Magisterarbeit, 2004
103 Seiten, Note: 2,0
Die Magisterarbeit analysiert die politische Herkunft von Verfassungsrichtern in Deutschland und untersucht deren Einfluss auf die Entscheidungspraxis des Bundesverfassungsgerichts. Ziel ist es, zu erforschen, inwieweit die politische Prägung der Richter die Rechtsprechung beeinflusst und ob sich Parteipolitische Fraktionierung in den Entscheidungen widerspiegelt.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Relevanz des Themas und die Forschungslücke im Kontext der bestehenden Literatur erläutert. Anschließend wird das Bundesverfassungsgericht in das politische System Deutschlands eingeordnet. Das dritte Kapitel widmet sich dem Wahlverfahren der Verfassungsrichter, analysiert die geübte Wahlpraxis und diskutiert Kritikpunkte sowie Reformvorschläge. Im empirischen Teil werden die Sondervoten von 1970 bis 2002 untersucht, um die Auswirkungen der politischen Herkunft auf die Rechtsprechung zu beleuchten. Die Arbeit endet mit einem Fazit, das die Ergebnisse zusammenfasst und einen Ausblick auf zukünftige Forschungsansätze gibt.
Bundesverfassungsgericht, Wahlverfahren, politische Herkunft, Rechtsprechung, Sondervoten, Parteizugehörigkeit, Veto-Player, juristische Mediatoren, Reformvorschläge, Gewaltenteilung, politische Fraktionierung.
Die Arbeit untersucht genau diese Frage empirisch anhand von Sondervoten (dissenting opinions), um festzustellen, ob eine parteipolitische Fraktionierung vorliegt.
Die Richter werden jeweils zur Hälfte vom Bundestag und vom Bundesrat gewählt, wobei die Arbeit die geübte Wahlpraxis und Absprachen kritisch analysiert.
Sondervoten sind abweichende Meinungen von Richtern. Sie dienen in dieser Studie als Indikator, um das Abstimmungsverhalten quantitativ zu analysieren.
Kritisiert werden die starke Politisierung des Verfahrens, die Justizialisierung der Politik und die mangelnde Transparenz bei Absprachen.
Die Untersuchung der abweichenden Meinungen bezieht sich auf den Zeitraum von 1970 bis 2002.
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