Diplomarbeit, 2003
41 Seiten, Note: 2,0
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Frage der optimalen Allokation von Eigentumsrechten im Kontext von beziehungsspezifischen Investitionen. Im Vordergrund steht dabei die Analyse von wiederholten Beziehungen und die Untersuchung, ob joint ownership unter diesen Bedingungen die bestmögliche Eigentumsstruktur darstellen kann. Die Arbeit setzt sich kritisch mit bestehenden Ansätzen auseinander, die joint ownership in statischen Spielen als suboptimal bewerten. Dabei werden insbesondere die Arbeiten von Halonen und Rosenkranz/Schmitz, die sich mit wiederholten Spielen befassen, analysiert.
Die Diplomarbeit beschäftigt sich mit den Themen der Eigentumsrechte, beziehungsspezifischen Investitionen, unvollständige Verträge, Hold-up-Problem, joint ownership, wiederholte Spiele, Folk-Theorem, Reputationseffekte, und Investitionsanreize. Die Analyse bezieht sich auf Modelle von Halonen und Rosenkranz/Schmitz, die sich mit der optimalen Allokation von Eigentumsrechten in wiederholten Beziehungen befassen.
Es ist eine Eigentumsstruktur, bei der zwei oder mehr Parteien gemeinsam über einen Vermögensgegenstand verfügen und Entscheidungen nur im Konsens treffen können.
Das Hold-up-Problem beschreibt das Risiko, dass eine Partei nach einer beziehungsspezifischen Investition von der anderen Partei bei Nachverhandlungen ausgebeutet wird.
In wiederholten Beziehungen (dynamischen Spielen) kann Joint Ownership optimale Investitionsanreize bieten, da Drohpotentiale besser ausbalanciert werden als in statischen Modellen.
Eigentumsrechte verbessern die Verhandlungsposition (Drohpunkt) einer Partei, wodurch sie einen größeren Anteil am erwirtschafteten Überschuss beanspruchen kann.
Bei Humankapital ist Joint Ownership oft unvorteilhaft, während es bei physischem Kapital (Sachkapital) die bestmögliche Struktur sein kann, wenn Drohpunkte von beiden Parteien abhängen.
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