Diplomarbeit, 2003
125 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1. Problem Lärmschwerhörigkeit
1.2. Das Projekt earaction
1.2.1. Ziele und Inhalte der earaction-CD
1.2.2. Die Projektorganisation
1.2.3. Finanzielle Ausgangssituation
1.2.4. Kostenkalkulation
1.2.5. Zeitplan
1.3. Ziel und Vorgehensweise
2. Theoretischer Rahmen
2.1. Definition Social Marketing
2.2. Der Social Marketing–Plan
2.2.1. Vorteile der Social Marketing-Planung
2.2.2. Informationsbeschaffung
2.2.3. Bestandteile des Social Marketing-Plans
2.2.3.1. Kurzdarstellung
2.2.3.2. Zielgruppensegmente
2.2.3.3. Das gesellschaftspolitische Produkt
2.2.3.4. Skizze des Umfelds
2.2.3.5. Ziele für das gesellschaftspolitische Produkt
2.2.3.6. Social-Marketing–Strategien und Aktionsprogramme
2.2.3.7. Haushaltspläne
2.2.3.8. Planüberwachung
2.3. Der Social-Marketing-Mix
2.3.1. Product – Produktpolitik
2.3.1.1. Definition und Ziele
2.3.1.2. Die Produkt-Markt-Entsprechung
2.3.1.3. Präsentation des gesellschaftspolitischen Produkts
2.3.2. Price – Preispolitik
2.3.2.1. Definition und Ziele
2.3.2.2. Funktionen von Preisen
2.3.2.3. Monetärer Aufwand - Methoden der Preisfindung
2.3.2.4. Nicht-monetärer Aufwand
2.3.2.5. Entscheidungen im Rahmen der Preispolitik
2.3.3. Place – Distributionspolitik
2.3.3.1. Definition und Ziele
2.3.3.2. Gestaltung der Vertriebskanäle
2.3.3.3. Vertrieb eines immateriellen Produkts
2.3.3.4. Entscheidungen im Rahmen der Distributionspolitik
2.3.4. Promotion – Kommunikationspolitik
2.3.4.1. Definition, Aufgaben und Ziele
2.3.4.2. Grundregeln der Kommunikation
2.3.4.3. Massenkommunikation
2.3.4.3.1. Übermittlungsarten der Botschaft
2.3.4.3.2. Praktische Medienarbeit
2.3.4.4. Selektive Kommunikation
2.3.4.4.1. Eigenschaften selektiver Kommunikation
2.3.4.4.2. Direct Mailing
2.3.4.4.3. Telefonmarketing
2.3.4.5. Persönliche Kommunikation
2.3.4.5.1. Eigenschaften persönlicher Kommunikation
2.3.4.5.2. Strategien persönlicher Kommunikation
2.3.4.5.3. Ausführung der Kommunikation
2.3.5. Weitere P´s im Social-Marketing-Mix
3. Der Social-Marketing–Plan für das earaction-Projekt
3.1. Die Rahmenbedingungen
3.2. Kurzdarstellung
3.3. Zielgruppensegmente
3.4. Das gesellschaftspolitische Produkt „earaction“
3.5. Das Umfeld
3.6. Ziele für earaction
3.7. Aktionsprogramme
3.7.1. Überblick
3.7.2. Startaktion
3.7.3. Pressemitteilungen
3.7.4. Werbepartner-Aktion
3.7.5. Sponsoren-Aktion
3.7.6. Die Pressekonferenz
3.8. Social-Marketing-Strategien
3.8.1. Die Grundstrategie – ein Überblick
3.8.2. Einzelstrategien
3.8.2.1. Jugendliche
3.8.2.2. Jugendschützer
3.8.2.3. Vertriebspartner
3.8.2.4. Werbepartner
3.8.2.5. Sponsoren
3.9. Ergebnisse und Ausblick
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Erstellung eines fundierten Marketing-Plans für das Hochschulprojekt „earaction“, um eine effektive Verbreitung der interaktiven Lern-Software „earaction-CD“ bei Jugendlichen zu erreichen. Dabei wird analysiert, wie trotz begrenzter finanzieller Mittel und kurzer Zeitrahmen eine nachhaltige Sensibilisierung für das Thema Lärmschwerhörigkeit und eine bewusste Verhaltensänderung der Zielgruppe gefördert werden kann.
2.2.3.2. Zielgruppensegmente
Wie in Abschnitt 2.1. erwähnt, steht im Marketing die Personengruppe, für die eine Leistung gedacht ist, im Mittelpunkt. Deshalb ist zu Beginn jeder Marketing Planung die Zielgruppe zu definieren.
In den seltensten Fällen ist eine Leistung von so allgemeinem Interesse, dass man die Öffentlichkeit generell darauf aufmerksam machen will. Männer und Frauen, Erwachsene und Teenager z.B. haben unterschiedliche Bedürfnisse und Motive und reagieren entsprechend unterschiedlich auf Marketingmaßnahmen. Der Social Marketer bildet deshalb „reaktionshomogene Klassen“ oder Segmente, nach denen er seine Zielgruppe einteilt, um sein Programm psychologisch möglichst effektiv zu gestalten. Jede dieser Klassen erfordert ihre eigene Marketing-Strategie.
Möglichkeiten der Segmentierung sind folgende (exemplarische Auflistung):
„Beim Social Marketing werden“ jedoch „ ...nicht nur verschiedene Zielgruppen differenziert ausgewählt, sondern auch Gruppen oder einzelne, die einen Einfluss auf den Erfolg des Programms haben können.“ Es mag sich z.B. herausstellen, dass die Menschen, die man erreichen will, eher auf ihre Familienmitglieder oder auf den Arzt hören. In diesem Fall wäre es besser, sich an solche sekundäre Gruppen zu wenden, um über diesen Umweg die eigentliche Zielgruppe zu erreichen.
1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert das Problem der Lärmschwerhörigkeit, führt das Hochschulprojekt „earaction“ ein und definiert die Ziele sowie die methodische Vorgehensweise der Arbeit.
2. Theoretischer Rahmen: Hier werden die theoretischen Grundlagen des Social Marketings, des Social-Marketing-Plans sowie die Instrumente des Marketing-Mix ausführlich dargelegt.
3. Der Social-Marketing–Plan für das earaction-Projekt: In diesem Kapitel erfolgt die praktische Anwendung der zuvor erarbeiteten Theorie auf das spezifische „earaction“-Projekt unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen, Zielgruppensegmente und Aktionsprogramme.
Social Marketing, Lärmschwerhörigkeit, Prävention, Marketing-Plan, earaction, Zielgruppensegmentierung, Social-Marketing-Mix, Produktpolitik, Preispolitik, Distributionspolitik, Kommunikationspolitik, Fundraising, Gesundheitsvorsorge, Jugendliche, Projektmanagement.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Erstellung eines strategischen Marketing-Plans für das studentische Social-Marketing-Projekt „earaction“, welches eine interaktive CD-ROM zur Prävention von Lärmschwerhörigkeit bei Jugendlichen entwickelt.
Die zentralen Themen umfassen die theoretischen Konzepte des Social Marketings (insbesondere Marketing-Mix, Zielgruppenanalyse und Positionierung) sowie deren praktische Umsetzung im Rahmen eines realen Gesundheitsprojekts.
Das Hauptziel ist die Entwicklung eines Marketing-Plans, der trotz begrenzter Ressourcen eine effektive Verbreitung der „earaction-CD“ ermöglicht, um junge Menschen für die Gefahren durch Lärm zu sensibilisieren.
Der Autor stützt sich auf eine Literaturanalyse wissenschaftlicher Standards des Social Marketings und wendet diese deduktiv auf die spezifischen Herausforderungen des „earaction“-Projekts an.
Der Hauptteil analysiert die Rahmenbedingungen, definiert Zielgruppensegmente (Jugendliche, Jugendschützer, Werbepartner, Sponsoren) und entwirft spezifische Aktionsprogramme und Marketing-Strategien für diese Gruppen.
Die Arbeit lässt sich vor allem durch Begriffe wie Social Marketing, Lärmschwerhörigkeit, Prävention, Zielgruppenansprache und Marketing-Mix charakterisieren.
Er definiert es dreiteilig: Als dahinterstehenden Gedanken (Gefahr durch Musiklärm), als die angestrebte Verhaltensänderung (Lärmreduktion/Gehörschutz) und als das materielle Produkt (die interaktive CD-ROM).
Das Konzept wird genutzt, um den Nutzen eines Angebots so zu unterstreichen, dass der (psychische oder monetäre) Aufwand für die Zielgruppe im Vergleich dazu als gering empfunden wird und somit die Annahmebereitschaft steigt.
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