Examensarbeit, 2003
96 Seiten, Note: 2,3
1. Vorwort
2. Einleitung
3. Wie lernen Kinder
3.1. Zum Begriff LERNEN
3.1.1. Warum lernt der Mensch
3.1.2. Was heißt lernen
3.2. Entwicklungstheoretische Standpunkte – Piagets Denkentwicklung
3.3. Lernformen heute
3.3.1. Lerntypen
3.4. Verschiedene allgemeine Formulierungen, die für den Schulgartenunterricht relevant sind
3.4.1. Natürliches Lernen
3.4.2. Sinnfreies Lernen
3.4.3. sinnvolles Lernen
3.4.4. Intentionales Lernen
3.4.5. Inzidentelles Lernen
3.4.6. Rezeptives Lernen
3.4.7. Entdeckendes Lernen
3.5. Lernformen, die zur Kompetenzentwicklung im Schulgartenunterricht beitragen
3.5.1. Lernen durch Einsicht
3.5.2. Soziales Lernen
3.5.3. Lernen am Modell
3.5.4. Praktisches Lernen
3.6. Zusammenfassung - Wozu sollen alle Lernformen dienen
4. Historische Entwicklungen von Schulgärten
4.1. Erste Bestrebungen zum Gärtnern
4.2. Die Schulgartenbewegung und ihre Initiatoren – Der Garten als Lern- und Bildungsort
4.3. Arbeitsschulgärten
4.4. Nationalsozialistische Schulgärten
4.5. Nachkriegsgärten
4.5.1. Schulgartentendenzen in der DDR
4.5.2. Schulgartentendenzen in der BRD
4.6. Vom Schulgarten zum Schülergarten – der naturnahe Schülergarten (ab 1990)
4.7. Der Erholungsschulgarten – oder Chillout Area in der Schule
5. Das Naturverständnis von Kindern
5.1. Warum brauchen Kinder Natur
5.2. Was verstehen Kinder unter „Natur“ – Umfrage von Grundschulkindern
6. Zusammenwirken von Schule und Natur
6.1. Was kann die Schule zur Umwelterziehung beitragen
6.2. Umwelterziehung in verschiedenen Altersstufen
6.3. Lernen im Schulgartenunterricht
6.4. Begründungen für die Schulgartenarbeit
7. Die derzeitige Schulgartensituation in Deutschland
7.1. Thüringen
7.1.1. Ziele und Aufgaben des Faches laut dem Lehrplan für die Grundschule des Thüringer Kultusministeriums
7.1.2. Die Organisation und Durchführung
7.1.3. Was sollten die Kinder kennen lernen
7.2. Sachsen
7.2.1. Das Fach und seine Probleme
7.2.2. Was wird genutzt
7.3. Sachsen-Anhalt
7.4. Der Schulgartenunterricht in Kiel
7.5. Niedersachsen – ein Beispiel einer Grundschule
8. Schulgärten für die Zukunft
8.1. Derzeitige und weiterführende Probleme im Schulgarten
8.2. Möglichkeiten für die Anlage
8.3. Möglichkeiten für Projekte
8.4. Möglichkeiten für den Winter
9. Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Entwicklung und die gegenwärtige Bedeutung von Schulgärten in Deutschland, um aufzuzeigen, wie diese als Lernort zur ganzheitlichen Kompetenzentwicklung von Kindern beitragen können. Das primäre Ziel ist es, den Nutzen und die Notwendigkeit von naturnaher Schulgartenarbeit in einer technisierten Medienwelt zu begründen und praktische Impulse für deren Implementierung im Grundschulalltag zu liefern.
Der Schulzimmer-Garten
Der Schulzimmergarten wird auch in der Literatur oft Fensterbank Garten genannt. Es ist sehr ähnlich. Unterschiede gibt es hin und wieder in der Größe der Anlagen. In vielen Schulen besteht kaum eine Möglichkeit, den Kindern bestimmte Wachstumsprozesse, Wachstumsbedingungen, ökologische Prozesse und vor allem die Fürsorgepflicht gegenüber anderen Dingen zu veranschaulichen.
Ein Schulzimmer-Garten kann aus Pflanzen bestehen, die den Klassenraum verschönern und zu einem harmonischen Lebensgefühl beitragen. Man kann in seinem Klassenraum Kräuter anbauen, Blumen züchten oder sogar ein kleines Wald-Gärtchen anlegen. All dies ist möglich. Die Anzahl der Varianten für einen Schulzimmergarten sind mit Sicherheit genauso groß wie für einen Garten im Freien. Natürlich muss man hier sehr kreativ sein.
1. Vorwort: Die Autorin erläutert ihre Motivation für die Arbeit und betont die Bedeutung der Verbindung von traditioneller Naturpädagogik mit modernen Lernstilen.
2. Einleitung: Hier wird der historische Kontext von Gärten als Lehr- und Erholungsorte seit der Antike sowie die Entwicklung erster Schulgartenkonzepte dargestellt.
3. Wie lernen Kinder: Dieses Kapitel widmet sich den theoretischen Grundlagen des Lernens, verschiedenen Lerntypen sowie spezifischen Lernformen, die für den Schulgartenunterricht relevant sind.
4. Historische Entwicklungen von Schulgärten: Eine detaillierte Aufarbeitung der Schulgartenbewegung von den Anfängen über die Arbeitsschul- und NS-Zeit bis hin zur Nachkriegssituation in DDR und BRD.
5. Das Naturverständnis von Kindern: Untersuchung darüber, warum Kinder Natur benötigen und was sie basierend auf einer Umfrage unter Grundschulkindern unter diesem Begriff verstehen.
6. Zusammenwirken von Schule und Natur: Diskussion über den Beitrag der Schule zur Umwelterziehung, die Bedeutung in verschiedenen Altersstufen und die pädagogischen Begründungen für Schulgartenarbeit.
7. Die derzeitige Schulgartensituation in Deutschland: Ein Vergleich der unterschiedlichen Situationen in ausgewählten Bundesländern wie Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Kiel und Niedersachsen.
8. Schulgärten für die Zukunft: Darstellung von Problemen sowie praktischen Möglichkeiten der Anlage, der Projektgestaltung und der gärtnerischen Arbeit im Winter.
9. Zusammenfassung: Abschließendes Fazit, das den Schulgarten als zeitgemäßes Instrument pädagogischer und soziokultureller Bildung unterstreicht.
Schulgarten, Umwelterziehung, Naturverständnis, Grundschule, Pädagogik, Lernformen, Kompetenzentwicklung, Historische Gartenentwicklung, Praxisorientierter Unterricht, Ökologie, Naturerlebnis, Schülergarten, Ganzheitliches Lernen, Bildung für nachhaltige Entwicklung, Sachunterricht
Die Arbeit befasst sich mit der pädagogischen Bedeutung von Schulgärten, ihrer historischen Entwicklung und ihrer Relevanz für den heutigen Grundschulunterricht.
Die zentralen Felder sind die Lernpsychologie von Kindern, die historische Entwicklung der Schulgartenbewegung, die Umwelterziehung und die praktische Gestaltung von Schulgärten.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch naturnahe Schulgartenarbeit die Sozial-, Methoden- und Sachkompetenz von Grundschulkindern fächerübergreifend gefördert werden kann.
Die Autorin nutzt eine fundierte Literaturrecherche zur historischen Aufarbeitung und ergänzt diese durch eine empirische Umfrage unter Grundschulkindern sowie Fallbeispiele aus verschiedenen Bundesländern.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Aspekte des Lernens, eine historische Analyse der Gartenpädagogik sowie eine Bestandsaufnahme der aktuellen Situation an Schulen in verschiedenen Bundesländern.
Kernbegriffe sind Schulgarten, Umwelterziehung, Naturerlebnis, Kompetenzentwicklung und ganzheitliches Lernen.
Er dient als Lösung für Schulen, die über keine eigene Außenfläche verfügen oder bei denen der Aufbau eines großen Gartens aus zeitlichen oder finanziellen Gründen erschwert ist.
Die Elternarbeit wird als ein entscheidender Faktor für den Erhalt von Schulgärten identifiziert, insbesondere dort, wo es an einer formalen staatlichen Förderung des Faches fehlt.
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