Examensarbeit, 2003
92 Seiten, Note: 1
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den entwicklungspsychologischen Voraussetzungen von Kindern im Anfangsunterricht Mathematik. Im Fokus steht die Theorie von Jean Piaget und ihre Relevanz für die mathematische Entwicklung von Kindern im Grundschulalter. Die Arbeit untersucht, inwiefern Piagets Erkenntnisse über die kognitiven Entwicklungsphasen von Kindern für den Mathematikunterricht relevant sind und welche Konsequenzen sich daraus für die Gestaltung des Unterrichts ableiten lassen.
Die Einleitung führt in die Thematik der Arbeit ein und beleuchtet die Bedeutung des Anfangsunterrichts Mathematik. Kapitel 2 stellt die Entwicklungstheorie von Jean Piaget vor, einschließlich seiner zentralen Konzepte wie Adaption, Äquilibration und der verschiedenen Entwicklungsphasen. Kapitel 3 analysiert Piagets Theorie im Hinblick auf ihre Relevanz für den Mathematikunterricht. Die Kapitel 4 und 5 befassen sich mit den mathematischen Vorerfahrungen von Schulanfängern und präsentieren verschiedene Untersuchungen, die die Fähigkeiten und Defizite von Kindern in diesem Bereich beleuchten. Abschließend werden die Ergebnisse der Untersuchungen zusammengefasst und ihre Konsequenzen für den Mathematikunterricht in der Grundschule und bei sonderpädagogischem Förderbedarf diskutiert.
Entwicklungspsychologie, Jean Piaget, kognitive Entwicklung, Mathematik, Anfangsunterricht, Schulanfang, Vorerfahrungen, mathematische Fähigkeiten, Förderung, Grundschule, sonderpädagogischer Förderbedarf.
Mathematische Leistungen in der Grundschule korrelieren stark mit späteren Leistungen. Ein erfolgreicher Schulstart beeinflusst die gesamte künftige Schullaufbahn positiv.
Piaget beschreibt kognitive Entwicklungsphasen (z. B. präoperational, konkret-operational). Für Mathe sind Konzepte wie Invarianz, Klassifikation und der Zahlbegriff zentral.
Die Arbeit analysiert Studien (z. B. von Spiegel oder Selter), die zeigen, dass Kinder mit sehr unterschiedlichen Vorkenntnissen in die Schule kommen, was eine individuelle Förderung erfordert.
Dass der Unterricht an den individuellen entwicklungspsychologischen Voraussetzungen und dem jeweiligen Wissensstand des Kindes ansetzen muss.
Die Arbeit untersucht Konsequenzen aus Piagets Theorie speziell für den inklusiven Unterricht und Kinder mit Förderbedarf, um Lernschwierigkeiten frühzeitig vorzubeugen.
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