Magisterarbeit, 1997
155 Seiten, Note: Gut (1,80)
Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
1. Vorwort
2. Einleitung
3. Die Computeranwendung als Ausstellungsmedium
3.1 Definition
3.2 Beschreibung
3.2.1 Erscheinungsform
3.2.2 Anwendungsprogramm
3.2.3 Computer
3.3 Vergleich mit anderen Medien
3.4. Möglichkeiten und Vorteile
3.5. Probleme und Nachteile
4. Die Computeranwendung im Umwelt- und Naturbereich
4.1 Einleitung
4.2 Ziele einer Computeranwendung
5. Die Entwicklung einer Computeranwendung aus der Ausstellersicht
5.1. Vorplanung
5.2. Planung
5.3. Entwicklung
5.4. Einführung
6. Bedingungen der Entwicklung
6.1. Beteiligte Personen
6.2. Hardware
6.3. Bezugsrahmen
6.4 Anwendungsprogramm
6.5. Interaktivität
6.6. Medienintegration
6.7. Evaluation
6.8. Kosten
7. Zielgruppen
8. Abschlußdiskussion
9. Zusammenfassung
10. Schlußwort
Die vorliegende Arbeit untersucht den Einsatz von Computeranwendungen als Ausstellungsmedium in Museen und Umweltzentren. Das Hauptziel besteht darin, die spezifischen Möglichkeiten, Vorteile sowie die Nachteile und Probleme bei der Entwicklung und dem Einsatz solcher Medien im Bereich der Natur- und Umweltbildung aufzuzeigen, um eine Orientierung für Aussteller zu schaffen.
3.1 Definition
Die Computeranwendung für Besucher besteht aus den drei Elementen Erscheinungsform, Computer und Anwendungsprogramm. Die Erscheinungsform ist die Schnittstelle zwischen dem Besucher und den beiden anderen Teilen der Computeranwendung. Sie besteht aus den Bereichen Ausgabegeräte, Eingabegeräte und deren Umfeld. Auf dem Computer läuft das Anwendungsprogramm. Er leitet die Impulse der Eingabegeräte an das Programm und die Reaktionen des Programms an die Ausgabegeräte weiter. Bis auf den Geschwindigkeitsfaktor ist er für Besucher von zweitrangiger Bedeutung. Das Anwendungsprogramm ist das Herz der Computeranwendung. Es enthält alle Informationen, die dem Besucher zur Verfügung gestellt werden. In den meisten Fällen reagiert es auf die Wünsche des Besuchers.
1. Vorwort: Einführende Darstellung der wachsenden Bedeutung digitaler Technik in Ausstellungen und der damit verbundenen neuen Fragestellungen für Ausstellungsmacher.
2. Einleitung: Klärung der zentralen Begrifflichkeiten, insbesondere der Abgrenzung von "Computeranwendung" gegenüber dem oft schwammig verwendeten Begriff "Multimedia".
3. Die Computeranwendung als Ausstellungsmedium: Detaillierte Definition der Bestandteile (Erscheinungsform, Computer, Anwendungsprogramm) sowie ein Vergleich mit traditionellen Medien.
4. Die Computeranwendung im Umwelt- und Naturbereich: Analyse der spezifischen Einsatzmöglichkeiten, Ziele und der ökologischen sowie technischen Besonderheiten bei Umwelt- und Naturschwerpunkten.
5. Die Entwicklung einer Computeranwendung aus der Ausstellersicht: Vorstellung eines Phasenmodells für die Projektentwicklung, von der Vorplanung bis zur Einführung.
6. Bedingungen der Entwicklung: Vertiefende Untersuchung kritischer Faktoren wie beteiligte Personen, Hardwareanforderungen, Bezugsrahmen, Interaktivität, Medienintegration, Evaluation und Kosten.
7. Zielgruppen: Erläuterung der Bedeutung von Besucherprofilen und der Notwendigkeit einer zielgruppengerechten Gestaltung.
8. Abschlußdiskussion: Kritische Reflexion über die Grenzen des Mediums und die Frage, unter welchen Bedingungen der Einsatz von Computern in Ausstellungen tatsächlich sinnvoll ist.
9. Zusammenfassung: Komprimierter Überblick über die Kernthesen und Ergebnisse der gesamten Arbeit.
10. Schlußwort: Abschließende Einschätzung zur zukünftigen Etablierung des Mediums in der Museumslandschaft.
Computeranwendung, Ausstellungsmedium, Museum, Umweltzentrum, Naturpädagogik, Interaktivität, Multimedia-Didaktik, Projektentwicklung, Besucherlenkung, Screendesign, Evaluation, Informationsvermittlung, Zielgruppenanalyse, Mensch-Computer-Schnittstelle
Die Arbeit widmet sich dem Einsatz von Computern als Ausstellungsmedien in Museen und Umweltzentren, wobei der Fokus auf der Nutzung durch die Besucher liegt.
Die zentralen Themen sind die Definition und Beschreibung von Computeranwendungen, ihre Einsatzmöglichkeiten im Natur- und Umweltbereich sowie der gesamte Prozess der Entwicklung aus Sicht der Aussteller.
Das Ziel ist es, Ausstellungsmachern eine Orientierung über Potenziale, Vorteile, Probleme und die notwendigen Bedingungen für die erfolgreiche Umsetzung von Computeranwendungen in ihrem Bereich zu geben.
Der Autor nutzt eine Kombination aus Literaturauswertung, der Analyse bestehender Beispiele in Museen sowie eigenen Erfahrungen aus der Praxis und Fachseminaren.
Der Hauptteil gliedert sich in technische Grundlagen des Mediums, spezifische Zielsetzungen im Umweltbereich, ein Phasenmodell für die Entwicklung sowie die Analyse kritischer Rahmenbedingungen wie Kosten und Evaluation.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Computeranwendung, Ausstellungsmedium, Museum, Umweltzentrum, Interaktivität, Medienintegration und Evaluation.
Diese Unterscheidung ist relevant, da sie unterschiedliche inhaltliche Ausrichtungen und Themen bedingt, die sich auf die didaktische Konzeption der Computeranwendung und die Wahl der vermittelten Inhalte auswirken.
Unterschiedliche Gruppen erfordern eine Anpassung der Sprache, der Bedienbarkeit, der Komplexität und der physischen Gestaltung (z.B. Barrierefreiheit oder Kindgerechtigkeit), da es keinen "typischen" Museumsbesucher gibt.
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