Diplomarbeit, 2003
78 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Grundlagen
2.1 Definition von Service
2.2 Definition von Kundenzufriedenheit
2.3 Das Confirmation-Disconfirmation-Paradigma
2.3.1 Die Soll-Leistung
2.3.2 Die Ist-Leistung
2.3.3 Der Soll-Ist-Vergleich
2.3.4 Überblick
2.4 Die Bedeutung der Kundenzufriedenheit
2.4.1 Preisbereitschaft des Kunden
2.4.2 Mund-zu-Mund-Propaganda
2.4.3 Loyalität
2.4.4 Zusammenfassung
2.5 Theoretische Ansätze zur Messung der Kundenzufriedenheit
2.5.1 Objektive Verfahren
2.5.2 Subjektive Verfahren
3 Methodisches Vorgehen bei der Messung der Kundenzufriedenheit
3.1 Festlegung der Zielgruppe
3.2 Ermittlung der Kundenerwartungen
3.3 Entwicklung des Erhebungsinstrumentariums
3.4 Höhe und Auswahl der Stichprobe
3.5 Auswahl der Erhebungsmethode
3.5.1 Persönliche Befragung
3.5.2 Fernmündliche Befragung
3.5.3 Schriftliche Befragung
3.5.4 E-Mail und Online
3.6 Maßnahmen zur Erhöhung der Rücklaufquote
3.6.1 Einfache Gestaltung des Fragebogens
3.6.2 Begleitschreiben
3.6.3 Zusicherung von Anonymität
3.6.4 Einfache Rücksendemöglichkeit
3.6.5 Spende
3.7 Durchführung der Messung
4 Erfassung, Auswertung und Interpretation der Daten
4.1 Erfassung der Daten
4.2 Auswertung der Daten
4.3 Interpretation der Daten
4.3.1 Graphische Darstellung
4.3.2 Schriftliche Interpretation
4.3.3 Zusammenfassung
5 Fazit
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, ein praktisches Erhebungsinstrument zur Messung der Kundenzufriedenheit für mittelständische Unternehmen zu entwickeln und das methodische Vorgehen am Beispiel der Kienzer GmbH zu demonstrieren, um konkrete Maßnahmen zur Serviceverbesserung abzuleiten.
2.3 Das Confirmation-Disconfirmation-Paradigma
Ausgangspunkt bei diesem Modell sind die oben erwähnten Erwartungen des Kunden, welche als Soll-Leistung bezeichnet werden, und die wahrgenommene Leistung, die sogenannte Ist-Leistung. In einem Vergleich der Ist-Leistung mit der Soll-Leistung erfolgt dann Bestätigung oder Nicht-Bestätigung, wobei die Nicht-Bestätigung positiv oder negativ ausfallen kann. Die Reaktion auf Bestätigung bzw. Nicht-Bestätigung ist dann Zufriedenheit oder Unzufriedenheit. Die einzelnen Komponenten des Confirmation-Disconfirmation-Paradigmas werden im Folgenden näher erläutert.
1 Einleitung: Stellt die Relevanz der Messung von Kundenzufriedenheit für mittelständische Unternehmen dar und beschreibt das Vorgehen anhand der Kienzer GmbH.
2 Grundlagen: Definiert die Begriffe Service sowie Kundenzufriedenheit und erläutert theoretische Modelle wie das Confirmation-Disconfirmation-Paradigma sowie die Bedeutung von Loyalität.
3 Methodisches Vorgehen bei der Messung der Kundenzufriedenheit: Beschreibt den Prozess von der Zielgruppenfestlegung und Erwartungsermittlung bis hin zur methodischen Gestaltung der Befragung.
4 Erfassung, Auswertung und Interpretation der Daten: Dokumentiert die statistische Auswertung der Rückläufe und interpretiert die Ergebnisse mittels einer Wichtigkeits-Zufriedenheits-Matrix zur Ableitung von Handlungsempfehlungen.
5 Fazit: Fasst die methodischen Schritte zusammen und gibt Empfehlungen zur verstetigten Messung der Kundenzufriedenheit.
Kundenzufriedenheit, Mittelstand, Kienzer GmbH, Servicequalität, Confirmation-Disconfirmation-Paradigma, Erhebungsinstrument, Kundenloyalität, Mund-zu-Mund-Propaganda, Preisbereitschaft, Stichprobenauswahl, Datenanalyse, Wichtigkeits-Zufriedenheits-Matrix, Handlungsbedarf.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der systematischen Erfassung und Verbesserung der Kundenzufriedenheit im Mittelstand, illustriert durch ein praktisches Anwendungsbeispiel eines Werkzeugmaschinenherstellers.
Das Spektrum reicht von theoretischen Definitionen über Methoden zur Stichprobenauswahl und Erhebungsinstrumente bis hin zur konkreten Datenauswertung und Ableitung von Maßnahmen.
Das Hauptziel ist die Entwicklung eines effektiven Erhebungsinstrumentariums, um methodisch fundierte Aussagen über die Kundenzufriedenheit treffen und darauf basierend Optimierungen vornehmen zu können.
Es wird das Confirmation-Disconfirmation-Paradigma angewendet und mittels einer schriftlichen Befragung sowie univariater Analysemethoden (Häufigkeiten, arithmetisches Mittel) quantitativ ausgewertet.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die detaillierte Beschreibung des methodischen Vorgehens bei der Kienzer GmbH sowie die Auswertung und Interpretation der erhobenen Fragebogendaten.
Zentrale Begriffe sind Kundenzufriedenheit, Servicequalität, methodische Stichprobenauswahl, Wichtigkeits-Zufriedenheits-Matrix und Maßnahmenableitung.
Die Kienzer GmbH dient als Beispiel für einen mittelständischen Hersteller, bei dem die indirekte Vertriebsstruktur über den Handel eine spezifische Untersuchung der Servicezufriedenheit notwendig macht.
Sie dient als visuelles Instrument, um Handlungsbedarfe zu priorisieren, indem sie den Zusammenhang zwischen der Wichtigkeit eines Serviceaspekts für den Kunden und der tatsächlich erlebten Zufriedenheit darstellt.
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