Diplomarbeit, 2001
104 Seiten, Note: 1,3
1. PROBLEMSTELLUNG UND GANG DER ARBEIT
2. THEORETISCHE GRUNDLAGEN
2.1. Begriffsdefinitionen
2.2. Klassifizierung von Kostenrechnungssystemen
2.2.1. Gestaltungsparameter der idealtypischen Grundformen
2.2.2. Operationalisierbarkeit von Kosteneinflußgrößen
2.2.3. Eingesetzte Kostenrechnungssysteme im Mittelstand
2.3. Entwicklung der Grenzplankostenrechnung in Deutschland
2.4. Kennzeichen und Instrumente der Grenzplankostenrechnung
2.4.1. Planung und Kontrolle als wesentliche Systembestandteile
2.4.2. Gestaltung der Kostenarten- und Kostenstellenrechnung
2.4.3. Bezugsgrößenwahl und Planbeschäftigung
2.4.4. Kostenspaltung und Kostenplanung
2.4.5. Besonderheiten der Methodik in weiterführenden Rechnungen
3. DARSTELLUNG UND ANALYSE DER AUSGANGSLAGE
3.1. Vorstellung des untersuchten Unternehmens
3.2. Verfahrensunterstützende Datenverarbeitungsprogramme
3.3. Darstellung und Analyse der eingesetzten Managementinformation
3.3.1. Darstellung und Analyse der eingesetzten Leistungsrechnung
3.3.2. Darstellung und Analyse der eingesetzten Kostenrechnung
3.3.2.1. Ermittlung und Verwendung der Materialeinzelkosten
3.3.2.2. Ermittlung und Verwendung der Kostenstellenkosten
3.3.3. Darstellung und Analyse der Ergebnisrechnung und Kalkulation
3.4. Zusammenfassende Effizienzbeurteilung
4. PLANUNGS- UND KONTROLLKONZEPT FÜR DIE OPERATIVE CONTROLLINGEBENE
4.1. Ziel und Aufbau des Planungs- und Kontrollsystems
4.2. Kostenträgerbezogene Planung und Kontrolle
4.2.1. Anforderungen an die Planung und Kontrolle der Marktleistung
4.2.2. Anforderungen an die Planung und Kontrolle der Einzelkosten
4.3. Kostenstellenbezogene Planung mit dem Planungstool
4.3.1. Organisatorische Voraussetzungen
4.3.2. Funktionalität des Planungstools und Planungsablauf
4.3.3. Zentrale Planungsvorgaben aus den Vorsystemen
4.3.4. Durchführung der Kostenstellenplanung
4.3.4.1. Bezugsgrößenwahl und Festlegung der Planbeschäftigung
4.3.4.2. Kostenspaltung und Budgetierung der Personalkosten
4.3.4.3. Kostenspaltung und Budgetierung der Sachgemeinkosten
4.3.4.4. Kostenspaltung und Budgetierung der Sekundärkosten
4.3.5. Beachtung von Interdependenzen zwischen den Teilplänen
4.4. Kostenstellenbezogene Kontrolle mit dem Soll-Ist-Vergleich
4.4.1. Aufbau und Inhalt des Berichts
4.4.2. Definition von Kontroll-Maßstäben
4.4.3. Konzeption einer Abweichungsanalyse
4.5. Integration der Planungs- und Kontrollergebnisse im MIS
4.5.1. Gestaltungsvorschlag für die Plankalkulation
4.5.2. Gestaltungsvorschlag für die Ergebnisrechnung
5. SCHLUßBETRACHTUNG
5.1. Kritische Würdigung
5.2. Ausblick
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Entwicklung einer Grundkonzeption zur Implementierung einer Grenzplankostenrechnung in einem mittelständischen Industrieunternehmen, um das bestehende, auf reiner Vollkostenrechnung basierende Kostenrechnungssystem um entscheidungsorientierte Teilkosteninformationen zu erweitern und so die Steuerung des operativen Geschäfts zu verbessern.
2.4. Kennzeichen und Instrumente der Grenzplankostenrechnung
2.4.1. Planung und Kontrolle als wesentliche Systembestandteile
Führung ist ein Prozeß der Willensbildung und –durchsetzung. Die Zielbildung, die Planung, die Steuerung der anschließenden Realisierung und die Kontrolle der Ergebnisse sind die Elemente dieses Prozesses. Da Führung in die Zukunft wirkt und deshalb i.d.R. mit unvollständiger Information belastet ist, können in allen Prozeßphasen Abweichungen auftreten. Wenn die Phasen in einem Regelkreis zusammengefaßt sind, kann es zu einer Rückkopplung in eine frühere Phase kommen, in der Ausgangsgrößen dann nachträglich verändert werden. Eine Zieländerung selbst darf es jedoch nur geben, wenn die geplanten Ziele durch eine nicht beachtete oder nicht beeinflußbare Entwicklung unerreichbar geworden sind. Die einzelnen Phasen der Führung werden nachfolgend für das weitere Verständnis kurz skizziert:
Die Phase der Zielbildung ist das Basiselement des Führungsprozesses. Ziele sind demnach zu erreichende Sollzustände, die hinsichtlich Inhalt, Ausmaß und zeitlichem Bezug zu definieren sind und untereinander in komplementärer, konkurrierender oder indifferenter Beziehung stehen können.
1. PROBLEMSTELLUNG UND GANG DER ARBEIT: Beschreibung der Wettbewerbssituation mittelständischer Unternehmen und der daraus resultierenden Notwendigkeit für transparentere Controlling-Instrumente.
2. THEORETISCHE GRUNDLAGEN: Erläuterung der Begrifflichkeiten und Systeme der Kostenrechnung sowie der historischen Entwicklung der Grenzplankostenrechnung.
3. DARSTELLUNG UND ANALYSE DER AUSGANGSLAGE: Analyse der IT-Landschaft und der aktuell eingesetzten Kosten- und Leistungsrechnung im untersuchten Unternehmen.
4. PLANUNGS- UND KONTROLLKONZEPT FÜR DIE OPERATIVE CONTROLLINGEBENE: Vorstellung eines konkreten Konzepts zur Planung und Kontrolle mittels eines IT-gestützten Planungstools.
5. SCHLUßBETRACHTUNG: Kritische Reflexion der entwickelten Konzeption und Ausblick auf die notwendige Systemimplementierung.
Grenzplankostenrechnung, Vollkostenrechnung, Controlling, Mittelstand, Deckungsbeitragsrechnung, Kostenstellenrechnung, Kostenträgerrechnung, Planung, Kontrolle, Soll-Ist-Vergleich, Abweichungsanalyse, Fixkostendeckung, Betriebsführung, Produktionsplanung, Kostenmanagement.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Konzeption und Implementierung einer Grenzplankostenrechnung in einem mittelständischen Industrieunternehmen, um das bestehende, rein auf Vollkosten basierende System zu optimieren.
Die Themenfelder umfassen die theoretischen Grundlagen der Kostenrechnung, die Analyse der betrieblichen Ausgangslage (IT-Systeme, Datenstruktur) sowie die Erarbeitung eines operativen Planungs- und Kontrollkonzepts.
Das primäre Ziel ist die Schaffung von Transparenz und eine Verbesserung der Entscheidungsgrundlagen durch die Einführung einer Grenzplankostenrechnung, um die Führung des Betriebes effizienter zu gestalten.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse zu Kostenrechnungstheorien (u.a. KILGER, PLAUT, SCHMALENBACH) sowie einer empirischen Bestandsaufnahme der betriebsinternen Prozesse.
Der Hauptteil analysiert die bestehende Datenverarbeitung, entwickelt ein Planungstool auf Basis von MS-Excel und konzipiert einen Soll-Ist-Vergleich samt Abweichungsanalyse zur Steuerung.
Die zentralen Schlagworte sind Grenzplankostenrechnung, Controlling, Mittelstand, Deckungsbeitragsrechnung und Kostenstellenplanung.
Die EDV ist zentral, da die vorhandenen Vorsysteme (PPS und FIBU) isoliert sind und die Arbeit eine Integration der relevanten Planungs- und Kontrolldaten in ein aussagefähiges Managementinformationssystem (PST-MIS) unter Zuhilfenahme von Excel-Planungstools fordert.
Die Trennung ist essenziell, da die aktuelle Vollkostenrechnung durch die proportionale Fixkostenzurechnung zu Fehlentscheidungen bei der Preis- und Sortimentspolitik führt, die in Zeiten der Unterbeschäftigung existenzbedrohend sein können.
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