Diplomarbeit, 2003
118 Seiten, Note: 1,0
I. Betrachtungen zur Existenzgründung im Bereich “Schülernachhilfe“
1. Einführung
1.1 Ziel und Gang der Arbeit
1.2 Momentane Situation der Nachhilfe
1.3 Zukunftsprognosen
1.3.1 Pisa und ihre Folgen
1.3.2 Prognosen und Vermutungen
1.4 Zahlen und Fakten
1.4.1 Allgemeine Fragen zur Nachhilfe
1.4.2 Schülerumfrage
1.4.3 Studie
2. Geschäftsidee
2.1 Rahmenbedingungen
2.1.1 Besondere stattliche Auflagen
2.1.2 Freiwillige Auflagen / INA
2.2 Vorraussetzungen/Berufsbild/Ausbildung
3. Freier Beruf oder Gewerbe?
3.1 Die ähnlichen Berufe
3.2 Die Tätigkeitsberufe
3.2.1 Wissenschaftliche Tätigkeit
3.2.2 Unterrichtende Tätigkeit
3.3 Abgrenzung zum Gewerbe
3.4 Gemischte und untrennbar gemischte Tätigkeiten
3.5 Beispiele aus der Rechtsprechung
3.5.1 Fahrschule
3.5.2 Sportschule
3.5.3 Fazit
3.6 Standesrechtliche Besonderheiten
3.6.1 Berufsrechtliche Unterschiede
3.6.2 Steuerrechtliche Unterschiede
4. Schulrecht
4.1 Schule
4.2 Ersatzschule
4.3 Verfahren
4.4 Ergänzungsschule
4.5 Freie Unterrichtseinteilung
II. Allgemeine Betrachtungen zur Existenzgründung
5. Art der Gründung
5.1 Neugründung
5.2 Kleingründung
5.3 Teamgründung
5.4 Franchise
5.5 Standortwahl
5.6 Betriebsräume
6. Unternehmenskonzept
6.1 Äußere Einflussfaktoren
6.2 Gewinnplanung
6.3 Umsatz
6.4 Liquiditätsplan
7. Unternehmen und Recht
7.1 Steuerrecht
7.1.1 Umsatzsteuer
7.1.2 Einkommenssteuer
7.1.3 Gewerbesteuer
7.1.4 Aufzeichnungs- und Buchführungspflichten
7.2 Gewerberecht
7.2.1 Anmelden
7.2.2 Anzeigen
7.2.3 Gewerbeschein
7.2.4 Finanzamtanmeldung
7.2.5 Steuernummer
7.3 Gesellschaftsrecht
7.3.1 Rechtsformen
7.3.2 Eintragung ins Handelsregister
7.3.3 Kleingewerbe
7.3.4 Einzel-Unternehmer
7.3.5 BGB-Gesellschaft / GbR
7.3.6 eingetragener Kaufmann / eingetragenen Kauffrau (e. Kfm. / e. Kfr.)
7.3.7 Kommanditgesellschaft
7.3.8 Gesellschaft mit beschränkter Haftung
7.3.9 Partnerschaftsgesellschaft
7.4 Versicherungsrecht
7.4.1 Sachversicherungen
7.4.2 Vermögensversicherungen
7.4.3 Rechtsschutzversicherung
7.5 Arbeitsrecht
7.5.1 Einstellung von Mitarbeitern
7.5.2 Lohnsteuer
7.5.3 Betriebsnummer
7.5.4 Sozialversicherungsausweis
7.5.5 Meldepflicht und Meldefrist
7.5.6 Sozialabgaben
7.5.7 Freie Mitarbeiter
8. Finanzierung
8.1 Leasing
8.2 Bonitätsprüfung
8.3 Staatliche Fördermaßnahmen
8.4 Formen öffentlicher Finanzierung
8.4.1 ERP – Existenz
8.4.2 ERP – Eigenkapitalhilfe
8.4.3 DtA – Existenz
8.4.4 DtA – Startgeld
8.4.5 DtA – Mikrodarlehen
8.4.6 Bayerische Mittelstandsprogramm
8.5 Bürgschaften
8.6 Kapitalbeteiligungen
9. Soziale Sicherung des Unternehmers
9.1 Eigenverantwortung
9.2 Krankenversicherung
9.2.1 Gesetzliche Krankenversicherung
9.2.2 Krankentagegeld
9.2.3 Familienversicherung
9.2.4 Private Krankenversicherung
9.2.5 Selbständige Nebentätigkeit von Studenten
9.3 Pflegeversicherung
9.4 Rentenversicherung
9.4.1 Pflichtversicherung für Selbständige
9.4.2 Pflichtversicherung auf Antrag
9.4.3 Befreiung von der Pflichtversicherung
9.4.4 Mehrfachversicherung
9.4.5 Selbständige Nebentätigkeit
9.4.6 Studenten
9.4.7 Anschriften der LVA/BfA
9.4.8 Staatlich geförderte Altersversicherung
9.5 Gesetzliche Unfallversicherung
9.5.1 Berufsgenossenschaft und Unternehmensgründung
9.5.2 Versicherungsfälle
9.5.3 Versicherter Personenkreis
9.5.4 Meldung von Versicherungsfällen
9.5.5 Unternehmerversicherung
9.5.6 Beitragszahlung
9.6 Arbeitslosenversicherung
9.7 Berufsunfähigkeitsversicherung
III. Beispielbusinessplan
Erläuterungen zum Plan
1. Beschreibung des Gründungvorhabens
2. Persönliche Angaben
3. Angaben zur Qualifikation und Berufserfahrung
4. Rechtliche Vorraussetzungen
5. Rechtsform
6. Marktbeschreibung
6.1 Kunden
6.2 Wettbewerb
7. Organisation
8. Rechnungswesen
9. Dienstleistungsprogramm
10. Geplante Anfangswerbung
11. Standortwahl
12. Investitionen zur Gründung
13. Finanzierungsplan
14. Kapitaldienst (Zins- und Tilgungsbelastung)
15. Personalplan
16. Laufende Kosten
17. Privatentnahmen
18. Umsatzplanung
19. Ertragsvorschau
20. Liquiditätsplan
21. Anhang zum Businessplan
21.a Beispielvertrag zwischen einer Schülernachhilfe und ihrem Kunden
21.b Dienstleistungsangebot und Preisliste
Ziel dieser Diplomarbeit ist es, Existenzgründern, die eine Nachhilfeschule eröffnen möchten, einen umfassenden Einblick in die relevanten Fragestellungen der Unternehmensgründung zu geben. Dabei werden sowohl freiberufliche als auch gewerbliche Aspekte sowie schulrechtliche Rahmenbedingungen und ein beispielhafter Businessplan detailliert behandelt.
1.2 Momentane Situation der Nachhilfe
Längst wird in Deutschland wieder Schulgeld bezahlt. Bereits 1995 hatte eine Studie ergeben, dass Eltern in Deutschland jede Woche 30 Millionen Mark für Nachhilfe ausgeben. Inzwischen sollen es europaweit bereits 18 Milliarden Euro pro Jahr sein, mit denen Eltern versuchen, ihren Kindern im Kampf um eine berufliche Zukunft bessere Startchancen zu verschaffen. Ließ sich vor vier Jahren erst jeder fünfte Schüler nachmittags helfen, so gaben Eltern jetzt an, dass jeder dritte Schüler an allgemein bildenden Schulen Nachhilfe bekommt, in der Pubertät sogar fast jeder zweite. "Nachhilfe stellt inzwischen einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor dar", bilanziert das IW durch eine eigene Studie.
Bundesweit fallen jährlich Millionen von Unterrichtsstunden in den Schulen aus. Laut Deutschem Lehrerverband (DL) haben die Länder insgesamt, unter dem Druck leerer Kassen und wachsender Schülerzahlen, den Unterricht um rund ein Zehntel gekürzt - bei einem im internationalen Vergleich ohnehin niedrigen Stundenkonto. Kein Wunder, dass bei solch massivem Unterrichtsausfall Eltern auf die Idee kommen, ihrem Kind Zusatzunterricht zu organisieren. Dabei werden Schulnoten immer entscheidender für Berufs- und Lebenschancen. Durchschnitt reicht auch im Gymnasium längst nicht mehr. Arbeitgeber kritisieren die geringe Leistungsstärke der Schulabgänger.
1. Einführung: Stellt das Ziel der Arbeit vor und analysiert die aktuelle Marktsituation sowie Zukunftsprognosen für den Nachhilfeunterricht.
2. Geschäftsidee: Erläutert die Rahmenbedingungen einer Gründung, staatliche Auflagen und das Anforderungsprofil für Nachhilfelehrer.
3. Freier Beruf oder Gewerbe?: Detaillierte juristische Abgrenzung zwischen freiberuflicher Lehrtätigkeit und Gewerbebetrieb anhand von Beispielen aus der Rechtsprechung.
4. Schulrecht: Vermittelt die rechtlichen Voraussetzungen für die Gründung von Ersatz- und Ergänzungsschulen.
5. Art der Gründung: Beschreibt verschiedene Gründungsformen, von der Neugründung über Kleingründung bis hin zu Franchise-Systemen.
6. Unternehmenskonzept: Behandelt strategische Faktoren, Gewinnplanung und realistische Umsatzprognosen für Gründer.
7. Unternehmen und Recht: Übersicht über Steuerrecht, Gewerberecht, Gesellschaftsrecht, Versicherungsrecht und Arbeitsrecht für den Unternehmensinhaber.
8. Finanzierung: Detaillierte Darstellung von Kredit-Alternativen, Leasing, Bonitätsprüfung und staatlichen Förderprogrammen.
9. Soziale Sicherung des Unternehmers: Umfassender Ratgeber zu Kranken-, Pflege-, Renten- und Unfallversicherungen für Selbständige.
III. Beispielbusinessplan: Konkretes Modell eines Businessplans inklusive Finanzierungsdaten, Personalplan und Umsatzplanung für eine Nachhilfeschule.
Nachhilfe, Existenzgründung, Schülernachhilfe, Gewerberecht, Freiberufler, Businessplan, Bildungsmarkt, Finanzierung, Steuerrecht, Schulrecht, Personalplanung, Unternehmensgründung, Umsatzprognose, Sozialversicherung, Versicherungsrecht
Diese Diplomarbeit bietet einen fundierten Leitfaden für Existenzgründer, die eine Nachhilfeschule eröffnen möchten, unter Berücksichtigung aller notwendigen rechtlichen, steuerlichen und betriebswirtschaftlichen Rahmenbedingungen.
Die zentralen Felder umfassen die Marktanalyse, die Abgrenzung zwischen freiberuflicher Tätigkeit und Gewerbe, die Gestaltung eines Businessplans sowie die notwendige soziale Absicherung des Unternehmers.
Das primäre Ziel ist es, dem Gründer einen umfassenden Überblick zu verschaffen, wie man eine Nachhilfeschule plant, rechtlich einstuft und betriebswirtschaftlich erfolgreich führt.
Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Studienanalyse sowie Experteninterviews mit Vertretern von Existenzgründerbüros, Ministerien und bereits existierenden Nachhilfeinstituten.
Der Hauptteil befasst sich detailliert mit den Themen Steuer- und Gewerberecht, den verschiedenen Unternehmensrechtsformen, Finanzierungsmöglichkeiten und der sozialen Absicherung.
Nachhilfe, Existenzgründung, Businessplan, Freiberufler, Gewerberecht, Finanzierung und soziale Absicherung.
Nicht zwingend. Es kommt auf die individuelle Ausgestaltung der Tätigkeit an. Unter bestimmten Voraussetzungen (eigenverantwortliche Lehrtätigkeit) kann eine solche Schule als freiberufliche Tätigkeit eingestuft werden, was steuerliche Vorteile bietet.
Die Geprägetheorie entscheidet bei gemischten Tätigkeiten (freiberuflich/gewerblich) darüber, welche Tätigkeit für das Erscheinungsbild des Unternehmens prägend ist und damit die steuerliche Einordnung bestimmt.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

