Magisterarbeit, 2004
179 Seiten, Note: 1,3
TEIL I EINLEITUNG
TEIL II WAS IST MENTORING?
1 Drei Dimensionen des Mentoring
1.1 Förderung der interaktiven Beziehung – Mentoring als Tandem
1.2 Förderung des Novizen durch den Experten
1.3 Förderung organisationaler Netzwerke mittels Personalentwicklung
2 Mentoren und Mentees – Die Mentoring-Beziehung
2.1 Phasen der Mentoring-Beziehung
2.2 Funktionen der Mentoring-Beziehung
3 Bedingungen für ein erfolgreiches Mentoring
3.1 Voraussetzungen
3.2 Die Rolle des Mentors
TEIL III DISKURS ZU MENTORING ZWISCHEN GENDER MAINSTREAMING UND MANAGEMENT DIVERSITY
1 Frauenpolitik in Europa
1.1 Richtlinien und Verträge
1.2 Was bringt Europa den Frauen? - Daten und Fakten
2 Gender Mainstreaming
3 Management Diversity
4 Mentoring: Gender und Diversity im Zusammenspiel
TEIL IV MENTORING IN DER PRAXIS
1 Informelles Mentoring
2 Formelles Mentoring
2.1 Internes Mentoring
2.2 Externes Mentoring
2.3 Cross-Mentoring
TEIL V MENTORING INTERNATIONAL ALS ASPEKT VON CHANCENGLEICHHEIT IM SPIEGEL DIVERSER EVALUATIONEN
1 Theorie: Evaluation
2 Mentoring international: Drei Beispiele
2.1 „Mentoring für Frauen – Eine Evaluation verschiedener Mentoring-Programme“
2.2 „Equality Life & Work“
2.3 „V.E.R.A.“
2.4 Im Vergleich: Drei Mentoring-Projektevaluationen
TEIL VI „FRAUEN INS/IM MANAGEMENT IN SACHSEN-ANHALT“
1 Das Projekt
1.1 Ausgangslage
1.2 Inhalt & Aufbau
1.2.1 Sequenzen der Shadow-Mentees
1.2.2 Sequenzen der Top-Mentees
1.3 Ziele
2 Evaluation
2.1 Methodisches Vorgehen
2.2 Shadow-Mentees
2.2.1 Karriereeffekte
2.2.2 Psychosoziale Effekte
2.2.3 Erfahrungsaustausch mittels Networking
2.2.4 Einmündungswege der Shadow-Mentees
2.3 Top-Mentees
2.3.1 Die Mentoring-Beziehung – Erwartungen & Einschätzungen
2.3.2 Karriereeffekte
2.3.3 Psychosoziale Effekte
2.3.4 Erfahrungsaustausch mittels Networking
2.4 MentorInnen
2.4.1 Erfahrungsberichte der Shadow-MentorInnen
2.4.2 Erfahrungsberichte der Top-Mentorinnen
2.5 Unternehmen
2.5.1 Wünsche der Unternehmen vor dem Mentoring
2.5.2 Erfahrungsberichte nach dem Mentoring
TEIL VII BILANZ UND TRANSFER
Die vorliegende Arbeit untersucht das Konzept des Mentoring als ein gleichstellungspolitisches Instrument zur Förderung von Frauen in Führungspositionen. Das Hauptziel besteht darin, den theoretischen Rahmen des Mentoring aufzuzeigen und durch eine detaillierte Evaluation des Pilotprojektes „Frauen ins/im Management in Sachsen-Anhalt“ die Wirksamkeit dieses Instruments in der regionalen Wirtschafts- und Personalpolitik zu analysieren sowie dessen Potenzial zur Herstellung von Win-Win-Situationen für Unternehmen und Nachwuchsführungskräfte zu belegen.
Die Mentoring-Beziehung – Erwartungen & Einschätzungen
Der Mentoring-Beziehung zwischen den Top-Mentees und ihren Mentorinnen kommt eine wichtige Rolle zu, da gerade diese jungen Frauen aufgrund ihrer ersten Erfahrungen als Führungsnachwuchskräfte im Berufsleben in ihrer jetzigen Situation Lebens- und Karriereweg beeinflussende Entscheidungen treffen müssen. Vor diesem Kontext erhalten Fragestellungen zum Thema ChildCare&Career sowie Work-Life-Balance besondere Betrachtung. Die Vereinbarkeit von Karriere und Familie sowie die Gestaltung der persönlichen Karriere sind somit in dieser Phase der Top-Mentees bedeutsame Gesprächsthemen mit den Mentorinnen. Vor dem Hintergrund dieser brisanten Fragen zur zukünftigen Lebens- und Berufswegplanung soll die Mentoring-Beziehung dahingehend untersucht werden, ob die Erwartungen erfüllt worden sind. Als Erfolgsindex dafür stehen die individuellen Einschätzungen der Top-Mentees, welche zum einen in den Fragebögen nach Abschluss des Mentoring-Projektes erhoben wurden.
Des Weiteren werden die offerierten Aussagen der Top-Mentees auf den Abschlussworkshops zur Unterstützung und Untermauerung der Einschätzungen herangezogen, so dass auch hier ein facettenreiches und komplexes Gesamtbild auf das Mentoring-Projekt und dessen Erfolg von Seiten der Top-Mentees erzeugt werden kann.
TEIL I EINLEITUNG: Einführung in den wirtschaftlichen Wandel und die damit verbundene Notwendigkeit, Frauen als Führungskräfte in Unternehmen und Politik zu integrieren.
TEIL II WAS IST MENTORING?: Theoretische Grundlagen des Mentoring, unterteilt in Dimensionen, Phasen und die zentralen Bedingungen für den Erfolg einer Mentoring-Beziehung.
TEIL III DISKURS ZU MENTORING ZWISCHEN GENDER MAINSTREAMING UND MANAGEMENT DIVERSITY: Untersuchung der europäischen Frauenpolitik und wie Gender Mainstreaming und Management Diversity als Strategien mit Mentoring verknüpft werden können.
TEIL IV MENTORING IN DER PRAXIS: Darstellung der praktischen Durchführung von Mentoring in Deutschland, differenziert in formelles und informelles Mentoring.
TEIL V MENTORING INTERNATIONAL ALS ASPEKT VON CHANCENGLEICHHEIT IM SPIEGEL DIVERSER EVALUATIONEN: Analyse ausgewählter internationaler Evaluationen von Mentoring-Programmen zur Bestandsaufnahme und Ableitung von Erfolgsfaktoren.
TEIL VI „FRAUEN INS/IM MANAGEMENT IN SACHSEN-ANHALT“: Detaillierte Fallstudie und empirische Evaluation des regionalen Pilotprojekts mit Fokus auf Mentees, MentorInnen und beteiligte Unternehmen.
TEIL VII BILANZ UND TRANSFER: Zusammenführende Betrachtung der Ergebnisse und Diskussion des Potenzials von Mentoring als zukunftsorientierte Gleichstellungspolitik.
Mentoring, Frauenförderung, Gender Mainstreaming, Management Diversity, Chancengleichheit, Personalentwicklung, Führungskräfte, Evaluation, Networking, Empowerment, Sachsen-Anhalt, Wirtschaft, Karriereförderung, Berufseinstieg, Organisationsentwicklung
Die Arbeit analysiert Mentoring als ein zentrales Instrument der Personalentwicklung, das spezifisch zur Förderung von Frauen in Führungspositionen und zur Umsetzung von Gleichstellungszielen in Wirtschaft und Verwaltung eingesetzt wird.
Die Arbeit behandelt die theoretischen Dimensionen des Mentoring, die europäischen Strategien Gender Mainstreaming und Management Diversity sowie die praktische Ausgestaltung von Mentoring-Programmen in Deutschland.
Das Hauptziel ist es, den Nutzen und die Wirksamkeit von Mentoring als gleichstellungspolitisches Instrument aufzuzeigen und dies anhand der Evaluation des Pilotprojektes „Frauen ins/im Management in Sachsen-Anhalt“ empirisch zu untermauern.
Die Autorin nutzt einen qualitativen Forschungsansatz, der Leitfadeninterviews mit Mentees, schriftliche Fragebögen für Mentees und MentorInnen sowie eine umfassende Literatur- und Internetrecherche umfasst.
Neben der theoretischen Fundierung konzentriert sich der Hauptteil auf die detaillierte Vorstellung und Evaluation des regionalen Mentoring-Projektes in Sachsen-Anhalt, inklusive einer Gegenüberstellung von Shadow- und Top-Mentees.
Die zentralen Begriffe sind Mentoring, Gender Mainstreaming, Management Diversity, Frauenförderung, Führungskompetenzen, Evaluation und regionale Personalentwicklung.
Shadow-Mentees sind Absolventinnen, die durch ein Praktikum erste Einblicke in Managementstrukturen gewinnen, während Top-Mentees bereits über Berufserfahrung verfügen und eine gezielte Unterstützung für den Aufstieg in höhere Führungsebenen erhalten.
Unternehmen fungieren als Praxispartner, die durch die Teilnahme am Mentoring-Projekt nicht nur neue Fachkräfte rekrutieren, sondern auch Impulse für eine optimierte Unternehmenskultur und die Identifikation ungenutzter Humanressourcen erhalten.
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