Diplomarbeit, 2003
119 Seiten, Note: 1,7
1 Struktur der Diplomarbeit
1.1 Methodik
1.2 Aufbau
2 Einleitung
2.1 Weinindustrie: aktuelle Situation
2.2 Das deutsche Weingesetz
2.3 Deutscher Weinbau in Zahlen
3 Analyse des Weinguts
3.1 Das Weingut per se
3.1.1 Lagenklassifikation - Vermarktung nach Terroir
3.1.2 Klassifikation der Weine vs. das deutsche Weingesetz
3.1.3 Das Qualitätskonzept
3.1.4 Human Resources
3.1.5 Mission, Vision, Strategie und Ziele
3.2 Produkte
3.2.1 Edition G.C.
3.2.2 Edition P.C.
3.2.3 Orts- und Gutsriesling
3.2.4 Riesling Raritäten ‚R‘ und ‚RR‘
3.2.5 Sekte: Klassische Flaschengärung
3.2.6 Gutsbrand
3.2.7 Spezialitäten: Weiß
3.2.8 Spezialitäten: Rot
3.2.9 Fermate und Wein erleben
3.2.10 Zur Kanne: Weinstube & Restaurant Grand Cru
3.3 Weltweiter Umsatz und Absatz
3.4 Umsatz und Absatz pro Region/Land
3.4.1 Nord-, Südamerika, Europa, Asien und Australien
3.4.2 Deutschland
3.4.3 USA
3.5 Technologie
3.5.1 Maschinen
3.5.2 Lagerkapazität
3.5.3 Neue Investitionen
3.6 Produktion
3.6.1 Produktionsentwicklung, -ablauf
3.6.2 Gesamtproduktionskapazität
3.6.3 Produktion pro Weinsorte 2002
3.6.4 Produktion vs. Verkauf
3.7 Distribution
3.7.1 Vertriebswege
3.7.1.1 Deutschland
3.7.1.2 USA
3.7.2 Exportstrategie: Classical Wines
4 Analyse des Weinmarktes USA
4.1 Entwicklungshistorie
4.2 Marktgröße pro Weinsorte weltweit
4.3 Marktgröße pro Weinsorte USA
4.4 Marktgröße pro Vertriebsweg in USA
4.4.1 Einzelhandel
4.4.2 Gastronomie
4.5 Deckung des Marktbedarfs
4.5.1 Inlandsproduktion
4.5.2 Import vs. Export
4.6 Marktattraktivitätsanalyse: Porter’s 5 Forces Modell
4.7 Markttreiber
4.7.1 Wirtschaft
4.7.2 Politik
4.7.3 Kultur
4.8 Ausblick
5 Wettbewerbsanalyse
5.1 Größte Wettbewerber
5.1.1 Aus aller Welt
5.1.2 Aus Deutschland
5.2 Imagevergleich
5.2.1 Deutscher Wein
5.2.2 Das Wachenheimer Weingut
5.3 Werbeaktivitäten der Wettbewerber
6 Kundenanalyse
6.1 Allgemeines Kaufverhalten
6.2 Kundensegmentierung
6.2.1 Statistische Daten
6.2.2 Ergänzende Erkenntnisse über amerikanische Kunden
6.2.3 Weinenthusiasten
6.2.4 „Tried and Trusted“
6.2.5 Gelegenheitsorientiert
6.3 Trends
7 Schlussfolgerungen der internen und externen Analyse
7.1 Das Weingut intern
7.2 Der Weinmarkt USA
7.3 Wettbewerbsanalyse
7.4 Kundenanalyse
7.5 SWOT Analyse
7.5.1 Stärken
7.5.2 Schwächen
7.5.3 Chancen
7.5.4 Gefahren
8 Vorschlag einer Strategiedefinition
8.1 Strategische Ziele für die Weinvermarktung im US-Markt
8.1.1 Qualitative Ziele
8.1.2 Quantitatives Ziel
8.2 Strategievorschlag
9 Marketingmix
9.1 Marketingmix I
9.2 Marketingmix II
10 Management Summary
11 Anlagenverzeichnis
11.1 Maschineninventarliste
11.2 Exportstatistik Weingut Wachenheim
12 Literaturverzeichnis
Die Diplomarbeit analysiert die aktuelle Situation eines renommierten Weinguts und dessen Marketingstrategien für den US-Markt. Das Hauptziel besteht darin, auf Basis interner und externer Analysen Empfehlungen abzuleiten, um die Vermarktung im US-Einzelhandel zu erleichtern, die Markenbekanntheit zu erhöhen, Umsatz und Absatz zu steigern sowie das Image des deutschen Weins, insbesondere des Rieslings, in den USA nachhaltig zu verbessern.
3.1.1 Lagenklassifikation - Vermarktung nach Terroir
Heute entsteht leicht der Eindruck Weinqualität gewinne man vor allem durch modernste Technik. Leider unterstützt das deutsche Weingesetz die umstrittene Ansicht, dass auf jedem Boden gleiche Qualitäten wachsen können. Die Weinrebe wächst zwar fast überall, große Weine aber gedeihen nur an relativ wenigen Stellen dieser Erde. Diese Erkenntnis veranlasste 1994 die Besitzer des Weingutes, sich auf ihre Weinbergsböden zu konzentrieren. Viele deutsche Spitzenproduzenten glauben, dass das deutsche Weingesetz die Massenhändler unterstützt, aber die Interessen der Spitzenweingüter vernachlässigt. Die in Forst liegenden Weinberge sind vergleichbar mit Puligny-Montrachet in der Cote de Beaune. Unter den Grand Crus in Puligny sind der Montrachet, das Kirchenstück oder der Pechstein in Forst. Bis 1950 kamen von diesen Lagen die teuersten trockenen Weißweine der Welt. Dahin versucht man heute zu kommen, damit seine Lagen wieder Weltruhm erlangen.
1 Struktur der Diplomarbeit: Beschreibung der angewandten Methodik sowie des inhaltlichen Aufbaus der Diplomarbeit.
2 Einleitung: Analyse der aktuellen Situation in der globalen Weinindustrie und Erläuterung der Grundlagen des deutschen Weingesetzes.
3 Analyse des Weinguts: Detaillierte Untersuchung des Weinguts, seiner Produkte, Technologie, Produktion und Distribution.
4 Analyse des Weinmarktes USA: Analyse der Entwicklung, Marktgrößen, Markttreiber und Vertriebswege auf dem amerikanischen Weinmarkt.
5 Wettbewerbsanalyse: Untersuchung der wichtigsten Wettbewerber auf dem internationalen und deutschen Markt sowie deren Werbeaktivitäten.
6 Kundenanalyse: Segmentierung der US-Kunden in verschiedene Zielgruppen basierend auf ihrem Kauf- und Trinkverhalten.
7 Schlussfolgerungen der internen und externen Analyse: Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse und Durchführung einer SWOT-Analyse.
8 Vorschlag einer Strategiedefinition: Definition qualitativer und quantitativer Ziele sowie Formulierung eines Strategievorschlags.
9 Marketingmix: Detaillierte Ausarbeitung des Marketingmixes zur Umsetzung der Strategie.
10 Management Summary: Kompakte Zusammenfassung der gesamten Ergebnisse und Schlussfolgerungen.
Marketingstrategie, US-Weinmarkt, Riesling, Weingut, Lagenklassifikation, Terroir, Export, Kundensegmentierung, Premiumweine, Wettbewerbsanalyse, Einzelhandel, Gastronomie, Markenimage, Qualitätsmanagement.
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung von Marketingstrategien für ein renommiertes deutsches Weingut zur erfolgreichen Vermarktung seiner Weine auf dem US-amerikanischen Markt.
Die zentralen Felder umfassen eine interne Analyse des Weinguts, eine externe Analyse des US-Weinmarktes, eine Wettbewerbs- sowie Kundenanalyse und die Ableitung konkreter Marketing-Strategien.
Das Hauptziel ist die Verbesserung der Markenbekanntheit, eine Stärkung des Images deutscher Weine und eine nachhaltige Steigerung von Umsatz und Absatz im US-Einzelhandel.
Die Autorin kombiniert primäre Daten aus Praktika vor Ort in den USA und Expertenbefragungen mit sekundären Informationen aus Fachliteratur, Datenbanken und Internetrecherchen.
Im Hauptteil werden das Weingut, der US-Weinmarkt, die Wettbewerber und die verschiedenen Kundensegmente tiefgehend analysiert, bevor daraus Strategien und Marketingmix-Empfehlungen abgeleitet werden.
Marketingstrategie, US-Weinmarkt, Riesling, Lagenklassifikation, Wettbewerbsanalyse und Kundensegmentierung.
Das Weingut setzt stark auf Lagenklassifikation nach dem Vorbild Burgunds, da das Terroir als entscheidender Qualitätsfaktor angesehen wird, um sich vom Massenmarkt abzuheben.
Durch die Segmentierung in Gruppen wie "Weinenthusiasten" oder "Tried and Trusted" kann das Weingut seine Produkte, Preise und Werbemaßnahmen zielgerichtet anpassen und so eine höhere Effektivität erzielen.
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