Examensarbeit, 2003
89 Seiten, Note: gut
I Einleitung
II Die Soap Opera in den USA
1. Begriffsdefinitionen
1.1 „Series“ and „Serials“
2. Von den Ursprüngen zur heutigen Situation
2.1 Die „Radio Serials“
2.2 Die Besonderheiten der Radio Serials
2.3 Das Aufkommen der Fernsehserien
2.4 „Dallas“ – die erste Prime-Time-Soap-Opera
2.5 „Der Denver-Clan“
III Serien und Seifenopern in Deutschland
1. Die Situation bis in die 80er Jahre
1.1 „Unsere Nachbarn heute Abend: Die Schölermanns.“
1.2 „Die Firma Hesselbach“
1.3 Weitere deutsche Familienserien
2. Die ersten deutschen Seifenopern
2.1 „Lindenstraße“
2.2 „Die Schwarzwaldklinik“
3. Deutsche Daily Soaps ab Mai 1992
3.1 „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“
3.2 „Marienhof“
3.3 „Unter Uns“
IV Die ARD-Serie „Verbotene Liebe“
1. Australische Ursprünge: „Sons and Daughters“
2. Inhaltsübersicht
3. Handlungsschauplätze
4. Charaktere
5. Inhaltliche Besonderheiten von „Verbotene Liebe“
6. Typische strukturelle und inhaltliche Merkmale von Seifenopern am Beispiel „Verbotene Liebe“
1.1 Inhaltliche Merkmale
1.2 Strukturelle Merkmale
V Schlussbemerkung
Diese Arbeit untersucht die Faszination und die Gründe für den Erfolg von Seifenopern, mit einem besonderen Fokus auf die deutsche ARD-Serie „Verbotene Liebe“. Ziel ist es, die spezifischen inhaltlichen und strukturellen Merkmale des Genres zu identifizieren und zu analysieren, wie diese die Zuschauer an das Programm binden.
2.4 „Dallas“ – die erste Prime-Time-Soap-Opera
Die bisher vorgestellten soap operas wurden sowohl in den USA, als auch später in Deutschland vornehmlich zur Mittags- oder Nachmittagszeit ausgestrahlt. Als erster Sender wagte CBS am 2. April 1978 eine Neuerung. Mit der Präsentation der ersten Folge der Fernsehserie „Dallas“ sollte die soap nun auch im Abendprogramm Fuß fassen, da man sich hier eine noch höhere Zuschaueranzahl versprach. Es sollten nicht mehr länger nur Hausfrauen, sondern die ganze Familie vor dem Fernseher sitzen. Dieses Ziel wurde mit „Dallas“ auch eindrucksvoll erreicht.
Obwohl sich CBS anfangs lediglich auf das Senden von fünf Episoden bis zum 30. April 1978 beschränkte, wurde hier schon eine enorm hohe Zuschauerresonanz erreicht, die sich aber noch steigerte, „bevor dann am 23. September desselben Jahres die zunächst unendliche DALLAS Geschichte begann.“
Ein weiteres Experiment des Fernsehsenders CBS konnte die Einschaltquoten in den USA weiter steigern. Nachdem man sich 1981 zu einer achtmonatigen Pause der Serie „Dallas“ entschlossen hatte, die vorerst letzte Folge jedoch nicht mit einem abgeschlossenen Ende, sondern mit einer sehr spannenden unbeantworteten Frage offen ließ, erzielte man nach dieser Pause eine Rekordeinschaltquote, bei der die Wissenschaftler zwischen Zahlen von 83-120 Millionen Zuschauern schwanken.
I Einleitung: Einführung in das Thema der Seifenopern und Darlegung der Zielsetzung, den Erfolg von „Verbotene Liebe“ wissenschaftlich zu beleuchten.
II Die Soap Opera in den USA: Analyse der historischen Wurzeln im amerikanischen Radio und der Etablierung des Genres im Fernsehen am Beispiel von „Dallas“ und „Der Denver-Clan“.
III Serien und Seifenopern in Deutschland: Rückblick auf die Entwicklung deutscher Serien, von frühen Familienserien bis hin zu den ersten Daily Soaps der 90er Jahre.
IV Die ARD-Serie „Verbotene Liebe“: Detaillierte Untersuchung der Produktion, der Charaktere, der Schauplätze sowie der spezifischen Merkmale, die diese Serie von anderen Daily Soaps abheben.
Seifenoper, Soap Opera, Verbotene Liebe, Dallas, Lindenstraße, Daily Soap, Fernsehserie, Unterhaltung, Zuschauerbindung, Handlungsstränge, Prime-Time, deutsche Fernsehgeschichte, Erzählweise, Cliffhanger, Familienserie.
Die Arbeit analysiert die Ursprünge und den Erfolg von Seifenopern und setzt sich kritisch mit deren strukturellen und inhaltlichen Merkmalen auseinander, wobei der Fokus auf der ARD-Serie „Verbotene Liebe“ liegt.
Es werden die Entwicklung des Genres in den USA, die Übertragung auf den deutschen Markt und die spezifische mediale Umsetzung in Serien wie „Verbotene Liebe“ und „Lindenstraße“ diskutiert.
Das Hauptziel ist es, die Gründe für die Faszination und die hohe Zuschauerbindung des Genres zu ergründen und die Besonderheiten von „Verbotene Liebe“ im Vergleich zu anderen Daily Soaps herauszuarbeiten.
Die Autorin stützt sich auf eine Literaturanalyse zur Mediengeschichte sowie auf eine eigenständige empirische Inhaltsanalyse von 20 Folgen der Serie „Verbotene Liebe“.
Im Hauptteil werden sowohl die historischen Vorläufer (Radio Serials, US-Serien) als auch die Entwicklung deutscher Formate sowie eine detaillierte Analyse der Charaktere und Handlungsschauplätze von „Verbotene Liebe“ dargelegt.
Wichtige Begriffe sind Seifenoper, Zuschauerbindung, Handlungsstränge, „Verbotene Liebe“, Daily Soap und deutsche Fernsehgeschichte.
Der Fokus auf Adelsfamilien, luxuriöse Schauplätze wie Schlösser und ein insgesamt vornehmerer Inszenierungsstil unterscheiden die Serie von anderen Daily Soaps, die stärker im Alltag von Durchschnittsbürgern verankert sind.
Cliffhanger dienen als zentrale Spannungselemente, um Zuschauer emotional in dramatische Situationen zu versetzen und das Wiedereinschalten am nächsten Tag zu gewährleisten.
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