfältigung den Charakter von Kunstwerken und deren gesellschaftliche Funktion verändert.
Das Internet dient als neue Werbefläche, Vertriebsweg, Wissensquelle und Plattform für die gemeinschaftliche Musikproduktion über Distanzen hinweg.
Musiker sind heute zunehmend von komplexer Tontechnik und digitalen Produktionsmitteln abhängig, was das traditionelle Verständnis von musikalischer Darbietung verändert.
Adorno beschreibt damit die bewusste, an kommerziellen Interessen ausgerichtete Produktion von Musik, die durch technische Massenmedien wie das Radio gefördert wurde.
Der Begriff „Live“ entstand erst durch die technische Möglichkeit der Aufnahme, da zuvor jede Musikdarbietung zwangsläufig in Echtzeit und vor Ort stattfand.
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