Magisterarbeit, 2003
119 Seiten, Note: 2,0
Die vorliegende Arbeit untersucht die Berichterstattung über Windenergie in ausgewählten deutschen Medien im Zeitraum von 1998 bis 2002. Ziel ist es, die mediale Konstruktion der Realität der Windenergie aufzudecken, indem die Medienpräsenz, der Nachrichtenwert und die Objektivität der Berichterstattung analysiert werden.
Das erste Kapitel führt in das Thema Windenergie ein und stellt die Relevanz der Windenergie im Kontext der Energiewende dar. Das zweite Kapitel beleuchtet die theoretischen Grundlagen der Arbeit, darunter die Konstruktion von Realität in den Medien, die Nachrichtenwerttheorie und die Objektivität im Journalismus. Kapitel drei beschreibt die methodische Vorgehensweise der Arbeit, die sich auf eine inhaltsanalytische Untersuchung der Windenergie-Berichterstattung stützt. Die Ergebnisse der Analyse werden in Kapitel vier vorgestellt und hinsichtlich Medienpräsenz, Nachrichtenwert und Objektivität der Berichterstattung interpretiert. Das fünfte Kapitel diskutiert die Erkenntnisse der Untersuchung und die Auswirkungen der Windenergie-Berichterstattung auf die öffentliche Wahrnehmung der Windenergie.
Die zentralen Begriffe und Themen der Arbeit sind Windenergie, Medienberichterstattung, Inhaltsanalyse, Nachrichtenwert, Objektivität, Medienpräsenz, Ausgewogenheit, Vielfalt, Unparteilichkeit, Akteure, Argumente, öffentliche Wahrnehmung, Energiewende und Nachhaltigkeit.
Die Objektivität wird anhand von Vielfalt, Ausgewogenheit und Unparteilichkeit gemessen; die Studie untersucht, ob Medien bestimmte Akteure oder Argumente bevorzugten.
Sie erklärt, warum bestimmte Ereignisse zu Nachrichten werden. Faktoren wie Nähe, Konflikt oder Prominenz erhöhen die Wahrscheinlichkeit einer Berichterstattung.
Das EEG von 2000 war ein zentraler Auslöser für den Windkraft-Boom und damit auch für die intensive mediale Debatte über Kosten und Nutzen.
Es bedeutet, dass Medien nicht die Realität 1:1 abbilden, sondern durch Selektion und Interpretation ein bestimmtes Bild der Wirklichkeit (z.B. der Windkraft) erzeugen.
Dazu gehören Politiker, Umweltverbände, Energieunternehmen, Bürgerinitiativen und Wissenschaftler.
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