Diplomarbeit, 2004
79 Seiten, Note: 2,0
1 EINLEITUNG
1.1 Aktualität der Thematik
1.2 Gang der Untersuchung
2 GRUNDZÜGE DER RECHNUNGSLEGUNGSSYSTEME
2.1 Internationale Rechnungslegung
2.1.1 Bedeutung internationaler Standards
2.1.2 Gründe für die Unterschiede der Rechnungslegungssysteme
2.1.3 Internationale Harmonisierung der Rechnungslegung
2.1.4 Notwendigkeit und Potentiale der Harmonisierung
2.1.5 Auswirkungen auf die deutsche Rechnungslegung
2.2 Rechnungslegung nach HGB
2.2.1 Rechtliche Grundlagen
2.2.2 Zielsetzung und Funktionen der Rechnungslegung
2.2.3 Bestandteile der Rechnungslegung
2.2.4 Bilanzbezogene Grundsätze
2.2.4.1 Grundsätze der Gliederung
2.2.4.2 Grundsätze des Bilanzansatzes
2.2.4.3 Grundsätze der Bewertung
2.3 Rechnungslegung nach IAS
2.3.1 Rechtliche Grundlagen
2.3.2 Zielsetzung und Funktionen der Rechnungslegung
2.3.3 Bestandteile der Rechnungslegung
2.3.4 Bilanzbezogene Grundsätze
2.3.4.1 Grundsätze der Gliederung
2.3.4.2 Grundsätze des Bilanzansatzes
2.3.4.3 Grundsätze der Bewertung
3 BILANZIERUNG VON FINANZANLAGEN NACH HGB
3.1 Definition von Finanzanlagen nach HGB
3.2 Untergliederung der Finanzanlagen
3.3 Bilanzierung von Daueranlagen
3.3.1 Arten von Daueranlagen
3.3.1.1 Anteile an verbundenen Unternehmen
3.3.1.2 Beteiligungen
3.3.1.3 Wertpapiere des Anlagevermögens
3.3.2 Bilanzansatz
3.3.3 Bewertung
3.3.4 Ausweis in GuV und Anhang
3.4 Bilanzierung von Ausleihungen
3.4.1 Arten von Ausleihungen
3.4.1.1 Ausleihungen an verbundene Unternehmen
3.4.1.2 Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
3.4.1.3 Sonstige Ausleihungen
3.4.2 Bilanzansatz
3.4.3 Bewertung
3.4.4 Ausweis in GuV und Anhang
4 BILANZIERUNG VON FINANZANLAGEN NACH IAS
4.1 Definition von Finanzanlagen
4.2 Untergliederung der Finanzanlagen
4.3 Bilanzierung von Daueranlagen
4.3.1 Arten von Daueranlagen
4.3.1.1 Anteile an Tochterunternehmen
4.3.1.2 Anteile an assoziierten Unternehmen
4.3.1.3 Anteile an Joint Ventures
4.3.1.4 Sonstige Wertpapiere
4.3.2 Bilanzansatz
4.3.3 Bewertung
4.3.3.1 Anteile an Tochterunternehmen
4.3.3.2 Anteile an assoziierten Unternehmen
4.3.3.3 Anteile an Joint Ventures
4.3.3.4 Sonstige Wertpapiere
4.3.4 Ausweis in GuV und Anhang
4.4 Bilanzierung von Ausleihungen
4.4.1 Arten von Ausleihungen
4.4.2 Bilanzansatz
4.4.3 Bewertung
4.4.4 Ausweis in GuV und Anhang
5 SYNOPTISCHER VERGLEICH
6 SCHLUSSBETRACHTUNG
Ziel dieser Diplomarbeit ist es, einen fundierten Vergleich zwischen den Rechnungslegungsvorschriften für Finanzanlagen nach dem deutschen Handelsgesetzbuch (HGB) und den International Accounting Standards (IAS) zu ziehen, um die Herausforderungen bei der Umstellung auf internationale Rechnungslegungsstandards zu verdeutlichen.
3.1 Definition von Finanzanlagen nach HGB
Finanzanlagen zählen gemäß § 266 Abs. 2 HGB zum Anlagevermögen eines Unternehmens. Doch während die anderen Posten (A.I. immaterielle Vermögensgegenstände und A.II. Sachanlagen) des Anlagevermögens unmittelbar dem Geschäftsbetrieb des eigenen Unternehmens dienen, stellen Finanzanlagen dagegen Investitionen in fremde Unternehmen oder langfristige Ausleihungen von Geld an fremde Unternehmen dar. Dieses überlassende Vermögen an andere Unternehmen stellt bei diesen entweder Eigenkapital (Investitionen) oder Fremdkapital (langfristige Ausleihungen) dar.
Aus betriebswirtschaftlicher Sicht gibt es besonders zwei Gründe für den gesonderten Ausweis von Finanzanlagen in der Bilanz:
(1) Erträge von Finanzanlagen unterscheiden sich hinsichtlich der Erfolgsermittlung (Betriebserfolg/Finanzerfolg) wesentlich von Erträgen von Sachanlagen.
(2) Abschreibungen auf Finanzanlagen sind anders zu beurteilen als Abschreibungen auf Sachanlagen.
Da im HGB keine explizite Definition von Finanzanlagen implementiert ist, gilt die Definition des Anlagevermögens nach § 247 Abs. 2 HGB auch für Finanzanlagen. Hierbei ist die Zweckbestimmung von Bedeutung, mit der ein Vermögensgegenstand im Betrieb eingesetzt wird, wobei zum einen die Eigenschaften der Sache selbst, zum anderen der Wille des Kaufmanns hinsichtlich der Art des Einsatzes ausschlaggebend sind.
1 EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Internationalisierung der Rechnungslegung durch die Einführung von IAS/IFRS und den damit verbundenen erhöhten Informationsbedarf für Investoren.
2 GRUNDZÜGE DER RECHNUNGSLEGUNGSSYSTEME: Dieses Kapitel vergleicht die philosophischen und rechtlichen Grundlagen der Rechnungslegung nach HGB und IAS sowie deren Zielsetzungen.
3 BILANZIERUNG VON FINANZANLAGEN NACH HGB: Es erfolgt eine detaillierte Erläuterung der Bilanzierung von Daueranlagen und Ausleihungen gemäß den spezifischen HGB-Vorschriften.
4 BILANZIERUNG VON FINANZANLAGEN NACH IAS: Dieses Kapitel erläutert die komplexe Klassifizierung und Bewertung von Finanzinstrumenten und Finanzanlagen nach den IAS-Standards.
5 SYNOPTISCHER VERGLEICH: Eine tabellarische Übersicht stellt die wesentlichen Unterschiede zwischen HGB und IAS direkt gegenüber.
6 SCHLUSSBETRACHTUNG: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung der Herausforderungen und Auswirkungen der Umstellung auf IAS für Unternehmen.
Finanzanlagen, HGB, IAS, Rechnungslegung, Bilanzierung, Daueranlagen, Ausleihungen, Beteiligungen, Bewertungsregeln, Kapitalmärkte, Jahresabschluss, Harmonisierung, Niederstwertprinzip, Fair Value, Konsolidierung
Die Arbeit befasst sich mit dem systematischen Vergleich der Bilanzierung von Finanzanlagen zwischen dem deutschen HGB und den internationalen IAS-Standards.
Die Schwerpunkte liegen auf der Definition, der Gliederung, dem Bilanzansatz und den Bewertungsmethoden für Finanzanlagen in beiden Regelungssystemen.
Ziel ist es, den Vergleich beider Systeme aufzuzeigen, um Unternehmen bei der komplexen Umstellung von HGB auf IAS-Rechnungslegung zu unterstützen.
Es wurde eine vergleichende Literaturanalyse der gesetzlichen Vorschriften (HGB) und der IAS-Standards durchgeführt, ergänzt durch einen synoptischen Abgleich.
Der Hauptteil analysiert detailliert die Vorgehensweisen für Daueranlagen und Ausleihungen unter HGB und IAS sowie die Unterschiede in deren Ausweis im Abschluss.
Die zentralen Begriffe sind Finanzanlagen, Bilanzierung, HGB, IAS, Fair Value, Anschaffungskosten, Daueranlagen und Ausleihungen.
Die IAS-Regeln sind komplexer und folgen anderen Strukturlogiken als das HGB, was eine mühsame Übertragung der HGB-Positionen in das IAS-Regelwerk erfordert.
Während das HGB vorwiegend auf das gemilderte oder strenge Niederstwertprinzip und Anschaffungskosten setzt, bieten die IAS unter IAS 39 differenziertere Bewertungsoptionen wie den Fair Value.
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