Diplomarbeit, 2002
70 Seiten, Note: 2,3
1. Einführung
2. Allgemeine Begriffe
2.1. Begriff des E-Commerce
2.2. Arten des E-Commerce
3. Produkte im E-Commerce
3.1. Was kann über E-Commerce vertrieben werden?
3.2. „Problematische“ und „unproblematische“ Produkte
4. KMU: neue Chancen
4.1. Begriff „KMU“
4.2. Unterschied zwischen Old- und New Economy
4.3. E-Commerce: neue Chancen für KMUs
5. Vorteile des Electronic Commerce
5.1. Beschäftigungsförderung
5.1.1. Beschäftigungsförderung für Behinderte
5.1.2. Beschäftigungsförderung im strukturschwachen Raum
5.1.3. Chance für den beruflichen Wiedereinstieg von Frauen
5.2. Vorteile für KMUs
5.2.1. Werbung
5.2.1.1. Internet als neues Informationsmedium
5.2.1.2. Werbung in den digitalen Medien
5.2.2. Bessere Erreichbarkeit
5.2.3. Neue Absatzkanäle
5.2.4. Neue Zielgruppen
5.2.5. Kundenbindung – Kundennähe
5.2.6. Markttransparenz bei Massenkundenorientierung
5.2.7. Kosteneinsparungen
5.2.8. Zeiteinsparungen
5.2.9. Geringere Kapitalinvestitionen
5.2.10. Bessere Wettbewerbsfähigkeit
5.3. Vorteile für Kunden
5.3.1. Erreichbarkeit - Einkauf rund um die Uhr
5.3.2. Höhere Markttransparenz – Informationstiefe
5.3.3. Globale Wahlmöglichkeit - größere Auswahl
5.3.4. Aktualität
5.3.5. Günstigere Preise / Disintermediation
5.3.6. Customized Marketing
5.3.7. Unmittelbare Auslieferung
6. Nachteile des E-Commerce
6.1. Nachteile für Kunden
6.1.1. Vertrauen
6.1.2. Isolation & Vermischung von Berufs- und Privatleben
6.1.3. Überfluss von Informationen
6.1.4. Erlebnis des Einkaufsbummels
6.1.5. Beratungsschwächen
6.1.6. Logistik / Wie oft muss man zur Post gehen?
6.1.7. Datenschutz
6.1.8. Minderjährigenschutz
6.2. Nachteile für KMUs
6.2.1. Auswirkung von Kundennachteilen
6.2.2. Technologische Barrieren
6.2.3. Kosten der Gestaltung & Verwaltung des Online-Shops
6.2.4. Rechtliche Barrieren
6.2.4.1. Mangelnde Rechtsgrundlage in generell
6.2.4.2. Urheberrecht
6.2.4.3. Handelsrecht
6.2.4.4. Werberecht
6.2.4.5. Steuerzahlung im Internet
6.2.5. Logistik
7. Fazit
Die Arbeit analysiert die Chancen und Risiken des E-Commerce für klein- und mittelständische Unternehmen (KMU) im B2C-Bereich, um ein Bewusstsein für diese neue Handelsform zu schaffen und deren Auswirkungen auf die Geschäftsbeziehung zu ermitteln.
6.1.1. Vertrauen
Vertrauen, bzw. Entstehung vom Kundenvertrauen zu neuen Informations- und Kommunikationsmedien ist der entscheidende Faktor für den schnellen Eintritt der Kunden in „New Economy“ und das Durchsetzten, Erfolg und Lebensdauer des Electronic Commerce in KMUs.
Was ist eigentlich „Vertrauen“?
Warum ist das Vertrauen so wichtig für die Kunden und für KMUs?
Laut dem Deutschen Universalwörterbuch ist das Vertrauen folgendermaßen definiert: „festes Überzeugsein von der Verlässlichkeit, Zuverlässigkeit einer Person, Sache“.
Um Zugang zum obengenannten Begriff „Vertrauen“ in technischen Bereichen, beispielsweise, in Internetgestaltung, und im davon durchdrungenen Alltagsleben zu bekommen, ist hier der Begriff der „Sicherheit“ passend. Das Vertrauen kann nur unter Voraussetzung der risikolosen Sicherheit entstehen. Sicherheit wird neben den Funktionen „Verfügbarkeit“, „Integrität“, „Verbindlichkeit“ und „Vertraulichkeit“ auch durch die Begriffe „Verlässlichkeit“ und „Glaubwürdigkeit“ charakterisiert. Durch das Vorhandensein von allen diesen Merkmalen wird die subjektive Eigenschaft, nämlich, das Vertrauen erzeugt.
1. Einführung: Beschreibt den Übergang zur Online-Ära und die Bedeutung der Informationsgesellschaft für den Handel.
2. Allgemeine Begriffe: Definiert E-Commerce und erläutert die verschiedenen Marktmodelle wie B2B, B2C und C2C.
3. Produkte im E-Commerce: Analysiert, welche Güter online vertrieben werden können und unterscheidet zwischen „problematischen“ und „unproblematischen“ Produkten.
4. KMU: neue Chancen: Definiert den Mittelstand und analysiert die Potenziale des Internets für KMU im Vergleich zur Old Economy.
5. Vorteile des Electronic Commerce: Detailanalyse der Vorteile für KMU und Kunden, inklusive Beschäftigungsförderung, Marketing und Kosteneffizienz.
6. Nachteile des E-Commerce: Beleuchtet Risiken wie Vertrauensdefizite, rechtliche Unsicherheiten, logistische Hürden und technologische Barrieren.
7. Fazit: Fasst zusammen, dass E-Commerce trotz technischer und organisatorischer Herausforderungen eine notwendige Ergänzung für die Zukunftsfähigkeit des Mittelstands darstellt.
E-Commerce, KMU, B2C, Internet, New Economy, Kundenbindung, Online-Shop, Logistik, Vertrauen, Datenschutz, Marktforschung, Wettbewerbsfähigkeit, Online-Marketing
Die Diplomarbeit befasst sich mit den Chancen und Risiken, die der Electronic Commerce für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) im Bereich Business-to-Consumer (B2C) bietet.
Zentrale Themen sind die Abgrenzung von E-Commerce-Begriffen, die Eignung verschiedener Produkte für den Online-Handel sowie die Vor- und Nachteile von Online-Strategien für KMU.
Das Ziel ist es, das Bewusstsein für die Chancen des E-Commerce zu fördern und gleichzeitig die existierenden Risiken für die Geschäftsbeziehung zwischen Unternehmen und Endverbrauchern zu identifizieren.
Der Autor nutzt eine Kombination aus Literaturanalyse, statistischen Marktdaten und praxisnahen Analysen, um den aktuellen Stand des E-Commerce für KMU zu bewerten.
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung von Vorteilen (wie Kosteneinsparung und neue Zielgruppen) und Nachteilen (wie Vertrauensfragen, rechtliche Unsicherheiten und logistische Herausforderungen) des E-Commerce.
Die zentralen Schlagworte sind E-Commerce, KMU, B2C, Online-Marketing, Kundenbindung, Logistik und Vertrauensbildung.
Vertrauen ist laut Arbeit der entscheidende Faktor für den Erfolg, da Online-Kunden bei mangelnder Sicherheit oder fehlenden Informationen eher abwandern, was den langfristigen Umsatz von KMU gefährdet.
Die Logistik stellt ein hohes Risiko dar, da fehlerhafte oder verzögerte Lieferungen die Kundenzufriedenheit und Kundenbindung negativ beeinflussen, während sie gleichzeitig hohe Zusatzkosten für KMU verursacht.
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