Diplomarbeit, 2004
68 Seiten, Note: 2,7
1. Die erste deutsche Frauenbewegung
1.1. Die bürgerliche Frauenbewegung (1865-1894)
1.2. Die proletarische Frauenbewegung
1.3. Die deutsche Frauenbewegung in der Zeit von 1933-1945
1.4. Die deutsche Frauenbewegung nach 1945
1.5. Die deutsche Frauenbewegung in der BRD nach 1945 und Neugründungen von Frauenprojekten
1.6. Die Frauenfrage in der DDR
1.7. Die deutsch-deutsche Frauenbewegung nach 1989
2. Natürliche Aspekte der Mutterschaft
2.1. Die frühkindliche Entwicklung
2.2. Soziologie der Geschlechter
2.3. Entwicklung der Geschlechter im industriellen Kapitalismus
2.4. Neue und alte Lebensformen bzw. neue und alte Rollenbilder
3. Mutter-Kind-Gruppe als alternative Hilfe für Mütter und Kinder
3.1. Die Zielorientierte Projektplanung (ZOPP)
3.1.1. Ziele und Wirkungsweise der ZOPP
3.1.2. Wesentliche Merkmale der Planung
3.2. Fünf Analyseschritte
3.2.1. Beteiligtenanalyse
3.2.2. Interessenanalyse
3.2.3. Problemanalyse
3.2.4. Zielanalyse
3.2.5. Alternativanalyse
3.3. Projektplanübersicht (PPÜ)
3.3.1. Struktur der Projektplanungsübersicht (PPÜ)
3.3.2. Die wichtigen Annahmen werden ermittelt
3.3.3. Die Indikatioren werden formuliert
3.3.4. Die Quellen der Nachprüfbarkeit werden beschrieben
3.3.5. Das Mengengerüst und die Kosten für jede Einzelaktivität werden ermittelt und festgelegt
3.4. Die einzelnen Planungsschritte in den verschiedenen ZOPP-Stufen
3.5. Einbau des Planungsverfahrens in ein umfassendes Managementsystem
3.5.1. Erstellung einer PPÜ
Die vorliegende Arbeit untersucht den Wandel von Frauen- und Mutterrollen in der Gesellschaft und analysiert die Mutter-Kind-Gruppe als eine alternative Form der Unterstützung für Mütter und Kinder, wobei insbesondere die methodische Anwendung der zielorientierten Projektplanung (ZOPP) im sozialen Bereich im Fokus steht.
3. Mutter-Kind-Gruppe als alternative Hilfe für Mütter und Kinder
Mutter (Eltern)-Kind-Gruppen wurden vor ca. 15 Jahren von Eltern ins Leben gerufen. Meist sind es Mütter, die dieses Angebot wahrnehmen, vereinzelt auch Väter. Eine Eltern-Kind-Gruppe soll eine Begegnungsmöglichkeit für Eltern und Kinder darstellen.
Der Trend zu Ein-Elternteil-Familien und Einzelkindern bestätigt den Bedarf an Kommunikation mit Gleichgesinnten. In den Gruppen können durch Gespräche und Austausch soziale Beziehungen gewonnen werden. Dies verringert die Gefahr von Vereinzelung.
Die Mütter erhalten durch eine Eltern-Kind-Gruppe Erfahrungsaustausch und Gemeinschaft. Sie bekommen Anregungen für ihre täglichen Fragen und Probleme. Die Mütter können andere Mütter mit ihren Kindern erleben und selbst Beziehungen zu anderen Kindern aufbauen. Dadurch können sie ihre Einstellungen und Forderungen vergleichen und sich eventuell umorientieren oder bestätigen lassen.
Die Kinder erhalten Kontakt mit anderen Kindern und Erwachsenen, was ihre Entwicklung sowie ihre soziale Beziehungsfähigkeit unterstützt. Sie gewinnen Erfahrungen in Gruppen, die ihnen eine gewisse Geborgenheit schenken. Die Gemeinschaft beim Spielen, Singen, Basteln u. s. w. gibt den Kindern emotionale Erfahrungen.
1. Die erste deutsche Frauenbewegung: Dieses Kapitel skizziert die historische Entwicklung und die zentralen Forderungen der verschiedenen deutschen Frauenbewegungen von den Anfängen im 19. Jahrhundert bis zur Zeit nach 1989.
2. Natürliche Aspekte der Mutterschaft: Hier werden biologische, soziologische und psychologische Erklärungsmodelle für Mutterschaft und die Entwicklung von Geschlechterrollen im industriellen Kapitalismus erörtert.
3. Mutter-Kind-Gruppe als alternative Hilfe für Mütter und Kinder: Dieser Teil befasst sich mit der praktischen Bedeutung von Eltern-Kind-Gruppen und der Anwendung der zielorientierten Projektplanung (ZOPP) zur strukturierten Gestaltung und Evaluierung solcher Angebote.
Frauenbewegung, Mutterschaft, Geschlechterrollen, Sozialpädagogik, Mutter-Kind-Gruppe, Projektplanung, ZOPP, Emanzipation, soziale Arbeit, frühkindliche Entwicklung, Lebensformen, Rollenbilder, Projektplanungsübersicht, Interventionsmethode, gesellschaftlicher Wandel
Die Arbeit untersucht den historischen Wandel von Frauen- und Mutterrollen in Deutschland und bewertet die Eignung der Mutter-Kind-Gruppe als alternative soziale Hilfsform.
Die Schwerpunkte liegen auf der Geschichte der Frauenbewegung, den soziologischen Grundlagen von Mutterschaft und Geschlechterrollen sowie der Anwendung der ZOPP-Methodik in der Praxis.
Das Ziel ist es, den sozialen Nutzen von Mutter-Kind-Gruppen aufzuzeigen und zu demonstrieren, wie diese durch die zielorientierte Projektplanung (ZOPP) methodisch fundiert geplant und evaluiert werden können.
Die Arbeit nutzt die Methode der zielorientierten Projektplanung (ZOPP), um ein konkretes Projekt im sozialen Bereich strukturiert zu analysieren und planbar zu machen.
Im Hauptteil werden zunächst die historischen Hintergründe beleuchtet, anschließend soziologische Theorien zu Geschlechtern diskutiert und abschließend die ZOPP-Methode als Instrument für die soziale Arbeit detailliert erläutert.
Wichtige Begriffe sind Frauenbewegung, Mutterschaft, Mutter-Kind-Gruppe, ZOPP und soziale Arbeit.
Die ZOPP-Methode wird eingesetzt, um das von der Autorin geleitete Mutter-Kind-Projekt zu prüfen und festzustellen, ob es effektiv zur Unterstützung der Mütter beigetragen hat.
Die Autorin argumentiert, dass die erste Beziehung zur Bezugsperson und die Qualität der Fürsorge grundlegend für die psychologische Einstellung und das Selbstbild des Kindes sind, was wiederum spätere Lebensentscheidungen prägt.
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