Diplomarbeit, 2003
107 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung: Kalkulierter Gewinn vs. kalkulierbarem Erfolg
2. Der deutsche Spielfilm: Eine Erfolgsgeschichte?
2.1. Die Entwicklung des deutschen Films seit 1895
2.1.1. Phase 1: Von den Anfängen bis 1945
2.1.2. Phase 2: Deutscher Nachkriegsfilm und „Papas Kino“
2.1.3. Phase 3: Der neue deutsche Film
2.1.4. Phase 4: Die 80er Jahre bis zur Gegenwart
2.2. Der deutsche Spielfilmproduzent heute
3. Mit deutschen Filmproduktionen zu wirtschaftlichem Erfolg?
3.1. Definition des wirtschaftlichen Erfolgs
3.2. Erfolgsfaktoren deutscher Spielfilme
3.2.1. Genre und Inhalt
3.2.2. Produktionsbudget
3.2.3. Besetzung/Auswahl des Teams
3.2.4. Look des Films/Gestaltung
3.2.5. Pressearbeit/Marketing
3.2.6. Auswahl des Verleihs/Kopienanzahl
4. Der kommerzielle deutsche Kinoerfolg: Einfluss und Strategien seiner Produzenten
4.1. Der deutsche Erfolgsproduzent der Gegenwart und seine Methoden
4.1.1. Erläuterung zur Auswahl der Filme und Produzenten
4.1.1.1. MÄNNERPENSION von BojeBuck Produktion
4.1.1.2. ANATOMIE von Claussen + Wöbke Filmproduktion und Deutsche Columbia Pictures Filmproduktion
4.1.1.3. DAS EXPERIMENT von typhoon networks ag, Fanes Film, Senator Film Produktion und SevenPictures
4.1.2. Erfolgsfaktor 1: Genre und Inhalt
4.1.2.1. MÄNNERPENSION
4.2.2.2. ANATOMIE
4.1.2.3. DAS EXPERIMENT
4.1.2.4. Fazit zu Genre und Inhalt
4.1.2.5. Exkurs: SATA – Satellite Aided Trend Analysis
4.1.3. Erfolgsfaktor 2: Produktionsbudget
4.1.3.1. MÄNNERPENSION
4.1.3.2. ANATOMIE
4.1.3.3. DAS EXPERIMENT
4.1.3.4. Fazit zu Produktionsbudget
4.1.4. Erfolgsfaktor 3: Besetzung/Auswahl des Teams
4.1.4.1. MÄNNERPENSION
4.1.4.2. ANATOMIE
4.1.4.3. DAS EXPERIMENT
4.1.4.4. Fazit zur Besetzung und Auswahl des Teams
4.1.5. Erfolgsfaktor 4: Look des Films/Gestaltung
4.1.5.1. MÄNNERPENSION
4.1.5.2. ANATOMIE
4.1.5.3. DAS EXPERIMENT
4.1.5.4. Fazit zu Look des Films/Gestaltung
4.1.6. Erfolgsfaktor 5: Pressearbeit/Marketing
4.1.6.1. MÄNNERPENSION
4.1.6.2. ANATOMIE
4.1.6.3. DAS EXPERIMENT
4.1.6.4. Fazit zu Pressearbeit/Marketing
4.1.7. Erfolgsfaktor 6:Auswahl des Verleihs/Kopienanzahl
4.1.7.1. MÄNNERPENSION
4.1.7.2. ANATOMIE
4.1.7.3. DAS EXPERIMENT
4.1.7.4. Fazit zu Auswahl des Verleihs/Kopienanzahl
4.2. Zukunftspläne der Produzenten
4.2.1. BojeBuck Produktion GmbH
4.2.2. Claussen + Wöbke Filmproduktion GmbH und Deutsche Columbia Pictures Filmproduktion
4.2.3. typhoon networks ag
5. Schlussbetrachtung und Ausblick
Die Arbeit untersucht den Einfluss und die Strategien zeitgenössischer deutscher Spielfilmproduzenten in Bezug auf den kommerziellen Erfolg ihrer Kinofilme, wobei erforscht wird, ob und wie planbare Erfolgsfaktoren genutzt werden können.
3.2.1. Genre und Inhalt
Man sollte meinen, dass das, worum es in einem Film geht, sein entscheidendes Merkmal und ausschlaggebend für die Produktion und die Rezeption ist. Also ein äußerst wichtiger Erfolgsfaktor. Bei genauerer Betrachtung ist allerdings festzustellen, dass der Inhalt, die Story und Substanz des Films nicht unbedingt etwas über seine kommerziellen Erfolgschancen aussagen kann. Ein „anspruchsvoller Film“ (z. B. Arthaus-Film) hat es i. d. R. sogar erheblich schwerer, sich gegen „leichte Kost“ durchzusetzen, was der Erfolg zahlreicher amerikanischer Filme, deren Story sogar recht schwach ist, bestätigt. Worauf es vielmehr ankommt, ist die Frage nach dem Genre und ob mit dem Film und seiner Geschichte ein emotionales Interesse beim Publikum getroffen wird.
Laut einer Untersuchung von Michael Gaitanides hat bei deutschen Filmen für das deutsche Publikum das Genre zwar keine so hohe Bedeutung für die Entscheidung, sich einen Kinofilm anzusehen oder nicht, berücksichtigt man jedoch die großen Erfolge seit Mitte der 90er Jahre, ist festzustellen, dass das Genre „Komödie“ mit Abstand die meisten Zuschauer erreichen konnte. Etwas relativiert wird diese Aussage zwar durch den Umstand, dass der Kopienschnitt der Komödien z. T. schlechter ist als der anderer Genres, jedoch ist fraglich, ob die Erhöhung der Kopienzahl dieser anderen Filme deren Gesamtzuschauerzahl positiv beeinflusst hätte.
1. Einleitung: Kalkulierter Gewinn vs. kalkulierbarem Erfolg: Diese Einleitung führt in die Problematik ein, ob kommerzieller Erfolg im deutschen Film planbar ist und welche Rolle Produzenten dabei spielen.
2. Der deutsche Spielfilm: Eine Erfolgsgeschichte?: Das Kapitel bietet einen historischen Abriss der deutschen Filmproduktion und definiert die schwierige Rolle des Produzenten im heutigen Marktumfeld.
3. Mit deutschen Filmproduktionen zu wirtschaftlichem Erfolg?: Hier werden grundlegende Definitionen von wirtschaftlichem Erfolg erläutert und die sechs zentralen Erfolgsfaktoren (von Inhalt bis Verleihstrategie) theoretisch hergeleitet.
4. Der kommerzielle deutsche Kinoerfolg: Einfluss und Strategien seiner Produzenten: Dieser Hauptteil analysiert die drei Fallbeispiele ("Männerpension", "Anatomie", "Das Experiment") anhand der zuvor definierten Erfolgsfaktoren und untersucht die Zukunftsstrategien der jeweiligen Produktionsfirmen.
5. Schlussbetrachtung und Ausblick: Das Fazit fasst zusammen, dass Produzenten einen erheblichen Einfluss haben, aber durch mangelnde Marktanalysen oft auf eine Mischung aus Intuition und Glück angewiesen sind, und plädiert für mehr Professionalisierung.
Filmproduktion, Produzenten, wirtschaftlicher Erfolg, Kinofilm, Filmförderung, Marketing, Genre, Drehbuch, Besetzung, Verleihstrategie, Marktanteil, Filmfinanzierung, Erfolgsfaktoren, SATA, Arthaus-Film.
Die Diplomarbeit untersucht, ob und inwieweit deutsche Spielfilmproduzenten durch gezielte Strategien und die Berücksichtigung spezifischer Erfolgsfaktoren den wirtschaftlichen Erfolg ihrer Filme beeinflussen können.
Die zentralen Felder umfassen die Geschichte der deutschen Filmindustrie, die ökonomischen Rahmenbedingungen, die sechs definierten Erfolgsfaktoren für Kinofilme sowie die Rolle der Filmförderung.
Das Hauptziel ist es, herauszufinden, ob es planbare Faktoren und Regeln gibt, die die Chance auf wirtschaftliche Rentabilität für deutsche Produzenten erhöhen können.
Die Arbeit basiert auf Literaturanalyse, der Auswertung statistischer Daten sowie qualitativen Experteninterviews mit Produzenten, Verleihern und Filmförderern.
Im Hauptteil werden anhand der drei konkreten Beispiele "Männerpension", "Anatomie" und "Das Experiment" die Einflüsse der Produzenten auf Genre, Budget, Besetzung und Marketing detailliert verglichen.
Die Arbeit dreht sich primär um die Themen Filmproduktion, Produzentenmethoden, wirtschaftlichen Erfolg im deutschen Kino, Erfolgsplanung und Filmmarketing.
Der Autor zeigt auf, dass der Look vor allem als Dienst an der Geschichte fungiert, wobei die visuelle Gestaltung (z.B. Farbgebung) zur emotionalen Bindung des Publikums beiträgt, jedoch kein Selbstzweck sein sollte.
Der Autor argumentiert, dass das Fördersystem zwar notwendig ist, aber in der Praxis oft als Kultursubvention agiert, anstatt eine langfristige wirtschaftliche Eigenständigkeit der Produktionsfirmen durch marktgerechte Entscheidungen zu fördern.
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