Skript, 2004
14 Seiten
1 Einleitung
2 Vorgehen zum Design von Prozessen
3 Ausrichten von Prozessen auf den Kunden
4 Prozesse gestalten durch Prozessoptimierung
5 Einführen von Prozessmanagement
6 Prozesse optimieren durch Prozess Re-engineering
7 Managementsystems nach ISO 9001:2000
8 Wertanalyse als Instrument für Prozessoptimierung
9 Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse in Prozessen
10 Zusammenfassung
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Vermittlung strukturierter Ansätze zur Gestaltung und Optimierung von Geschäftsprozessen im Unternehmen. Dabei wird untersucht, wie durch eine konsequente Ausrichtung auf Kundenbedürfnisse und den Einsatz spezifischer Managementmethoden die Effizienz und Wertschöpfung in funktionsübergreifenden Abläufen nachhaltig gesteigert werden kann.
3 Ausrichten von Prozessen auf den Kunden
Da der unternehmerische Erfolg stark von der Befriedigung der Kundenwünsche durch die Geschäftsprozesse des Unternehmens abhängt, bietet sich an, die Prozesse an den Kunden auszurichten und diese ggf. zu segmentieren. Prozesse werden damit für unterschiedliche Kundengruppen jeweils anders implementiert. Es kann so für die jeweilige Kundengruppe ein optimales Prozessdesign gefunden werden.
Es bietet sich an, die Prozesse für die Standardkunden („C-Kunden“) soweit wie möglich auf minimalen Aufwand und Automatisierung zu trimmen. Geschickt ist es, hier ein optimiertes Beschwerdemanagement für Reklamationen zu installieren, um den Kunden zwar auf eine vereinfachte Abwicklung von Vorgängen zu bringen, ihm jedoch zu zeigen, dass er für das Unternehmen trotzdem wichtig ist. Hauptsächlicher Aspekt wird hier die Kosten pro Transaktion sein.
Für die Potenzialkunden („B2-Kunden“) richtet man bevorzugt Standardprozesse ein, die dem Kunden eine hohe Aufmerksamkeit des Unternehmens signalisieren, jedoch mit minimalem Aufwand laufen und nicht die gesamte Bandbreite der Dienstleistungen bieten. Dienstleistungen mit hohem Deckungsbeitrag werden angeboten, solche mit niedrigem Deckungsbeitrag nicht.
1 Einleitung: Grundlegende Erläuterung der Notwendigkeit, Unternehmensleistungen durch die Identifizierung und Optimierung funktionsübergreifender Geschäftsprozesse zu steigern.
2 Vorgehen zum Design von Prozessen: Darstellung der methodischen Schritte zur Gestaltung von Abläufen innerhalb einer funktionalen Unternehmensorganisation.
3 Ausrichten von Prozessen auf den Kunden: Analyse der Kundensegmentierung zur Implementierung bedarfsgerechter Prozessdesigns für unterschiedliche Kundengruppen.
4 Prozesse gestalten durch Prozessoptimierung: Erläuterung der „sanften Methode“ zur kontinuierlichen Verbesserung bestehender Prozesse durch Identifikation und Eliminierung nicht wertschöpfender Aktivitäten.
5 Einführen von Prozessmanagement: Definition der Aufgaben eines Prozess-Owners zur nachhaltigen Stabilisierung und Kontrolle von Prozessen.
6 Prozesse optimieren durch Prozess Re-engineering: Vorstellung der „radikalen Methode“ zur fundamentalen Neugestaltung von Prozessen bei gravierenden Schwachstellen.
7 Managementsystems nach ISO 9001:2000: Aufzeigen des Nutzens einer prozessorientierten Zertifizierung zur zielorientierten Steuerung des Unternehmens.
8 Wertanalyse als Instrument für Prozessoptimierung: Erläuterung des strukturierten Verfahrens zur Analyse von Kostensenkungspotenzialen bei gleichzeitiger Funktionserfüllung.
9 Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse in Prozessen: Einführung in das FMEA-Werkzeug zur systematischen Fehlervermeidung und Risikominimierung im Produktentstehungsprozess.
10 Zusammenfassung: Abschließende Synthese der vorgestellten Methoden zur Steigerung der Prozessstabilität und unternehmerischen Wettbewerbsfähigkeit.
Geschäftsprozesse, Prozessmanagement, Prozessoptimierung, Kundenorientierung, Wertschöpfung, Prozessdesign, Re-engineering, ISO 9001, Wertanalyse, FMEA, Prozessstabilität, Qualitätssicherung, Unternehmensleistung, Kundensegmentierung, Prozessowner.
Die Arbeit befasst sich mit der methodischen Gestaltung und Optimierung von Geschäftsprozessen, um die Unternehmensleistung und Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen.
Die Themenfelder umfassen Prozessdesign, Kundenorientierung, Prozessmanagement, Re-engineering sowie Qualitätsmanagement-Instrumente wie die Wertanalyse und FMEA.
Ziel ist es, ein Verständnis für die Identifizierung, Messbarkeit und wertschöpfungsorientierte Optimierung von Kernprozessen zu vermitteln.
Die Arbeit nutzt einen prozessorientierten Managementansatz, ergänzt um spezifische betriebswirtschaftliche Methoden wie die Funktionen-Kosten-Analyse und die Risikoprioritätszahl-Bewertung.
Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene Strategien: von der sanften Prozessoptimierung über das radikale Re-engineering bis hin zur Zertifizierung nach ISO-Normen.
Die Kernbegriffe sind Prozessmanagement, Wertschöpfung, Prozessoptimierung, Kundenorientierung und Risikominimierung durch strukturierte Analysetechniken.
Die sanfte Methode optimiert bestehende Prozesse kontinuierlich in einer stabilen Struktur, während das Re-engineering radikal alle bisherigen Abläufe in Frage stellt und meist mit einer fundamentalen Umstrukturierung einhergeht.
Die FMEA (Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse) dient der frühzeitigen Erkennung potenzieller Schwachstellen und der systematischen Risikorangfolge, um Fehlerquellen bereits vor Entstehung zu minimieren.
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