Magisterarbeit, 2003
106 Seiten, Note: 2,0
Diese Magisterarbeit befasst sich mit der Untersuchung der geschlechtsspezifischen und medialen Sozialisation sowie der Geschlechterdarstellung von Kindern in den Medien. Der Fokus liegt dabei auf dem Medium Fernsehen und der Analyse von Kinderprogrammen.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die den Kontext und die Relevanz des Themas erläutert. Anschließend wird die Mediengeschichte und der mediale Gebrauch von Kindern beleuchtet, wobei ein Schwerpunkt auf dem Medium Fernsehen liegt. Kapitel 3 befasst sich mit der Sozialisation, insbesondere mit der geschlechtsspezifischen und medialen Sozialisation. In Kapitel 4 werden Geschlechterrollen und die Darstellung von Geschlechterstereotypen in den Medien behandelt.
Die Kapitel 5 und 6 widmen sich Kinderprogrammen, ihrer Geschichte und ihren Inhalten. Dabei werden die Geschlechterdarstellungen in verschiedenen Genres analysiert, einschließlich Kinofilmen und Zeichentrickfilmen. Die Arbeit untersucht auch die spezifischen Verhaltenskonzepte und Leitbilder, die Jungen und Mädchen in Zeichentrickfilmen präsentiert werden.
Geschlechtsspezifische Sozialisation, Mediale Sozialisation, Geschlechterrollen, Geschlechterstereotype, Kinderprogramme, Zeichentrickfilme, Fernsehsendungen, Mediennutzung, Medienkonsum, Kinder, Entwicklung, Identität.
Fernsehen wirkt stark wertevermittelnd und beeinflusst die Wahrnehmung von Geschlechterrollen sowie die Identitätsbildung bei 3- bis 13-Jährigen.
Jungen werden oft als „einsame Wölfe“ oder „Kämpfer“ dargestellt, während Mädchen häufig über Leitbilder wie Schönheit, Fügsamkeit oder Mütterlichkeit definiert werden.
Ja, die Arbeit zeigt geschlechtsspezifische Präferenzen bei Programmvorlieben und dem Nutzungsverhalten (z. B. Fokus auf Action vs. Alltagssituationen).
Typische Leitbilder für Jungen sind der „einsame Wolf“, der „kleine Gendarm“ oder das „schlaue Kerlchen“, die oft Autonomie und Stärke betonen.
Diese Filme dienen als Beispiele für die Darstellung von Geschlechterrollen und zeigen teilweise einen Wandel oder eine Bestätigung klassischer Stereotype auf.
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