Diplomarbeit, 2003
164 Seiten, Note: 1
Die Diplomarbeit befasst sich mit der qualitativen Evaluation eines ambulanten systemischen Gruppenpsychotherapie-Projekts, das an der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie am Universitätsklinikum Leipzig durchgeführt wurde. Ziel ist es, die subjektiven Erfahrungen und Einschätzungen der Gruppenteilnehmer zu erfassen, die wahrgenommene Wirksamkeit zu untersuchen und dem Therapeutenteam ein praxisnahes Feedback zu ihrer Arbeit zu geben.
Kapitel 1 bietet einen Überblick über die Entwicklung der systemischen Gruppentherapie, einschließlich ihrer Wurzeln in der Familientherapie, sowie relevante Begriffsklärungen. Es werden Aspekte des systemischen Arbeitens in und mit Gruppen beleuchtet, sowie der Stand der Evaluationsforschung in diesem Bereich.
Kapitel 2 beschreibt den Hintergrund der Entwicklung des beforschten Pilotprojekts, Einzelheiten zum Gruppenkonzept und die Zusammensetzung der Teilnehmer.
Kapitel 3 leitet aus den vorangegangenen Ausführungen die relevanten Forschungsfragen ab.
Kapitel 4 stellt das methodische Vorgehen der Untersuchung vor, wobei die qualitative Sozialforschung als adäquates Forschungsparadigma vorgestellt wird. Die Auswahl und Durchführung relevanter Erhebungs- und Auswertungsverfahren, sowie die Schritte der Datenanalyse werden erläutert.
Kapitel 5 präsentiert die Ergebnisse der Untersuchung. Es werden Einzelfalldarstellungen der Interviewteilnehmer präsentiert, gefolgt von einer Ergebnisdarstellung und Diskussion der Forschungsfragen. Die Zusammenfassung der Ergebnisse rundet das Kapitel ab.
Systemische Gruppenpsychotherapie, Qualitative Evaluation, Narrative Interviews, Ambulante Therapie, Psychiatrische Patienten, Therapieerfolg, Gruppentherapiekonzepte, Praxisbezogene Forschung, Qualitätssicherung.
Ziel ist es, die Wirksamkeit einer ambulanten systemischen Gruppentherapie aus der subjektiven Sicht der psychiatrischen Patienten zu untersuchen.
Sie nutzt Mehrperspektivität, Reflexivität und Lösungsorientierung, wobei die Gruppe als soziales System betrachtet wird.
Es wurde ein qualitatives Design mit narrativen Interviews und anschließender Fallrekonstruktion gewählt.
Die Arbeit analysiert spezifische hilfreiche und hinderliche Faktoren des Gruppenkonzepts, wie den Austausch mit Gleichgesinnten oder bestimmte Interventionsstrategien.
Die Auswahl basierte auf bestimmten Störungsbildern und Eingangskriterien der Klinik für Psychiatrie am Universitätsklinikum Leipzig.
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