Diplomarbeit, 2003
97 Seiten, Note: 1,0
1. Problemorientierte Einführung
1.1 Die Bedeutung der IT im Unternehmen
1.2 Die Vertrauenskrise
1.3 Zielsetzung und Gang der Untersuchung
1.4 Vorüberlegungen zu den rechtlichen Grundlagen
1.4.1 Gesetzliche Regelungen
1.4.2 Berufsständische Regelungen
1.4.3 Weitere Regelungen
2. Die IT-Systemprüfung im Kontext der Abschlussprüfung
2.1 Prüfungsnachweise
2.2 Prüfungshandlungen
2.2.1 Systemprüfungen
2.2.2 Aussagebezogene Prüfungshandlungen
2.3 Der risikoorientierte Prüfungsansatz
2.3.1 Risiken in der Abschlussprüfung
2.3.2 Begriff der Wesentlichkeit
2.4 Das Interne Kontrollsystem
2.4.1 Begriff und Aufgaben
2.4.2 Grenzen für die Wirksamkeit
2.4.3 Komponenten
2.4.4 Die Prüfung des Internen Kontrollsystems
2.4.5 Bezug zur Prüfung von IT-Systemen
3. Anforderungen an die IT-Systemprüfung
3.1 Regelungen zur Abschlussprüfung beim Einsatz von IT
3.1.1 Ziele und Umfang der IT-Systemprüfung
3.1.2 Risiken aus dem Einsatz von IT
3.1.3 Besondere Anforderungen in der Rechnungslegung
3.1.3.1 Die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
3.1.3.2 IT-spezifische Sicherheitsanforderungen
3.1.4 Besonderheiten des risikoorientierten Prüfungsansatzes
3.1.5 Vorgehensweise bei der IT-Systemprüfung
3.1.6 Anforderungen an die Durchführung der IT-Systemprüfung
3.1.6.1 Auftragsannahme und Prüfungsplanung
3.1.6.2 Kenntniserwerb über das IT-System
3.1.6.3 Prüfung von IT-Strategie, -Umfeld und -Organisation
3.1.6.4 Prüfung der IT-Infrastruktur
3.1.6.5 Prüfung der IT-Anwendungen
3.1.6.6 Prüfung IT-gestützer Geschäftsprozesse
3.1.6.7 Prüfung des IT-Überwachungssystems
3.1.6.8 Prüfung des IT-Outsourcing
3.1.7 IT-gestützte Abschlussprüfung
3.2 Besondere Anforderungen bei E-Business
3.2.1 Erscheinungsformen des E-Business
3.2.2 Chancen und Risiken aus E-Business
3.2.3 Anforderungen an die Ordnungsmäßigkeit
3.2.4 Anforderungen an die Sicherheit
3.3 WebTrust-Prüfungen
3.3.1 Risiken im Online-Handel
3.3.2 Principles
3.3.3 Anforderungen an den Prüfer
3.3.4 Durchführung der WebTrust-Prüfung
3.4 Weitere Anforderungen an die IT-Systemprüfung
3.4.1 Anforderungen durch den Peer Review
3.4.2 Anforderungen durch den Sarbanes-Oxley Act of 2002
4. Zusammenfassung
Ziel dieser Diplomarbeit ist es, die aktuellen Anforderungen an die Prüfung von IT-Systemen im Rahmen einer gesetzlichen Abschlussprüfung darzustellen. Dabei wird analysiert, wie sich der Einsatz moderner Informationstechnologie auf Prüfungsstrategie und -risiken auswirkt und welche regulatorischen Standards hierbei zu beachten sind.
3.1.6.2 Kenntniserwerb über das IT-System
Im Zuge der Auftragsplanung und Ermittlung der Prüfungsstrategie muss sich der Abschlussprüfer Kenntnisse über das eingesetzte IT-System verschaffen.156
Innerhalb des IT-Umfeldes ist die Grundeinstellung zum Einsatz von IT-Systemen zu ermitteln. Hierbei können Informationen z.B. aus den Unternehmensleitlinien oder den IT-Sicherheitshandbüchern gewonnen werden. Zudem ist zu prüfen, inwieweit eine verbindliche IT-Strategie existiert.
Informationen über die IT-Organisation sind z.B. über Organigramme und Ablaufpläne zu gewinnen. Dabei müssen auch Verantwortlichkeiten und Kompetenzen ermittelt werden. Außerdem ist im Rahmen von IT-Systemprüfungen zu erheben, welche Regelungen für die Entwicklung, Einführung und Änderung von IT-Anwendungen bestehen.
Die relevanten Daten zur IT-Infrastruktur umfassen u.a die Aufnahme der verwendeten Hardware (z.B. Großrechner oder Client-Server-Systeme), die Aufstellung der Betriebssysteme (z.B. UNIX, Linux) sowie Angaben zu Netzwerken (z.B. LAN157, WAN158). Außerdem müssen Informationen zum IT-Betrieb gesammelt werden, speziell z.B. zur Organisation, Systemverwaltung, Change- und Problemmanagement. Darüber hinaus ist das Sicherheitskonzept relevant. Hier ist zu ermitteln, welche Berechtigungssysteme bestehen, ob Firewalls vorhanden sind und inwiefern Maßnahmen zur Datensicherung durchgeführt werden.
1. Problemorientierte Einführung: Dieses Kapitel erläutert die zunehmende Bedeutung der IT im Unternehmen, die damit einhergehende Vertrauenskrise in der Abschlussprüfung und definiert den Untersuchungsgegenstand sowie den Aufbau der Arbeit.
2. Die IT-Systemprüfung im Kontext der Abschlussprüfung: Hier werden grundlegende Prüfungsansätze wie das Interne Kontrollsystem, der risikoorientierte Prüfungsansatz und die Wesentlichkeit in Bezug auf die IT-Prüfung analysiert.
3. Anforderungen an die IT-Systemprüfung: Der Hauptteil der Arbeit behandelt detailliert die gesetzlichen und berufsständischen Anforderungen, Vorgehensweisen bei der IT-Prüfung, spezifische Aspekte des E-Business sowie Auswirkungen internationaler Gesetze.
4. Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und betont die wachsende Bedeutung einer sorgfältigen IT-Systemprüfung für die Qualität des gesamten Jahresabschlusses.
IT-Systemprüfung, Abschlussprüfung, Internes Kontrollsystem, IKS, Wirtschaftsprüfer, IT-Risiken, GoB, GoBS, E-Business, WebTrust, Sarbanes-Oxley Act, IT-Infrastruktur, Risikomanagement, Softwarebescheinigung, Peer Review.
Die Arbeit behandelt die Anforderungen an die Prüfung von IT-Systemen im Rahmen einer gesetzlichen Abschlussprüfung von Unternehmen.
Die Arbeit fokussiert auf IT-Risiken, das Interne Kontrollsystem (IKS), die Anforderungen bei E-Business-Prozessen sowie regulatorische Standards für Abschlussprüfer.
Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, welche Anforderungen Abschlussprüfer erfüllen müssen, um IT-gestützte Rechnungslegungssysteme verlässlich zu prüfen.
Die Arbeit nutzt eine theoretische Aufarbeitung auf Basis geltender Rechnungslegungs- und Prüfungsstandards (IDW Standards) sowie eine Einordnung in den rechtlichen Rahmen (HGB, AO, Sarbanes-Oxley Act).
Der Hauptteil analysiert detailliert die Vorgehensweise bei der IT-Prüfung, den Aufbau des IKS, spezielle Anforderungen für E-Business-Modelle und indirekte Anforderungen durch neue Gesetze und Peer-Review-Verfahren.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen IT-Systemprüfung, IKS, Prüfungsrisiko, E-Business, GoB/GoBS und IT-Sicherheitsanforderungen.
Der Sarbanes-Oxley Act fordert eine strengere Unabhängigkeit des Prüfers, insbesondere bei der Erbringung von IT-Beratungsleistungen. Deutsche Unternehmen mit Bezug zum US-Markt müssen diese Standards bei der Prüfung ihrer IT-gestützten Finanzsysteme beachten.
WebTrust-Prüfungen bieten Wirtschaftsprüfern ein neues Betätigungsfeld im E-Commerce, da sie durch Zertifizierungen Vertrauen in Online-Transaktionen schaffen, obwohl es keine verpflichtende gesetzliche Abschlussprüfung im engeren Sinne ist.
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