Diplomarbeit, 2003
112 Seiten, Note: B
2. abstract
3. Vorwort
4. Einleitung
4.1. Begriffsklärungen der Abkürzungen
4.2. Begriffsklärung „Integration“
4.3. Abgrenzung des Themas
4.4. Anzahl der Integrationsklassen in Wien in der Sekundarstufe 1
5. Hypothesen
5.1. Schulorganisation
5.2. Persönliche Sicherheit im Umgang mit Kindern mit Behinderung
5.3. Teamteaching
6. Methoden
7. Beschreibung der Stichprobe, Vorgehensweise, Erhebungszeitraum
7.1. Geschlechtsverteilung der Stichprobe
7.1.1. Geschlechtsverteilung aller AHS–LehrerInnen in Wien
7.2. Altersverteilung der Stichprobe
7.2.1. Altersverteilung aller AHS–LehrerInnen in Wien
7.3. Verteilung der Stichprobe nach regelmäßiger Unterrichtserfahrung in der Integrationsklasse
8. Ergebnisse
8.1. Schulorganisation (Hypothese 1)
8.1.1. Allgemein: Bereiche der Schulorganisation betreff AHS-Integration
8.1.1.1 Schulverwaltung, -organisation und – zuständigkeitsbereiche
8.1.1.2. Gesetzliche Grundlagen der Sekundarstufenintegration
8.1.1.3 Lehrpläne
8.1.2. Kontaktanbahnung VS / SPZ – AHS betreff Integration
8.1.2.1 die AHS–Leitung
8.1.2.2 die SPZ–Leitung
8.1.2.3 Kontaktaufnahme zur Eröffnung einer Integrationsklasse in der AHS
8.1.3. Zuteilung „ausgewählter AHS-Kinder“ zur Integrations-klasse
8.1.3.1 Klassenschülerzahl
8.1.3.2 Klassenzusammensetzung
8.1.3.3 Erhebungsergebnisse bezüglich Zuweisung der AHS–Kinder zur Integrationsklasse durch die jeweilige AHS–Direktion
8.1.4. Zuteilung „ausgewählter AHS-LehrerInnen“ zur Integrationsklasse
8.1.4.1. Team – Zusammensetzung
8.1.4.2. die AHS – ProfessorInnen
8.1.4.3. Erhebungsergebnisse bezüglich Zuweisung der AHS – LehrerInnen zur Integrationsklasse durch die jeweilige AHS–Direktion
8.1.5. der/ die Sonderpädagoge/in
8.1.5.1. der/ die „schulfremde“ Sonderpädagoge/in
8.1.5.2. BundeslehrerInnen und LandeslehrerInnen
8.1.5.3. Erhebungsergebnisse bezüglich Kontakt des/ der Sonderpädagogen/in zur AHS–Leitung
8.1.6. Kontakt zum SPZ
8.1.7. Supplierung für Sonderpädagogen/in
8.1.7.1. Erhebungsergebnisse bezüglich Supplierung für Sonderpädagogen/in
8.1.8. Betreuung der I-Kinder in Mittagspause/ Tagesschulheim
8.1.8.1. Erhebungsergebnisse bezüglich Nachmittagsbetreuung der Integrationskinder
8.1.9. Spezifika der Stundenplangestaltung in der I-Klasse
8.1.9.1. Erhebungsergebnisse bezüglich der Stundenplangestaltung in der I-Klasse
8.1.10. 5/ 6 - Tage Woche
8.1.10.1. Erhebungsergebnisse bezüglich Anteil der Integrationsklassen in 5-Tage - Wochenform
8.1.11. Notwendige bauliche Veränderungen
8.1.12. Einsatz von Zivildienern
8.1.13. Auswirkungen der I-Klasse auf SchülerInnenanzahl der Oberstufe
8.1.13.1. Erhebungsergebnisse bezüglich Oberstufenproblematik
8.1.14. Anmerkungen
8.2. Persönliche Sicherheit im Umgang mit Kindern mit Behinderung (Hypothese 2)
8.2.1. Definition “persönliche Sicherheit”
8.2.2. Zusammenhang „persönliche Vorerfahrungen im Umgang mit Kindern mit Behinderung und persönliches Sicherheitsgefühl /persönlicher Sicherheit“
8.2.3. Zusammenhang „Dauer der Integration am Schulstandort und persönliche Sicherheit“
8.2.4. Zusammenhang „Quantität des Kontakts zu I-Kindern und persönliche Sicherheit“
8.2.4.1. Quantität des Kontakts zu I-Kindern
8.2.5. Zusammenhang „Art des Kontakts zu I-Kindern und persönliche Sicherheit“
8.2.6. Zusammenhang „Interesse am Umgang mit I-Kindern und persönliche Sicherheit“
8.2.7. Zusammenhang „Kenntnis des Entwicklungsstandes der I-Kinder und persönliche Sicherheit“
8.2.8. Zusammenhang „Wichtigkeit des/ der Sonderpädagogen/in im Zuge der Kontaktanbahnung und persönliche Sicherheit“
8.2.9. Auswirkungen von persönlicher Sicherheit im Umgang mit Kindern mit Behinderung
8.2.9.1. Zusammenhang „SchülerInnenkonflikte, an denen ein I-Kind beteiligt ist und persönliche Sicherheit“
8.2.9.2. Zusammenhang „ Ohne Unterstützung der/ des Sonderpädagogen/in supplieren und persönliche Sicherheit“
8.2.9.3. Häufigkeit „Wie viele ProfessorInnen holen - bei SchülerInnenkonflikten, an denen ein I-Kind beteiligt ist – den/ die Sonderpädagogen/in“
8.3. Teamteaching (Hypothese 3)
8.3.1. Definition Teamteaching
8.3.2. Spezifika des Teamteachings in der AHS
8.3.3. Bereitschaft zum Teamteaching
8.3.3.1. Verteilung AHS-LehrerInnen mit/ ohne Teamteachingerfahrung in Integrationsklassen
8.3.3.2. Verteilung AHS-LehrerInnen mit/ ohne Teamteachingerfahrung mit anderen AHS-LehrerInnen
8.3.4. Zusammenhang „ Teamteaching mit Sl und Teamteaching mit AHS“
8.3.5. Resultierende Einstellungsunterschiede aus der Quantität des Teamteachings
8.3.5.1. Zusammenhang „Quantität des Teamteachings mit SL und Führungs- /Verantwortlichkeitsproblematik“
8.3.5.2. Zusammenhang „Quantität des Teamteachings mit AHS und Führungs- /Verantwortlichkeitsproblematik“
8.3.5.3. Zusammenhang „Quantität des Teamteachings mit SL und gewünschte Unterstützung im Unterricht“
8.3.5.4. Zusammenhang „Quantität des Teamteachings mit AHS und gewünschte Unterstützung im Unterricht“
8.3.6. Einstellung zum Teamteaching und Quantität der tatsächlichen Umsetzung
8.3.6.1. Zusammenhang „Einstellung zu - mit SL im Team zu unterrichten - und tatsächliche Quantität dieser Art Teamteaching“
8.3.6.2. Zusammenhang "Einstellung zu - mit AHS-KollegInnen im Team zu unterrichten - und tatsächliche Quantität dieser Art Teamteaching“
9. Hypothesenprüfung
9.1. Hypothese 1 – Schulorganisation
9.2. Hypothese 2 - Persönliche Sicherheit im Umgang mit Kindern mit Behinderung
9.3. Hypothese 3 – Teamteaching
10. Zusammenfassung/ Interpretation
11. Schlussfolgerungen für die Praxis – Expertise
Die vorliegende Masterarbeit untersucht die Integration von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf an Wiener Allgemeinbildenden Höheren Schulen (AHS). Im Zentrum steht dabei die Erhebung der Erfahrungen von Lehrkräften hinsichtlich der schulorganisatorischen Rahmenbedingungen, der persönlichen Sicherheit im Umgang mit behinderten Kindern sowie der Etablierung von Teamteaching als didaktische Notwendigkeit in Integrationsklassen.
8.3.1. Definition Teamteaching
Teamteaching: ...Vorlesungsreihe, in der mehrere Dozenten nacheinander ein Thema von verschiedenen Seiten beleuchten... oder: ...Unterricht von mehreren Fachlehrern gleichzeitig...
Als weitere, die Spezifika des Klassenunterrichts detaillierter beleuchtende Definition dient: “In einem Team führen gemeinsamer Leistungswille und gemeinsame Aufgaben mit klaren Zielvorstellungen zu überdurchschnittlichen Arbeitsergebnissen. Die Mitglieder eines Teams tragen gemeinsam dafür die Verantwortung.”
Als Abgrenzung des Begriffes „Team“ zum Begriff „Arbeitsgruppe“ kann angeführt werden, dass bei Arbeitsgruppen die Kommunikation der Mitglieder dem Ziel dient, dass jeder einzelne sein eigenes Arbeitsziel optimal erreichen kann – im Team dagegen das gemeinsame Arbeitsziel den roten Faden der Zusammenarbeit vorgibt.
Die Basis des Teams der Integrationsklasse bilden der Klassenvorstand und der/die Sonderpädagoge/in, darum gruppiert sich das Team aus Fachlehrkräften.
Nachdem Integration den Anspruch erhebt, dass alle SchülerInnen einer Integrationsklasse am gemeinsamen Gegenstand auf ihren jeweiligen Entwicklungsstufen und entsprechend ihren persönlichen Zugängen individuell gefördert werden, bedarf es einer didaktisch so strukturierten Planung, dass diese Zugänge auf allen Ebenen möglich gemacht werden.
Das heißt, dass neben der unmittelbaren gemeinsamen Unterrichtstätigkeit in der Integrationsklasse die gemeinsame Vorbereitung, die gemeinsame Koordination von Unternehmungen, Plänen und Ideen dem Konzept der LehrerInnen - Teamarbeit zu Grunde liegen muss.
4. Einleitung: Die Einleitung stellt die Forschungsfrage nach den Auswirkungen der Integration auf den AHS-Lehrkörper und die schulorganisatorischen Herausforderungen dar.
5. Hypothesen: In diesem Kapitel werden die drei Arbeitshypothesen zur Schulorganisation, zur persönlichen Sicherheit der Lehrkräfte und zur Praxis des Teamteachings formuliert.
6. Methoden: Hier werden das methodische Vorgehen, insbesondere die Erhebung mittels Fragebögen bei 756 Lehrkräften und leitfadengestützte ExpertInneninterviews mit Schulleitern, beschrieben.
8. Ergebnisse: Der Hauptteil präsentiert die detaillierte Auswertung der erhobenen Daten hinsichtlich Organisation, persönlicher Sicherheit und Teamteaching-Strukturen.
9. Hypothesenprüfung: Dieses Kapitel fasst zusammen, welche Arbeitshypothesen durch das Datenmaterial beibehalten oder verworfen wurden.
10. Zusammenfassung/ Interpretation: Das Kapitel reflektiert die Ergebnisse kritisch und ordnet sie in den schulischen Kontext der Wiener AHS-Standorte ein.
11. Schlussfolgerungen für die Praxis – Expertise: Hier werden praxisorientierte Empfehlungen gegeben, um die Integration an Allgemeinbildenden Höheren Schulen nachhaltig zu fördern und zu professionalisieren.
Integration, AHS, Wien, Sonderpädagogik, sonderpädagogischer Förderbedarf, Teamteaching, Lehrereinstellungen, schulorganisatorische Einbindung, inklusive Beschulung, Klassenzusammensetzung, Unterrichtsentwicklung, persönliche Sicherheit, Schulentwicklung, Förderbedarf, Inklusion.
Die Arbeit befasst sich mit der gemeinsamen Beschulung von Kindern mit und ohne Behinderung in der Unterstufe von Wiener Allgemeinbildenden Höheren Schulen (AHS).
Die zentralen Themen sind die schulorganisatorische Einbindung, die persönliche Sicherheit der Lehrkräfte im Umgang mit Kindern mit Behinderung sowie die Etablierung und Praxis von Teamteaching.
Ziel ist es, die Erfahrungen von AHS-Lehrkräften an Integrationsstandorten zu erfassen und zu analysieren, um Erkenntnisse über die Praktikabilität und die Gelingensbedingungen dieses Schulmodells zu gewinnen.
Die Autorin nutzte eine Kombination aus quantitativen Fragebögen, die an 756 Lehrkräfte verteilt wurden, und leitfadengestützten qualitativen Interviews mit acht Schuldirektoren.
Der Hauptteil analysiert detailliert die schulorganisatorischen Rahmenbedingungen, die verschiedenen Aspekte der persönlichen Sicherheit der Lehrkräfte sowie die Formen und Einstellungen zum Teamteaching.
Die wichtigsten Schlagworte sind Integration, AHS, Sonderpädagogik, Teamteaching und Inklusion.
Die Schulleiter berichten in den Interviews weitestgehend von einer unauffälligen Einbindung und betonen die Bedeutung der Freiwilligkeit beim Einsatz der Lehrkräfte.
Die Untersuchung zeigt, dass Lehrerinnen und Lehrer, die bereits Vorerfahrungen im Umgang mit Kindern mit Behinderung haben oder regelmäßigen Kontakt zu diesen Schülern pflegen, sich im Umgang signifikant sicherer fühlen.
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