Diplomarbeit, 2004
137 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1 Zielsetzung und Auftrag
1.2 Vorgehensweise
2. Grundlegende Anforderungen zur Erstellung eines Portals
2.1 allgemeine Anforderungen an ein Internet Portal
2.1.1 Übersichtlich
2.1.2 Verständlich
2.1.3 Inhalte
2.1.4 Navigation
2.1.5 Suche
2.2 Anforderungen aus Sicht der Skalierbarkeit
2.2.1 Module
2.2.3 Sprache
2.3 Anforderungen an ein Portal aus Sicht der behinderten Menschen
2.3.1 Begriff der Behinderung
2.3.2 Behindertengleichstellungsgesetz
2.3.3 Barrierefreiheit
2.4 Anforderungen an den Homepagedienstanbieter
2.4.1 allgemeine Anforderungen
2.4.2 Technische Anforderungen
2.4.3 Rechtliche Anforderungen
2.5 Anforderungen durch den Seitenbetreiber
2.5.1 Content Management System
2.6 Anforderungen an ein Internet Portal für Menschen mit Behinderungen im Landkreis Göppingen
3. Theoretischer Teil
3.1 Definition eines Projektes
3.2 Projektmanagement
3.3 allgemeine Phasenmodelle des Projektmanagements
3.3.1 das „Wasserfall Modell“
3.3.2 das „Spiral Modell“
3.3.3 das „V-Modell“
3.4 eigenes Phasenmodell
4. Gestaltung und Umsetzung anhand des eigenen Phasenmodells
4.1 Benutzeranforderung
4.1.1 Benutzer
4.1.2 Umfrage
4.1.3 Ergebnisse der Anforderungen an Benutzer
4.2 Webseitenanforderungen
4.2.1 Wahl des Providers
4.2.2 Ergebnisse der Anforderungen an die Webseite
4.3 Analyse
4.3.1 Ansatz
4.3.2 Betrachtung
4.3.3 Ergebnisse aus der Analyse
4.4 Design
4.4.1 Corporate Design
4.4.2 Design des Moduls: Adressen
4.4.3 Design des Moduls: Bildergalerie
4.4.4 Re-Design des Moduls: Forum
4.4.5 Design des Moduls: Freizeit
4.4.6 Design des Moduls: Gästebuch
4.4.7 RE-Design des Moduls: Hilfe
4.4.8 Design des Moduls: Impressum
4.4.9 Design des Moduls: Infocenter
4.4.10 Re-Design des Moduls: Kalender
4.4.11 Design des Moduls: Kontakt
4.4.12 Design des Moduls: Links
4.4.13 Design des Moduls: Rechtsprechung
4.4.14 Design des Moduls: behindertengerechter Stadtplan
4.4.15 Re-Design des Moduls: Suche
4.4.15 Design des Moduls: Portal
4.4.16 Design weiterer Module
4.4.17 Design des Content Management Systems
4.4.18 Ergebnisse aus dem Design
4.5 Programmierung
4.5.1 KCMS
4.5.2 Module
4.6 Austesten und Hinzufügen des Inhaltes
4.7 Einführung der Webseite und Wartung
4.7.1 EJMB Abschlussveranstaltung
4.7.2 Suchmaschinen
4.7.3 Presse
5. Kritik und Weiterentwicklung
5.1 Module
5.2 KCMS
6. Fazit und Schlusswort
Die Arbeit verfolgt das Ziel, ein barrierefreies Internetportal für Menschen mit Behinderungen im Landkreis Göppingen zu konzipieren und umzusetzen, um deren Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu erleichtern und die Informationsbeschaffung zu optimieren.
2.3.3 Barrierefreiheit
Nach dem Behindertengleichstellungsgesetz ist die Gestaltung von Gebäuden dann barrierefrei, wenn sie für Menschen mit Behinderungen in der allgemeinen üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe zugänglich und nutzbar sind. Ähnlich verhält es sich bei der Barrierefreiheit im Internet. Ein Internet Portal ist dann barrierefrei, wenn es für Menschen mit Behinderungen in der allgemein üblichen Weise und ohne fremde Hilfe zugänglich ist.
Die wesentlichen Kriterien für ein behinderungsgerechtes- oder so genanntes „barrierefreies Webdesign“ wurden in der Bundesrepublik Deutschland durch die Verordnung zur Schaffung barrierefreier Informationstechnik (BITV) nach dem Behindertengleichstellungsgesetz festgelegt. Die Verordnung trat am 24.07.2002 in Kraft, sie regelt neben dem sachlichen Geltungsbereich und den einzubeziehenden Gruppen, die anzuwendenden Standards und Fristen für die Umsetzung. Die Barrierefreie Informationstechnik Verordnung gilt für die Internetauftritte- und angebote der Behörden der Bundesverwaltung.
Durch den Behinderungsgleichstellungsgrundsatz hat der Bund den Ländern eine klare Linie vorgegeben. So sieht der Gesetzentwurf zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen in Baden-Württemberg vom 28.02.2003 behinderten Menschen einen Anspruch auf Barriere- und Kommunikationsfreiheit vor.
1. Einleitung: Erläutert die Relevanz des World Wide Web für Menschen mit Behinderungen und die Notwendigkeit barrierefreier Webseiten.
2. Grundlegende Anforderungen zur Erstellung eines Portals: Definiert Anforderungen an Internetportale, insbesondere unter Berücksichtigung von Barrierefreiheit, Skalierbarkeit und Nutzerbedürfnissen.
3. Theoretischer Teil: Behandelt theoretische Projektmanagement-Modelle und deren Eignung für die Webentwicklung.
4. Gestaltung und Umsetzung anhand des eigenen Phasenmodells: Dokumentiert den konkreten Entwicklungsprozess des Kreisbehindertenportals, von der Benutzerbefragung über das Design bis zur Programmierung.
5. Kritik und Weiterentwicklung: Reflektiert das Projektergebnis und gibt Empfehlungen zur zukünftigen Optimierung der Modulfunktionalitäten.
6. Fazit und Schlusswort: Zieht Bilanz über den Projektverlauf und diskutiert die Übertragbarkeit des Portalkonzepts auf andere Landkreise.
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Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption und technischen Erstellung eines barrierefreien Internetportals, das speziell auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen im Landkreis Göppingen zugeschnitten ist.
Zentral sind die Themenfelder Barrierefreiheit gemäß BITV, Projektmanagement in der Webentwicklung, nutzerzentriertes Webdesign sowie der Einsatz von Content Management Systemen.
Das Ziel ist die Erstellung einer barrierefreien Internetplattform, die Menschen mit Behinderungen uneingeschränkten Zugang zu Informationen und Austauschmöglichkeiten ermöglicht.
Es werden theoretische Projektmanagementmodelle analysiert und für die praktische Umsetzung der Webseite in ein eigenes, modifiziertes Vorgehensmodell überführt, welches durch eine Nutzerumfrage gestützt wird.
Im Hauptteil werden die Phasen Anforderungserhebung, Design, Analyse und Programmierung der einzelnen Portalmodule detailliert dargelegt.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Barrierefreiheit, BITV, Content Management System, behindertengerechter Stadtplan und Webseitengestaltung.
Das "Pfiffikus"-System wurde als eine mögliche barrierefreie Softwarelösung evaluiert, schied jedoch aufgrund mangelnder Flexibilität und fehlender essenzieller Module für das spezifische Kreisportal aus.
Accesskeys sind Tastenkombinationen, die es Besuchern ermöglichen, ohne Maus durch die Webseite zu navigieren, was insbesondere für motorisch eingeschränkte Nutzer entscheidend ist.
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