Diplomarbeit, 2004
70 Seiten, Note: 1,0
PROBLEMSTELLUNG
1 MARKEN
1.1 Begriffe
1.2 Funktionen
1.3 Erscheinungsformen
2 DIE MARKENPERSÖNLICHKEIT
2.1 Der Begriff „Markenpersönlichkeit“
2.2 Entstehung einer Markenpersönlichkeit
2.3 Theorien zur Erklärung der Markenpersönlichkeit
2.3.1 Theory of Animism
2.3.2 Das Selbstkonzept
2.3.3 Die Kongruenzhypothese
2.4 Funktionen der Markenpersönlichkeit
2.4.1 Selbstergänzung durch die Markenpersönlichkeit
2.4.2 Selbstdarstellung durch die Markenpersönlichkeit
2.5 Methoden zur Messung der Markenpersönlichkeit
2.6 Steuerbare Komponenten der Markenpersönlichkeit
3 PERSÖNLICHKEITSWANDEL BEI DER MARKE MCDONALD’S
3.1 Ziel des Persönlichkeitswandels von McDonald’s
3.2 Vorgehensweise beim Persönlichkeitswandel von McDonald’s
3.3 Eingesetzte Instrumente zum Wandel der Persönlichkeit von McDonald’s
3.3.1 Kommunikation
3.3.2 Produkte
3.3.2 Sonstige Neuerungen
4 EMPIRISCHE ÜBERPRÜFUNG DER MARKETINGMAßNAHMEN
4.1 Datenerhebung
4.1.1 Untersuchungsdesign
4.1.2 Aufbereitung und Kontrolle der Daten
4.2 Deskriptive Ergebnisse der empirischen Studie
4.2.1 Die Markenpersönlichkeit von McDonald’s
4.2.2 Bewertung des neuen Images durch die Konsumenten
4.2.3 Auswirkungen auf das Konsumverhalten
5 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK
Die vorliegende Diplomarbeit untersucht, inwieweit sich die Markenpersönlichkeit von McDonald’s durch gezielte Marketingmaßnahmen steuern lässt, um das Image des Unternehmens hin zu einer „Lifestyle-Company“ zu verändern und somit das Konsumverhalten positiv zu beeinflussen.
2.3.3 Die Kongruenzhypothese
Der Kern der Beziehung zwischen der menschlichen Persönlichkeit und der Markenpersönlichkeit ist die Hypothese, dass Konsumenten Marken bevorzugen, die sie mit Persönlichkeitseigenschaften assoziieren, welche mit ihren eigenen kongruent sind. Zahlreiche Untersuchungen haben diese Hypothese bestätigt und nachgewiesen, dass das Konsumverhalten durch eine solche Kongruenz positiv beeinflusst werden kann.
Die Kongruenzhypothese kann somit wie folgt konkretisiert werden:
Je geringer die Differenz zwischen der Markenpersönlichkeit und der menschlichen Persönlichkeit des Konsumenten, desto höher ist dessen Präferenz und damit die Kaufabsicht für ein bestimmtes Produkt, bzw. eine Marke.
Infolgedessen hat die Kongruenztheorie und damit der Ansatz, dass Marken für den Ausdruck des eigenen Selbst verwendet werden, große Bedeutung für das Markenmanagement, denn mit dessen Hilfe erhält man eine fundierte Basis für die strategische Positionierung von Marken und für die Marktsegmentierung. Weiterhin bieten das Konstrukt Selbstkonzept und die Kongruenzhypothese eine Grundlage, um ein tieferes Verständnis der Entscheidungsprozesse des Konsumenten zu erlangen. So ist es für das Markenmanagement wichtig zu erkennen, in wieweit ein Produkt, bzw. eine Marke zur Verbesserung des Selbstkonzepts beiträgt. Ferner ist von Interesse, welches Niveau an Inkongruenz einen potentiellen Käufer verunsichert und folglich seine Kaufabsicht verhindert.
Um diese Erkenntnis zu erlangen ist es notwendig die Beweggründe zum Kauf einer bestimmten Marke genauer zu beleuchten. Hierbei soll insbesondere auf die Bedeutung der Markenpersönlichkeit im Entscheidungsprozess eingegangen werden, weshalb im Folgenden deren wichtigste Funktionen aufgezeigt werden.
PROBLEMSTELLUNG: Die Einleitung beleuchtet die Marktsituation, den psychologischen Zusatznutzen von Marken und definiert das Ziel der Arbeit, die Steuerbarkeit der Markenpersönlichkeit am Beispiel von McDonald’s zu untersuchen.
1 MARKEN: Dieses Kapitel erläutert den Markenbegriff sowie die verschiedenen Funktionen von Marken aus Sicht der Anbieter und Konsumenten und gibt einen Überblick über deren Erscheinungsformen.
2 DIE MARKENPERSÖNLICHKEIT: Hier werden der Begriff der Markenpersönlichkeit, theoretische Erklärungsansätze, Funktionen, Messmethoden sowie steuerbare Komponenten detailliert diskutiert.
3 PERSÖNLICHKEITSWANDEL BEI DER MARKE MCDONALD’S: Dieses Kapitel analysiert die Beweggründe, Ziele und die konkrete Vorgehensweise von McDonald’s bei der Umsetzung seines Image- und Persönlichkeitswandels.
4 EMPIRISCHE ÜBERPRÜFUNG DER MARKETINGMAßNAHMEN: Die empirische Studie überprüft in drei Teilen das aktuelle Markenimage, die Wirkung der neuen Imagekampagne auf die Konsumenten sowie die Auswirkungen auf das Konsumverhalten.
5 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, bewertet den Erfolg der durchgeführten Maßnahmen und gibt einen Ausblick auf die weitere Entwicklung des Markenimages.
Markenpersönlichkeit, Markenmanagement, McDonald’s, Imagekampagne, Konsumverhalten, Selbstkonzept, Kongruenzhypothese, Markenkommunikation, Brand Personality Scale, Markenimage, Persönlichkeitswandel, Lifestyle-Company, Markendifferenzierung, empirische Studie, Marketinginstrumente
Die Arbeit befasst sich mit der Steuerbarkeit der Markenpersönlichkeit durch gezielte Marketingmaßnahmen und deren Einfluss auf das Konsumverhalten.
Im Fokus stehen die theoretischen Grundlagen der Markenpersönlichkeit, der praktische Wandel der Marke McDonald’s sowie die empirische Analyse der Effektivität dieser Marketingstrategie.
Das Ziel ist herauszufinden, inwieweit sich ein vorhandenes Persönlichkeitsbild einer Marke durch Marketing gezielt verändern lässt, um damit das Konsumverhalten zu steuern.
Die Arbeit nutzt eine theoretische Aufarbeitung sowie eine empirische Untersuchung, bestehend aus Fragebögen zur Markenwahrnehmung (Brand Personality Scale) und standardisierten Interviews mit Kunden.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Markenpersönlichkeit, die Analyse des konkreten Persönlichkeitswandels bei McDonald’s und die anschließende empirische Überprüfung dieser Maßnahmen.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Markenpersönlichkeit, McDonald’s, Imagekampagne, Kongruenzhypothese und Konsumverhalten charakterisiert.
McDonald’s wurde gewählt, da das Unternehmen mit seiner weltweiten Imagekampagne „Ich liebe es“ gezielt einen Persönlichkeits- und Imagewandel herbeiführen wollte.
Die Studie zeigt, dass die neue Kampagne das Image zwar in Teilbereichen wie „modisch/schick“ verbessert hat, jedoch ein Imagewandel ein langwieriger Prozess ist, der bei bestehenden Kunden nur geringe Auswirkungen auf das Konsumverhalten zeigt.
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