Diplomarbeit, 2004
250 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Vorgeschichte
1.2 Grundgedanke dieser Diplomarbeit
2 Die BOS und ihr Funksystem
2.1 Definition BOS
2.2 Das Funknetz der BOS
2.3 Die analoge Alarmierung
2.3.1 Notwendigkeit und Anwender
2.3.2 Definition und Geschichte
2.3.3 5-Ton-Folgeruf
2.3.4 Alarmierungsverfahren
2.3.5 Anwendung und Praxis
2.3.6 Pro und Kontra analoge Alarmierung
3 Unterstützungsansätze und Spezifikation
3.1 Unterstützungsansätze
3.2 Spezifikation
3.2.1 Grundeigenschaften
3.2.2 Fachkonzept und Funktionsmodell
3.2.3 Organisationskonzept
3.2.4 Anwendungsanalyse
4 Analyse des Audiosignals
4.1 Grundlagen
4.2 A/D-Umsetzung
4.3 Das Abtasttheorem
4.4 Analyse der Abtastwerte
4.4.1 Zählen der Nulldurchgänge der Niederfrequenz
4.4.2 Analyse des Frequenzspektrums
4.5 Diskrete Fouriertransformation
4.6 Fast-Fouriertransformation
4.7 Leckeffekt und Fensterung
5 Konstruktion
5.1 Modularisierung
5.1.1 Komponenten
5.1.2 Serverkomponente
5.1.3 Clientkomponente
5.1.4 Hilfskomponente
5.2 Prozessorganisation
5.2.1 Prozessorganisation Server
5.2.2 Prozessorganisation Client
5.3 Auswahl Programmiersprache
5.4 Datenmanagement
5.5 Netzwerkprotokoll
6 Programmierung in Java
6.1 Klasse BOSLS-SoundDecoder
6.2 Klasse BOSLS-SoundsuccessionDecoder1
6.2.1 Kontrolle der Tonlänge
6.2.2 Zusammenstellung der Ruftonfolge
6.3 Klasse BOSLS-Spectrum
6.4 Klasse BOSLC-Display
6.5 Nicht realisierte Funktionalitäten
6.5.1 Threads und gemeinsamer Speicherbereich
6.5.2 Clientschwund
6.5.3 Fehlerbehandlung
7 Programmbeschreibung
7.1 Systemanforderungen
7.2 BOSL-Server
7.3 BOSL-Client
7.4 Externe Anwendungen
8 Schlusswort und Ausblick
A Auszugsweiser Programmiercode
A.1 Server
A.1.1 BOSLS_SoundDecoder.java
A.1.2 BOSLS_SoundsuccessionDecoder1.java
A.1.3 BOSLS_SoundsuccessionDecoder2.java
A.1.4 BOSLS_Spectrum.java
A.2 Client
A.2.1 BOSLC_SoundsuccessionHandling.java
A.2.2 BOSLC_SoundsuccessionAction.java
A.2.3 BOSLC_Display.java
B CD-Datenträger
Die Diplomarbeit hat zum Ziel, die analoge BOS-Alarmierung effizienter zu gestalten, indem analoge Signale mittels Software (Java und FFT) erkannt, digitalisiert und weiterverarbeitet werden, um die Kommunikation der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) zu unterstützen.
4.4.2 Analyse des Frequenzspektrums
Ein anderer Ansatz liegt in der Berechnung des Frequenzspektrums der empfangenen Niederfrequenz. Dabei werden alle erkannten Frequenzen ihrem Anteil nach in einem Diagramm (Spektrum) gewichtet. Ist in diesem Spektrum die Frequenz des gesuchten Sinustones mit einem entsprechenden Anteil vertreten, so konnte sie eindeutig identifiziert werden (siehe Abbildung 4.2).
Verschmierte Signale liefern hier ein breites Spektrum mit vielen Frequenzanteilen. Das Nutzsignal mit der entsprechenden Sinusfrequenz lässt sich jedoch problemlos erkennen. Eine sichere Dekodierung ist somit auch bei gestörten Nutzsignalen möglich.
Ein Nachteil bei diesem Verfahren ist der relativ hohe Rechenaufwand, welcher Dank einschlägiger Algorithmen erheblich minimiert werden kann.1 Moderne Personalcomputer sind mittlerweile in der Lage eine „Echtzeitberechnung“ des Frequenzspektrums durchzuführen.
Dieser Ansatz ist aufgrund der genannten Eigenschaften sehr gut zur Auswertung der Ruftonfolgen der BOS geeignet und wird daher in den folgenden Abschnitten näher betrachtet.
1 Einleitung: Beschreibt die historische Entwicklung und die Problematik des analogen Funksystems der BOS in Deutschland sowie das Ziel der Arbeit, eine unterstützende Softwarelösung zu entwickeln.
2 Die BOS und ihr Funksystem: Erläutert die Struktur der BOS, die Organisation ihres Funknetzes und die technischen Details des 5-Ton-Selektivrufverfahrens.
3 Unterstützungsansätze und Spezifikation: Analysiert verschiedene Unterstützungsszenarien und definiert die Anforderungen für ein softwarebasiertes System, basierend auf einer Server-Client-Architektur.
4 Analyse des Audiosignals: Behandelt die theoretischen Grundlagen der Signalverarbeitung, insbesondere die A/D-Umwandlung, das Abtasttheorem, die Fouriertransformation sowie Methoden zur Reduzierung des Leckeffekts.
5 Konstruktion: Detailliert die Softwarekonstruktion unter Verwendung von Modularisierung, wobei die Funktionalitäten in Komponenten und Klassen für Server- und Client-Applikationen gegliedert werden.
6 Programmierung in Java: Beschreibt die konkrete Implementierung komplexer Algorithmen und Klassen, wie den SoundDecoder und den SoundsuccessionDecoder, in Java 2.
7 Programmbeschreibung: Gibt eine praktische Anleitung zur Nutzung des BOSL-Servers und des BOSL-Clients sowie der externen Anwendungsschnittstellen.
8 Schlusswort und Ausblick: Bewertet die Ergebnisse der Diplomarbeit, bestätigt die Zuverlässigkeit des Programms und bietet einen Ausblick auf künftige Weiterentwicklungsmöglichkeiten.
A Auszugsweiser Programmiercode: Beinhaltet die Quellcode-Listings der zentralen Klassen des Systems.
BOS, Analoge Alarmierung, 5-Ton-Folgeruf, Java, FFT, Signalverarbeitung, Server-Client-Architektur, Frequenzanalyse, Leckeffekt, Fensterung, FME, Funkmeldeempfänger, Spektralanalyse, Dekodierung, Netzwerkschnittstelle
Die Arbeit beschäftigt sich mit der digitalen Weiterverarbeitung analoger BOS-Funksignale mittels moderner Softwaretechniken, um Einsatzkräfte effizienter zu alarmieren.
Zentral sind die BOS-Struktur, die analoge Alarmierungstechnik, die digitale Signalverarbeitung (DSP) und die softwaretechnische Implementierung in Java.
Das Ziel ist die Entwicklung eines Programms (BOSL), welches analoge Alarmaussendungen erkennt und digital weiterverarbeitet, um Anwender bei ihrer Arbeit zu unterstützen.
Zur Signalanalyse wird vorwiegend die Fast-Fouriertransformation (FFT) eingesetzt, um das Frequenzspektrum des Audiosignals in Echtzeit auszuwerten.
Der Hauptteil umfasst die theoretische Analyse des Audiosignals, die softwaretechnische Spezifikation und Konstruktion sowie die konkrete Implementierung in Java.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie BOS, 5-Ton-Folgeruf, FFT, Frequenzspektrum, Server-Client-Architektur und Java-Programmierung definieren.
Sie ermöglicht eine effiziente und schnelle Berechnung des Frequenzspektrums, um die ZVEI-Tonfolgen der analogen Alarmierung präzise identifizieren zu können.
Die Fensterung (z.B. mittels Hann-Funktion) ist notwendig, um Sprungstellen bei der Signalabtastung zu glätten und so den Leckeffekt zu unterdrücken, der sonst eine korrekte Auswertung verhindern würde.
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