Diplomarbeit, 2004
110 Seiten, Note: 1,3
Die Diplomarbeit untersucht die Auswirkungen der Umsetzung des Hartz-Konzepts auf den Fachdienst Jugend und Soziales des Kreises Offenbach. Der Fokus liegt dabei auf der Analyse der Strukturveränderungen, die sich sowohl auf die Hilfeempfänger als auch auf die Mitarbeiter des Fachdienstes ergeben.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die den Hintergrund und die Relevanz des Themas erläutert. Kapitel 2 analysiert die aktuelle Struktur der Hilfeempfänger und Mitarbeiter des Fachdienstes. Es werden Daten erhoben, anonymisiert und analysiert, um einen Einblick in die Zusammensetzung der beiden Gruppen zu gewinnen. Kapitel 3 befasst sich mit dem Hartz-Konzept, seinen Zielen, Modulen und der Umsetzung. Die rechtlichen Aspekte des Konzepts werden ebenfalls beleuchtet.
Kapitel 4 beschäftigt sich mit den erwarteten Auswirkungen des Hartz-Konzepts auf die Struktur des Fachdienstes. Es werden Prognosen zu den Veränderungen auf der Seite der Hilfeempfänger und Mitarbeiter erstellt. Abschließend werden die wegfallenden und neu entstehenden Aufgabengebiete im Fachdienst betrachtet.
Die Arbeit befasst sich mit dem Strukturwandel der Sozialverwaltung, den Auswirkungen des Hartz-Konzepts, der Analyse von Hilfeempfängern und Mitarbeitern, der Datenerhebung und -auswertung, den Veränderungen in der Struktur des Fachdienstes Jugend und Soziales, sowie den rechtlichen Aspekten des Hartz-Konzepts.
Die Umsetzung führte zu einem massiven Strukturwandel, insbesondere durch die Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe zum Arbeitslosengeld II.
Im Fachdienst Jugend und Soziales änderten sich die Zuständigkeiten, viele Aufgabengebiete fielen weg, während neue Anforderungen an die Mitarbeiter entstanden.
SGB II regelt die Grundsicherung für erwerbsfähige Leistungsberechtigte (Hartz IV), während SGB XII die Sozialhilfe für nicht erwerbsfähige Personen umfasst.
Durch die Reform wurden viele ehemalige Sozialhilfeempfänger in das System der Grundsicherung für Arbeitsuchende überführt, was die Fallzahlen in den Sozialämtern verringerte.
Mitarbeiter mussten sich auf neue rechtliche Regelungen einstellen, oft in neuen Organisationseinheiten (wie Jobcentern) arbeiten und verstärkt Vermittlungsaufgaben wahrnehmen.
Da sensible Daten von Hilfeempfängern und Mitarbeitern analysiert wurden, war eine konsequente Anonymisierung zur Wahrung der Persönlichkeitsrechte unerlässlich.
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