Diplomarbeit, 2001
122 Seiten, Note: 1,0
1 EINFÜHRUNG
2 WEBPORTALE UND VERZEICHNISSE – GRUNDLAGEN
2.1 DEFINITION UND ENTWICKLUNGSGESCHICHTE
2.2 KLASSIFIZIERUNGEN
3 ZUM STAND DEUTSCHER KÜNSTLERVERZEICHNISSE UND PORTALE – DIE KONKURRENZANALYSE
3.1 KONZEPTION UND ERSTELLUNG
3.2 AUSWERTUNG
3.3 ZUSAMMENFASSUNG UND FAZIT
4 ERSTELLUNG DES KÜNSTLERPORTALS – INHALTLICHER TEIL
4.1 PLANUNGSSCHRITTE UND ZEITPLAN
4.2 KONZEPTION
4.2.1 Grundfunktionalitäten des Künstlerportals
4.2.2 Methoden für die Künstlerbewertung – der Kriterienkatalog
4.2.3 Strukturierte Auswahlmöglichkeiten
4.3 RECHERCHE
4.3.1 Recherche der Künstler
4.3.2 Recherche der Webseiten
5 ERSTELLUNG DES KÜNSTLERPORTALS – TECHNISCHER TEIL
5.1 DATENBANK DES KÜNSTLERPORTALS
5.1.1 Konzeption der Datenbank
5.1.2 Erstellung der Datenbank für die Datenerfassung
5.1.3 Import in die Datenbank MySQL
5.2 PROGRAMMIERUNG DES KÜNSTLERPORTALS
5.2.1 Webseiten-Konzeption und Erstellung des statischen HTML-Codes
5.2.2 Datenbankanbindung
5.3 INTEGRATION IN DAS PORTAL VON T-ONLINE
5.3.1 Das T-Online Portal
5.3.2 Interface Design des Künstlerportals
6 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK
7 ANHANG
Das Hauptziel dieser Diplomarbeit ist die Konzeption und prototypische Realisierung eines vertikalen Webportals, das eine strukturierte Übersicht über Internetauftritte renommierter, zeitgenössischer Künstler aus dem deutschsprachigen Raum bietet. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie die Bedürfnisse kunstinteressierter Nutzer nach einem qualitativ hochwertigen, gezielt durchsuchbaren Zugang zu Künstlerwebseiten im Internet durch ein strukturiertes Webprodukt befriedigt werden können.
4.2.2 Methoden für die Künstlerbewertung – der Kriterienkatalog
Heute gibt es keine verbindlichen Kriterien mehr, was Kunst ist und was nicht – man denke hierbei nur an die oben genannten Positionen dreier wichtiger Vertreter der modernen Kunst: Beuys, Warhol und Koons.
Dennoch oder gerade deswegen soll vermieden werden, dass das eigene Portal – wie die meisten Internet-Künstlerportale – zu einem Schaufenster von Freizeitkünstlern wird. Eine Ernsthaftigkeit im Bemühen um einen eigenen künstlerischen Ausdruck muss vorausgesetzt werden.
Doch was zeichnet einen professionellen Künstler aus? Wie lässt sich die Grenze ziehen zwischen qualitativ guter, ernst gemeinter Kunst einerseits, und „Laien- oder Hobbykunst“ andererseits? Ein objektives Urteil zum „Können“ des Künstlers anhand der Qualität einzelner Werke abzugeben, fällt gerade im Bereich der bildenden Kunst sehr schwer. Es bleibt eben sehr oft dem Geschmack des Einzelnen überlassen. Doch wie lässt sich sonst bei den Kunstschaffenden die „Spreu vom Weizen“ trennen?
Um dieses Problem zu lösen wurden Kriterien aufgestellt, die ein Künstler erfüllen musste, um in das Portal aufgenommen zu werden. Mit diesem Kriterienkatalog ist es auch einem an Kunst interessierten Laien möglich beurteilen zu können, ob es sich bei der betreffenden Person um einen professionellen bzw. renommierten Künstler handelt oder nicht.
Die wichtigsten Kriterien waren in der Biografie des Künstlers zu finden:
Der Künstler sollte über eine fundierte Ausbildung verfügen. Diese ist z.B. nicht nach einigen Stunden Unterricht an einer Volkshochschule gegeben, ist aber – fernab jeglicher subjektiver Jurierung – hinreichend belegt, durch Aufnahme in eine staatliche Kunstakademie und vor allem durch ein abgeschlossenes Kunststudium.
1 EINFÜHRUNG: Diese Einleitung beschreibt die wachsende Bedeutung des Internets für Kunstschaffende und identifiziert die Problematik der mangelnden Auffindbarkeit qualitativ hochwertiger Künstlerseiten.
2 WEBPORTALE UND VERZEICHNISSE – GRUNDLAGEN: Dieses Kapitel definiert den Begriff des Webportals, erläutert dessen Entwicklungsgeschichte und klassifiziert verschiedene Portalarten nach Inhalten und Zielgruppen.
3 ZUM STAND DEUTSCHER KÜNSTLERVERZEICHNISSE UND PORTALE – DIE KONKURRENZANALYSE: Hier werden bestehende Portale im Bereich Kunst evaluiert, um Defizite in Strukturierung und Qualitätssicherung aufzuzeigen, die als Grundlage für das eigene Portal dienen.
4 ERSTELLUNG DES KÜNSTLERPORTALS – INHALTLICHER TEIL: Dieses Kapitel beschreibt die Planung, die Kriterienkataloge zur Auswahl professioneller Künstler sowie die Recherchestrategien und die Strukturierung der Auswahlmöglichkeiten.
5 ERSTELLUNG DES KÜNSTLERPORTALS – TECHNISCHER TEIL: Hier werden die Datenbankkonzeption, die Datenmodellierung, die Implementierung der Suchmaske und die Anbindung mittels PHP und MySQL detailliert erläutert.
6 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK: Das Fazit fasst die erreichten Ergebnisse zusammen und skizziert Möglichkeiten zur zukünftigen Erweiterung des Künstlerportals.
7 ANHANG: Dieser Abschnitt enthält das Quellenverzeichnis, Abbildungs- und Tabellenverzeichnisse sowie die vollständige Liste der recherchierten Künstler.
Künstlerportal, Webportal, Kunst im Internet, Bildende Kunst, Datenbank, PHP, MySQL, Konkurrenzanalyse, Kriterienkatalog, Internetauftritt, Zeitgenössische Künstler, Suchstrategie, Interface Design, T-Online, Lifestyle-Portal.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Konzeption und technischen Umsetzung eines spezialisierten Webportals für zeitgenössische Künstler aus dem deutschsprachigen Raum, um kunstinteressierten Nutzern einen strukturierten Zugang zu deren Internetauftritten zu ermöglichen.
Die zentralen Felder sind die Analyse bestehender Webportale, die Definition qualitativer Auswahlkriterien für Künstler, die technische Umsetzung mittels Datenbanken und Webprogrammierung sowie die Integration des Portals in ein größeres, bestehendes Internet-Portal.
Das Ziel ist es, eine Marktlücke zu schließen: Ein Portal zu schaffen, das im Gegensatz zu allgemeinen Suchmaschinen nur verifizierte, professionelle Künstlerseiten in einer strukturierten und benutzerfreundlichen Weise präsentiert.
Die Arbeit nutzt eine umfassende Konkurrenzanalyse bestehender Webangebote, darauf aufbauend eine inhaltliche Konzeption (inklusive Kriterienkatalog) und eine methodisch strukturierte technische Realisierung mittels relationaler Datenbankmodellierung und serverseitiger Skriptprogrammierung.
Der Hauptteil gliedert sich in die inhaltliche Planung (Schritt-für-Schritt-Vorgehen, Kriterienkatalog, Recherche) und die technische Umsetzung, bei der der Aufbau einer MySQL-Datenbank und deren Anbindung an das Webinterface via PHP im Fokus stehen.
Wichtige Begriffe sind Künstlerportal, Internetauftritt, Bildende Kunst, Datenbankanbindung, PHP, MySQL und Konkurrenzanalyse.
Obwohl Access für die initiale Datenerfassung gut geeignet war, wurde MySQL für den Webbetrieb bevorzugt, da es eine deutlich bessere Performance bei Webanfragen bietet und als quelloffene Software kostengünstig sowie plattformunabhängig einsetzbar ist.
Es wurde ein expliziter Kriterienkatalog erstellt, der eine fundierte Ausbildung, eine nachweisbare Ausstellungstätigkeit in relevanten Institutionen oder die Anerkennung durch Fachpublikationen voraussetzt, um die Aufnahme von Freizeitkünstlern zu vermeiden.
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