Diplomarbeit, 2003
88 Seiten, Note: 2,0
Diese Diplomarbeit befasst sich mit der Analyse der Möglichkeiten und Grenzen der vertikalen Verhaltensabstimmung im Rahmen des Category Managements, insbesondere im Hinblick auf die Preispflege. Die Arbeit untersucht die Herausforderungen und Chancen, die sich für Markenartikelhersteller durch die Zusammenarbeit mit dem Handel ergeben, und analysiert die Konflikte, die im Zusammenhang mit der Preisgestaltung auftreten können.
Das erste Kapitel führt in das Thema ein und beleuchtet die Herausforderungen der Preispflege im Kontext des Category Managements. Kapitel Zwei analysiert die theoretischen Grundlagen der Kooperation zwischen Industrie und Handel, insbesondere im Hinblick auf das Konzept des Efficient Consumer Response und die Bedeutung der Preispflege für das Markenmanagement.
Kapitel Drei befasst sich mit der kritischen Analyse der Preispflege in Category Management-Partnerschaften aus Sicht eines Markenartikelherstellers. Es werden Strategien zur Preispflege im Rahmen von Strategic Brand Coordination und die verschiedenen Bereiche des Category Managements betrachtet, in denen die Preisgestaltung eine Rolle spielt. Außerdem werden Konflikte und Herausforderungen bei der Umsetzung einer kooperativen Preispflege im Detail analysiert.
Das vierte Kapitel stellt die Ergebnisse der Analyse dar und bietet Handlungsempfehlungen für die erfolgreiche Umsetzung einer kooperativen Preispflege im Rahmen des Category Managements. Es wird aufgezeigt, wie Hersteller und Handel gemeinsam die Preisgestaltung optimieren können und welche Strategien sich zur Lösung von Konflikten und zur Steigerung der Effizienz von Category Management-Partnerschaften eignen.
Category Management, Preispflege, Markenmanagement, Kooperation, Efficient Consumer Response, Strategic Brand Coordination, Interessenkonflikte, Handel, Hersteller, vertikale Verhaltensabstimmung
Category Management ist eine Kooperationsform zwischen Hersteller und Handel, bei der Warengruppen als strategische Geschäftseinheiten geführt werden, um die Konsumentennachfrage effizienter zu bedienen.
Es besteht ein Profilierungskonflikt: Der Händler will seine Betriebstypenmarke profilieren (oft über den Preis), während der Hersteller das Image und den Wert seiner Markenartikel schützen möchte.
Preispflege umfasst Maßnahmen eines Herstellers, um ein bestimmtes Preisniveau für seine Markenartikel am Markt sicherzustellen und so das Markenimage zu wahren.
Durch Ansätze wie „Strategic Brand Coordination“ können gemeinsame Strategien entwickelt werden, die den Fokus weg vom reinen Preiswettbewerb hin zu Sortimentsoptimierung und Wertschöpfung lenken.
Hersteller dürfen dem Handel keine festen Verkaufspreise vorschreiben (Preisbindung der zweiten Hand), was die vertikale Verhaltensabstimmung rechtlich komplex macht.
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