Magisterarbeit, 1997
124 Seiten, Note: gut
Diese Arbeit befasst sich mit der Frage, inwiefern ein kommerziell erfolgreicher Regisseur heute noch einen individuellen Einfluss auf sein Werk nehmen kann. Dazu wird die „Politique des auteurs“ als theoretischer Rahmen herangezogen und im Kontext des filmwissenschaftlichen Diskurses seit den fünfziger Jahren analysiert. Exemplarisch wird das Werk von Ridley Scott untersucht, dessen Oeuvre für heutige Verhältnisse bemerkenswert gemischt ist. Im Zentrum der Arbeit stehen drei überragende Filme Scotts: „Alien“, „Blade Runner“ und „Thelma and Louise“.
Die Einleitung führt in die Thematik ein und stellt die Forschungsfrage sowie die Methode der Untersuchung dar. Kapitel 2 bietet einen Überblick über die „Politique des auteurs“ und deren Entwicklung im Laufe der Zeit. Des Weiteren werden verschiedene Arbeitsmodelle amerikanischer Filmregisseure beleuchtet. Kapitel 3 analysiert drei Filme von Ridley Scott: „Alien“, „Blade Runner“ und „Thelma and Louise“. Es werden die Projektgeschichte, die Szenenprotokolle und eine kurze Filmanalyse für jeden Film vorgestellt. Kapitel 4 untersucht Ridley Scotts „Handschrift“ und analysiert signifikante Elemente seiner Arbeit im Hinblick auf Stilmittel, zentrale Motive, dramatische Struktur und politische Aussagen.
Die Arbeit befasst sich mit den Themen Filmregie, „Politique des auteurs“, Ridley Scott, Filmanalyse, Stilmittel, Motive, dramatische Struktur, Produktionsbedingungen, künstlerische Freiheit, Hollywood-Kino.
Es ist eine Methode der Filmkritik, die den Regisseur als den eigentlichen kreativen Autor eines Films ansieht, trotz der industriellen Produktionsbedingungen.
Die Arbeit analysiert die Klassiker "Alien", "Blade Runner" und "Thelma and Louise".
Zu seinen signifikanten Merkmalen gehören ein ausgeprägter Realismus, das Motiv der starken Frau und eine spezifische dramatische Struktur.
Die Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen ökonomischen Vorgaben der Studios und den künstlerischen Gestaltungsspielräumen des Regisseurs.
Dieses Motiv wird als zentrales Element in Scotts Werk identifiziert, besonders deutlich in Filmen wie "Alien" und "Thelma and Louise".
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