Magisterarbeit, 1999
105 Seiten, Note: 1,7
Die Magisterarbeit untersucht die Darstellung der Geschlechterdifferenz im Romanwerk von Marlen Haushofer. Die Arbeit analysiert die unterschiedlichen Positionen der Geschlechter, die durch die Autorin dargestellt werden und zeigt auf, wie diese die Lebenserfahrungen und Handlungsmöglichkeiten von Frauen prägen.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in die feministische Theorie der Geschlechterdifferenz, beginnend mit Simone de Beauvoirs „Das andere Geschlecht“ und den feministischen Thesen der 80er und 90er Jahre.
Im zweiten Teil der Arbeit analysiert die Autorin das Romanwerk von Marlen Haushofer im Hinblick auf die Darstellung der Geschlechterdifferenz. Hier werden die einzelnen Romane hinsichtlich ihrer Darstellung der weiblichen Lebenserfahrung, der Beziehungen zwischen Mann und Frau sowie der Suche nach Autonomie und Befreiung untersucht.
Die Kapitel behandeln Themen wie die Sozialisation von Mädchen, die Rolle der Liebe und die Funktionalisierung von Frauen durch die Männer. Besonders im Fokus stehen die Erfahrungen von Isolation, Heimatlosigkeit und der Ausschluß aus der Welt der Männer. Die Autorin untersucht auch das Körper-Geist-Problem und die Macht des Wissens und Verrats in der Geschlechterdynamik.
Die wichtigsten Schlüsselwörter der Arbeit sind: Geschlechterdifferenz, Feministische Theorie, Marlen Haushofer, Romananalyse, Weibliche Autonomie, Männliche Dominanz, Patriarchat, Liebe, Verrat, Wissen, Sozialisation, Handlungsunfähigkeit, Heimatlosigkeit.
Die Arbeit analysiert, wie Haushofer in ihren Romanen männliche Dominanz, weibliche Unterdrückung und die Suche nach Autonomie darstellt.
Zur Analyse werden Werke von Simone de Beauvoir („Das andere Geschlecht“), Luce Irigaray und Judith Butler herangezogen.
Besonders im Roman „Die Wand“ wird die radikale Abkehr von gesellschaftlichen Rollenzwängen als Weg zur Selbstbestimmung untersucht.
Die Arbeit beleuchtet die Rollen der Frau als Geliebte, Hausfrau und Mutter und deren Auswirkungen auf die persönliche Freiheit.
In Werken wie „Wir töten Stella“ wird analysiert, wie das Wissen um Unrecht und das gleichzeitige Schweigen (Verrat) das Patriarchat stabilisieren.
Die Arbeit untersucht Strategien wie die „Befreiung nach innen“ (Die Mansarde) oder den Rückzug in Schutzräume, stellt aber auch die Macht des Patriarchats heraus.
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