Diplomarbeit, 1995
102 Seiten, Note: gut
1. Einleitung
2. Vorstellung des Investitionsvorhabens
2.1. Beschreibung des Investitionsobjektes
2.2. Problemstellung - Betriebliche Überlegungen zum Investitionserfordernis
3. Investition als Entscheidungsprozeß
3.1. Wesen und Bedeutung
3.2. Begriff der Entscheidung
3.2.1. Entscheidung bei Sicherheit
3.2.2. Entscheidung bei Risiko
3.2.3. Entscheidung bei Unsicherheit
3.3. Phasen des Entscheidungsprozesses
4. Investitionswirtschaft als unternehmerischer Teilbereich
4.1. Wesen und Bedeutung
4.2. Investitionsbegriff
4.3. Investitionsziele
4.3.1. Liquidität
4.3.2. Sicherheit
4.3.3. Rentabilität
4.4. Investitionsarten
4.5. Investitionsentscheidungsprozeß
5. Der Investitionsentscheidungsprozeß
5.1. Problemstellung - Anregung
5.2. Suchphase
5.2.1. Die Festlegung entscheidungsrelevanter Prämissen und Einzeldaten
5.2.2. Problem der Datenbeschaffung
5.2.3. Kalkulationszinssätze
5.2.4. Steuersätze
5.2.5. Preisänderungsraten
5.2.6. Kalkulatorische Abschreibungen und kalkulatorische Zinsen
5.2.7. Zusammenfassung der betriebswirtschaftlichen Daten
5.2.8. Alternativenaufstellung
5.3. Beurteilungsphase
5.3.1. Wirtschaftlichkeitsuntersuchung - Break-Even-Analyse
5.3.2. Nutzwert-Analyse
5.3.3. Bedarfsbetrachtungen
5.3.4. Investitionsrechenverfahren
5.3.4.1. Investitionsentscheidungen bei Unsicherheit
5.3.4.2. Investitionsentscheidungen bei Risiko
5.3.4.3. Statische Investitionskalküle
5.3.4.3.1. Kostenvergleichsrechnung
5.3.4.3.2. Gewinnvergleichsrechnung
5.3.4.3.3. Rentabilitätsvergleichsrechnung
5.3.4.3.4. Amortisationsvergleichsrechnung
5.3.4.4. Dynamische Investitionskalküle
5.3.4.4.1. Kapitalwertmethode
5.3.4.4.2. Methode des Internen Zinsfußes
5.3.4.4.3. Annuitätenmethode
5.4. Entscheidungsphase
5.4.1. Alternativenauswahl
5.4.2. Finanzierungsplanung
5.5. Realisationsphase
5.5.1. Zeitplan
5.5.2. Kostenplan
5.6. Kontrollphase
6. Zusammenfassung der Ergebnisse
Die vorliegende Arbeit analysiert und bewertet die Investitionsentscheidung zum Bau einer Asphaltmischanlage für das Bauunternehmen RMO Richard Mayer GmbH & Co KG. Ziel ist es, durch Anwendung verschiedener Investitionsrechenverfahren und betriebswirtschaftlicher Analysen eine fundierte Entscheidungsgrundlage für dieses Vorhaben zu schaffen.
2.1. Beschreibung des Investitionsobjektes
Bereits in der Einleitung wurde erwähnt, daß es sich bei dem zu untersuchenden Investitionsobjekt um eine Asphaltmischanlage handelt. Eine solche Anlage dient der Herstellung verarbeitungsfertiger Asphaltmischungen. Dazu werden die verschiedenen Grundkomponenten (Bitumen, Sand und Kies) in einem bestimmten Mischungs-verhältnis zusammengeführt. Durch die Variierung der Mischungsverhältnisse erhält man verschiedene Asphaltmischungen für unterschiedlichste Anwendungszwecke. Das Gemisch verläßt die Anlage mit einer Temperatur zwischen 180°C und 190°C und sollte bei mindestens 130°C weiter verarbeitet werden. Diese Tatsache erfordert, daß das Mischgut in einem Umkreis von ca. 35 km weiter verarbeitet werden muß, da sonst die Abkühlung auf dem Transportweg zu groß wäre.
Vereinfachend soll im Folgenden davon ausgegangen werden, daß die Mischanlage nur Mischgut für den Straßenbau produziert. Eine Asphaltstraßendecke besteht gewöhnlich aus drei unterschiedlichen Asphaltschichten:
1. Einleitung: Die Einleitung definiert das Ziel der Arbeit, den Bau einer Asphaltmischanlage betriebswirtschaftlich durch verschiedene Rechenverfahren zu beurteilen und die Praxisrelevanz des Investitionsentscheidungsprozesses darzustellen.
2. Vorstellung des Investitionsvorhabens: Dieses Kapitel beschreibt das Investitionsobjekt, die Asphaltmischanlage, sowie die spezifische Problemstellung des Bauunternehmens RMO, das derzeit von externen Lieferanten abhängig ist.
3. Investition als Entscheidungsprozeß: Es werden die theoretischen Grundlagen der Entscheidungslehre sowie die verschiedenen Phasen und Informationssituationen (Sicherheit, Risiko, Unsicherheit) erläutert.
4. Investitionswirtschaft als unternehmerischer Teilbereich: Das Kapitel definiert den Investitionsbegriff, die Investitionsarten und die betriebswirtschaftlichen Kernziele Liquidität, Sicherheit und Rentabilität im Zusammenhang mit Investitionen.
5. Der Investitionsentscheidungsprozeß: Dies ist der Hauptteil der Arbeit, in dem der Prozess von der Anregung über die Such- und Beurteilungsphase bis hin zur Entscheidung und Realisation anhand des Projektes detailliert analysiert wird.
6. Zusammenfassung der Ergebnisse: Das abschließende Kapitel fasst die wirtschaftliche Vertretbarkeit des Bauvorhabens zusammen und gibt einen tabellarischen Überblick über alle entscheidungsrelevanten Daten.
Asphaltmischanlage, Investitionsentscheidung, Betriebswirtschaft, Investitionsrechnung, Kapitalwertmethode, Nutzwert-Analyse, Break-Even-Analyse, Investitionsplanung, Rentabilität, Liquidität, Risiko, Unsicherheit, Amortisationszeit, Finanzierungsplanung.
Die Arbeit befasst sich mit der betriebswirtschaftlichen Analyse und Bewertung einer geplanten Investition: dem Bau einer Asphaltmischanlage für das Bauunternehmen RMO Richard Mayer GmbH & Co KG.
Zentrale Themen sind der Investitionsentscheidungsprozess, die Anwendung von statischen und dynamischen Investitionsrechenverfahren sowie die Bewertung von Investitionsprojekten unter Risiko und Unsicherheit.
Das primäre Ziel ist es, durch die Anwendung von Methoden wie der Nutzwert-Analyse, der Break-Even-Analyse und verschiedenen Investitionskalkülen eine fundierte Grundlage für eine endgültige Investitionsentscheidung zu schaffen.
Es werden klassische betriebswirtschaftliche Methoden wie die Kapitalwertmethode, die Methode des Internen Zinsfußes, die Annuitätenmethode, statische Kosten- und Gewinnvergleichsrechnungen sowie die Nutzwert-Analyse angewendet.
Der Hauptteil durchläuft den vollständigen Investitionsprozess: von der Anregung über die Datenbeschaffung, die Vorselektion von Alternativen bis zur detaillierten Beurteilung der wirtschaftlichen Kenngrößen.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Investitionswirtschaft, Asphaltmischanlage, Rentabilität, Kapitalwertmethode, Investitionsrisiko und Entscheidungsfindung.
Die Nutzwert-Analyse dient dazu, auch nicht-monetäre Ziele, wie die Unabhängigkeit von Lieferanten oder die Verbesserung der Marktposition, quantifizierbar zu machen und in eine Rangordnung zu bringen.
Sie ermöglicht es, die kritische Produktionsmenge zu berechnen, ab welcher die Anlage gewinnbringend arbeitet und somit die Gewinnschwelle erreicht ist.
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