Diplomarbeit, 2004
87 Seiten, Note: 1
Kurzfassung.................................................. 2
Inhaltsverzeichnis ....................................... 3
Abbildungsverzeichnis................................ 4
Abkürzungsverzeichnis .............................. 5
Vorwort......................................................... 6
Einführung ................................................... 7
1 Konstruktion .................................. 11
1.1 Material..............................................11
1.1.1 Massivholz.........................................11
1.1.2 Holzwerkstoffe ..................................12
1.1.3 Beschichtungsstoffe .........................14
1.1.4 Metall .................................................14
1.1.5 Glas ....................................................15
1.1.6 Stein ...................................................15
1.1.7 Mineralischer Verbundwerkstoff ....16
1.1.8 Leichtbauplatten ..............................16
1.1.9 Holz-PP-Compound...........................16
1.2 Dimensionierung...............................17
1.2.1 Korpuskonstruktion ..........................17
1.2.2 Korpusabmessungen........................18
1.2.3 Fronten...............................................19
1.2.4 Arbeitsplatten...................................20
1.3 Beschläge ..........................................20
1.3.1 Türbeschläge.....................................20
1.3.2 Schubkastenführungen ....................23
1.3.3 Sonderbeschläge...............................24
1.4 Verbindungen ...................................25
1.4.1 Unlösbare Verbindungen.................25
1.4.2 Lösbare Verbindungen ....................27
1.5 Transportierbarkeit...........................29
1.6 Montierbarkeit ..................................30
1.7 Anforderungen an die Produktentwicklung .........................31
2 Nutzung .......................................... 33
2.1 Arbeitsaufwand................................ 34
2.2 Ergonomie......................................... 42
2.2.1 Arbeitshöhe ...................................... 43
2.2.2 Gestaltung und Anordnung der Gegenstände .................................... 45
2.2.3 Belastung und Unfallintensität....... 47
2.3 Energie- und Wasserverbrauch...... 49
2.3.1 Energielabel...................................... 51
2.3.2 Kochen und Backen.......................... 52
2.3.3 Kühlen und Gefrieren....................... 56
2.3.4 Geschirrspülen ................................. 58
2.4 Hygiene ............................................. 61
3 Langlebigkeit.................................. 63
3.1 Stabilität............................................ 63
3.2 Design und Funktion ....................... 65
3.3 Wertewandel .................................... 67
3.4 Wohnungswechsel........................... 70
4 Verwertung .................................... 73
4.1 Verwertungs- und Entsorgungswege für Altmöbel ..... 73
4.1.1 Wiederverwendung ......................... 75
4.1.2 Stoffliche Verwertung...................... 76
4.1.3 Energetische Verwertung ............... 78
4.1.4 Biologische Verwertung .................. 79
4.2 Prognose für die Zukunft ................. 80
Abschlussbetrachtung ............................... 82
Quellenverzeichnis..................................... 84
Erklärung .................................................... 85
Stichwortverzeichnis ................................. 86
Die Diplomarbeit untersucht die historische Entwicklung der Küche über die letzten 50 bis 70 Jahre unter besonderer Berücksichtigung der Konstruktions-, Nutzungs- und Verwertungsaspekte. Ziel ist es, ökonomische und ökologische Auswirkungen im Produktlebenszyklus zu analysieren und als Ratgeber für die Planung sowie für zukünftige Entwicklungswege zu dienen.
1.2.2 Korpusabmessungen
Mit Festlegung der Dimensionen für die Küchenmöbelindustrie durch den AMK Normenausschuss um 1960 ist es den Herstellern möglich, einheitliche Küchenschränke zu produzieren.
Dadurch erleichtert sich die Planung von Küchen enorm, besonders in der Integration von Einbaugeräten. Die Breiten sind zuerst lange Zeit auf die Maße 45, 60 und 90 cm beschränkt. Um den Küchenplanern entgegenzukommen werden Abstufungen im 5 cm Raster eingeführt.
Ab Mitte der 80er Jahre werden Korpusse in Überbreiten von 120, 160 und sogar 180 cm angeboten. Der Sinn dieser Breiten ist aber umstritten und setzt sich als Standartmaße nicht durch.
Heute fangen die Breiten bei 25 cm an. Ab einer Breite von 35 cm ist der Einbau von Auszügen und Schüben möglich. Spülenunterschränke gibt es ab einer Breite von 45 cm, bei Herdunterschränken sind 60 und 90 cm Standard, bei jenen für Geschirrspüler 45 und 60 cm. Kühlgerätenischen haben ebenfalls das Maß von 60 cm.
In der Höhe sind 72 cm das gängige Maß, welches gegenüber dem früher verbreiteten 67,5 cm hohen Korpus ein Plus an Stauraum bietet.
Konstruktion: Dieses Kapitel behandelt die technischen Grundlagen der Küchenmöbelherstellung, einschließlich der Materialeigenschaften, Dimensionierung, Beschlagtechnik und Verbindungsmethoden.
Nutzung: Hier werden ergonomische Anforderungen, Arbeitsabläufe und der Energie- sowie Wasserverbrauch moderner Kücheneinrichtungen analysiert.
Langlebigkeit: Dieses Kapitel erörtert die Stabilitätskriterien von Möbeln, den gesellschaftlichen Wertewandel und Herausforderungen bei einem Wohnungswechsel.
Verwertung: Hier werden Strategien und gesetzliche Rahmenbedingungen für die ökologische Entsorgung und Wiederverwertung von ausgedienten Küchenmöbeln erläutert.
Küchenmöbel, Konstruktion, Ergonomie, Arbeitsabläufe, Energieverbrauch, Langlebigkeit, Lebenszyklus, Verwertung, Altholz, Einbauküche, Materialeinsatz, Nachhaltigkeit, Produktentwicklung, Küchennutzung, Wertewandel
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung der Küche unter den Aspekten der Konstruktion, der Nutzung, der Langlebigkeit und der Verwertung im Kontext der Integrierten Produktpolitik.
Die zentralen Themen sind die materialtechnische Entwicklung von Küchenmöbeln, ergonomische Planung, Energie- und Ressourceneffizienz bei Haushaltsgeräten sowie Strategien für das Recycling von Altmöbeln.
Das primäre Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die Lebenszyklus-Optimierung von Küchen zu schaffen und als Ratgeber für Planer und Hersteller zu fungieren, um zukünftige Entwicklungen nachhaltiger zu gestalten.
Der Autor stützt sich auf eine Analyse historischer Entwicklungen, ergonomische Studien (wie die Fadenstudie) und technische Bewertungskriterien (z.B. DIN-Normen und Möbelprüfungen), um Optimierungspotenziale abzuleiten.
Der Hauptteil gliedert sich in Konstruktion (Material, Dimensionierung, Beschläge), Nutzung (Arbeitsabläufe, Ergonomie, Energie), Langlebigkeit (Stabilität, Design) und Verwertung (Recycling von Altmöbeln).
Wichtige Begriffe sind Küchenmöbel, Ergonomie, Arbeitsabläufe, Langlebigkeit, Lebenszyklus, Verwertung, Nachhaltigkeit und Materialeinsatz.
Das Arbeitsdreieck organisiert die zentralen Funktionsbereiche (Vorratshaltung, Vorbereitung, Kochen) so, dass Wege minimiert und ergonomische Belastungen für den Nutzer reduziert werden.
Das Energielabel dient als gesetzlich vorgeschriebene Verbraucherinformation, die den Anwender dabei unterstützt, energieeffiziente Geräte zu wählen, was langfristig den Strom- und Wasserverbrauch im Haushalt signifikant senkt.
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