Diplomarbeit, 2000
99 Seiten, Note: 1,0
Die Arbeit befasst sich mit der Gestaltung des Taufortes in der Geschichte des Christentums, insbesondere im Kontext des II. Vatikanischen Konzils. Sie untersucht die Entwicklung des Taufortes von der Antike bis zur Gegenwart und analysiert die theologischen und praktischen Aspekte der Initiationsliturgie im Wandel der Zeit.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung, die die Bedeutung der Liturgie im kirchlichen Leben und die zentrale Rolle der Taufe als Sakrament des Glaubens hervorhebt. Im ersten Teil wird der Taufort im frühen Christentum untersucht, wobei altkirchliche Dokumente zu Fragen der Taufpraxis und Ausgestaltung der Tauforte hinzugezogen werden. Die weitere Entwicklung des Taufortes in der Geschichte bis zum II. Vatikanischen Konzil wird in einem geschichtlichen Abriss verdeutlicht.
Der zweite Teil der Arbeit befasst sich mit der Gestaltung des Taufortes in heutiger Zeit. Es wird das erneuerte Verständnis der Initiationsliturgie nach dem II. Vatikanischen Konzil erörtert. Die tatsächliche Taufpraxis wird anhand ausgewählter Tauforte, die gesichtet und bewertet werden, ablesbar. Abschließend werden Möglichkeiten der zeitgemäßen Gestaltung des Taufortes in einem bestehenden Kirchenraum diskutiert.
Taufe, Initiationsliturgie, Taufort, Liturgie, Ikonografie, Typologie, II. Vatikanisches Konzil, Gestaltung, Praxis, Kirche, Theologie.
Der Taufort gilt als "Ort des Lebens" und ist das Zentrum der Initiationsliturgie, an dem die Aufnahme in die christliche Gemeinschaft vollzogen wird.
In der Antike gab es oft separate Taufhäuser (Baptisterien), wie das Beispiel Kal'at Sim'ân in Syrien zeigt, die architektonisch auf das Ritual abgestimmt waren.
Das Konzil erneuerte das Verständnis der Initiation und forderte eine Gestaltung des Taufortes, die der Heiligung des Menschen und der Feiergestalt besser gerecht wird.
Da sich wieder mehr Erwachsene für das Christsein entscheiden, muss der Taufort auch für Ganzkörper-Immersion (Untertauchen) oder entsprechende Riten geeignet sein.
Der Taufort kann als Ort des Lebens auch bei Feiern am Lebensende eine Rolle spielen, um den Bogen von der Taufe bis zur Auferstehungshoffnung zu spannen.
Die Arbeit zeigt am Beispiel von St. Joseph in Stadtlohn, wie historische Räume unter theologischen und pastoralen Aspekten zeitgemäß umgestaltet werden können.
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