Diplomarbeit, 2004
51 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Grundlagen
2.1. Unternehmensnetzwerke
2.2. Ziele des Supply Chain Managements
2.3. Reengineering und Prozessmanagement
2.4. Die Rolle der Informationstechnik
2.4.1. Planungs– und Ausführungssysteme
2.4.2. Gekoppelte Informationstechnologien
2.4.3. T&T, Monitoring und Supply Chain Event Management
3 Supply Chain Event Management als Controllinginstrument
3.1. Einordnung und Funktionen
3.2. SCEM-Events
3.3. Messung der Events
3.3.1. Vorüberlegungen
3.3.2. Kennzahlen
3.4. Präventive und Reaktionäre Maßnahmen
3.4.1. Ziele
3.4.2. Fehlermöglichkeits– und –einflussanalyse (FMEA)
3.4.3. SCEM-Reaktionen
3.4.4. Fehlerbaumanalyse
4 Supply Chain Event Management als Informationssystem
4.1. Ziel der Betrachtung
4.2. Relevante Begriffe
4.3. Kommunikationsmodell
4.4. Informationsgewinnung
4.4.1. Identifikationstechnologien
4.4.2. Identifikation durch Barcodes
4.4.3. Identifikation durch Transponder
4.4.4. Erfassungstechnologien
4.5. Informationsversorgung
4.5.1. Informationsbedarfsermittlung
4.5.2. Ortsunabhängigkeit
4.5.3. Kommunikationstechnologien
5 Schlussbetrachtung
Die vorliegende Arbeit untersucht das Supply Chain Event Management (SCEM) als Instrument zur proaktiven Steuerung überbetrieblicher Prozesse innerhalb des Supply Chain Managements (SCM). Ziel ist es, den noch diskutierten Begriff SCEM theoretisch einzuordnen und seinen praktischen Nutzen als Controlling- und Informationssystem darzulegen.
3.4.2. Fehlermöglichkeits– und –einflussanalyse (FMEA)
Eine Methode der präventiven Qualitätssicherung ist die FMEA (Fehlermöglichkeits und –einflussanalye). Durch gezieltes Fragen nach möglichen Fehlerursachen und -folgen sollen die Schwachstellen im logistischen System aufgedeckt und beseitigt werden, bevor sie in das produktive System einfliessen können. Die FMEA läuft in den nachfolgend beschriebenen Schritten Prozessanalyse, Fehleranalyse, Fehlerbewertung, Auswertung und Dokumentation ab.
Prozessanalyse: Der zu analysierende Prozess ist zu definieren, indem Ablaufdaten des Unternehmens ausgewertet werden. Darauf aufbauend werden Arbeitssysteme oder Aufträge identifiziert, die untersucht werden sollen.
Fehleranalyse: Es werden alle potenziellen Fehlerarten, ihre Ursachen und Fehlerfolgen erarbeitet. Dafür werden im ersten Schritt die identifizierten Teilprozesse grafisch dargestelllt und daraufhin ihre möglichen Ursachen für eine Beeinträchtigung der logistischen Zielgrössen zusammengetragen. Für jede gefundene Fehlerursache wird anschließend ein Fehlerbaum erarbeitet, indem die Fehlerfolgen sukzessiv aufgebaut werden. Es entsteht eine Vorgänger-Nachfolger-Hierarchie, die mit einer Fehlerfolge wie z.B. „Plantermin überschritten“ endet.
1 Einleitung: Erläutert die Marktbedeutung von SCM und die Notwendigkeit von SCEM zur Kostensenkung und Reaktionszeitverbesserung.
2 Grundlagen: Beschreibt Unternehmensnetzwerke, SCM-Ziele, Prozessmanagement und die IT-Basis (SCOR-Modell, Prozessketten) für SCEM.
3 Supply Chain Event Management als Controllinginstrument: Definiert SCEM als Controlling-Tool, das durch Messung (KPIs), Überwachung und Fehleranalyse (FMEA/Fehlerbaum) aktiv steuernd eingreift.
4 Supply Chain Event Management als Informationssystem: Analysiert SCEM unter informationslogistischen Gesichtspunkten, insbesondere Identifikation (Barcodes/Transponder) und Kommunikation.
5 Schlussbetrachtung: Erkennt, dass SCEM noch in der Entwicklungsphase steckt, aber durch Integration von Hard- und Software einen entscheidenden Fortschritt für das SCM bietet.
Supply Chain Management, SCEM, Prozessmanagement, Controlling, SCOR-Modell, Monitoring, Fehlerbaumanalyse, FMEA, Informationslogistik, Identifikationstechnologien, Barcode, Transponder, Logistische Kennzahlen, Prozessintegration.
Die Arbeit untersucht das Supply Chain Event Management (SCEM) und seine Rolle bei der Optimierung überbetrieblicher Prozesse innerhalb von Lieferketten.
Die Arbeit behandelt SCEM als Controllinginstrument zur Fehlersteuerung sowie als Informationssystem zur logistischen Datenverarbeitung und -übermittlung.
Das Hauptziel ist es, den in der Fachliteratur noch diskutierten Begriff SCEM präzise in das SCM einzuordnen und den Nutzen solcher Systeme aufzuzeigen.
Es erfolgt eine deskriptive Analyse und strukturierte Einordnung von SCM-Komponenten, unterstützt durch Prozess- und Kennzahlensysteme wie das SCOR-Modell.
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung von SCEM als Controllinginstrument (Messung, Monitoring, FMEA, Fehlerbaumanalyse) und als Informationssystem (Kommunikationsmodell, Identifikationstechnik, Informationsversorgung).
Wichtige Begriffe sind SCM, SCEM, Prozesssteuerung, Logistik-Controlling, Kennzahlensysteme, Monitoring, Identifikationstechnologien und Prozessintegration.
Die FMEA dient dazu, potenzielle Fehlerursachen und -folgen präventiv zu identifizieren und zu bewerten, um sie zu beseitigen, bevor sie das produktive System negativ beeinflussen.
Ohne zuverlässige Identifikation (z.B. Barcode oder Transponder) kann das SCEM-System keine Ist-Daten zur Überwachung und Fehlererkennung entlang der Supply Chain generieren.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

