Magisterarbeit, 2000
107 Seiten, Note: 2,5
Die Magisterarbeit analysiert den komplexen Zusammenhang von Kindheit und Medien. Ziel ist es, die Ambivalenz des Themas aufzuzeigen und zu verdeutlichen, dass es kein „Rezeptwissen“ für medienpädagogische Praxis gibt. Die Arbeit beleuchtet kritische Perspektiven auf Medien und ihre potenziellen Auswirkungen auf Kinder, beleuchtet die anthropologische Grundlage des Begriffs „Kindheit“ und untersucht verschiedene theoretische Ansätze der handlungsorientierten Medienpädagogik.
Die Einleitung stellt die Relevanz des Themas „Kindheit und Medien“ dar und beleuchtet die Ambivalenz des Verhältnisses von Kindern zu Medien. Im zweiten Kapitel werden verschiedene Positionen der Medienkritik vorgestellt, die negative Aspekte von Medien und deren Einfluss auf Kinder beleuchten. Kapitel drei beschäftigt sich mit dem Menschenbild und der Entstehung des Konzepts „Kindheit“. Dabei wird die enge Verbindung zwischen Pädagogik und dem Verständnis von Kindheit aufgezeigt. In Kapitel vier werden theoretische Grundlagen einer handlungsorientierten Medienpädagogik vorgestellt, die ein erweitertes Verständnis von kindlichem Denken und Handeln ermöglichen sollen. Kapitel fünf analysiert den Rezeptionsprozess und stellt zwei gegensätzliche Konzepte vor: eine Wirkungsstudie zu Nachrichtensendungen und die strukturanalytische Rezeptionsforschung. Abschließend beleuchtet Kapitel sechs die medienpädagogische Praxis, insbesondere die Rolle der „Zeigefingermoral“, die Bedeutung von Medien in Schulen und die Förderung von Medienkompetenz als Ziel der Medienpädagogik.
Medienkritik, Kulturindustrie, Kindheit, Medienpädagogik, Handlungskompetenz, Rezeptionsprozess, Wirkungsforschung, Strukturanalyse, Medienkompetenz, Pädagogische Desiderata.
Einerseits fördern Medien Kompetenzen und sind Teil des Alltags, andererseits gibt es Sorgen über negative Einflüsse auf die Entwicklung und den Verlust der 'unschuldigen' Kindheit.
Postman argumentiert, dass das Fernsehen die Grenze zwischen Kindheit und Erwachsenenwelt auflöst ('Das Verschwinden der Kindheit'), da Kindern alle Informationen ungefiltert zugänglich gemacht werden.
Dieser Ansatz sieht Medienrezeption als aktive Handlung in einer komplexen Lebenswelt und zielt darauf ab, die Medienkompetenz der Kinder zu stärken.
Die Arbeit vertritt die These, dass es keine einfachen Handlungsanweisungen geben kann, da die Wirkung von Medien immer individuell und kontextabhängig ist.
Es ist ein interdisziplinäres Modell, das untersucht, wie Kinder Medieninhalte in ihre soziale Umwelt einbetten und sich diese aktiv aneignen.
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