Diplomarbeit, 2004
112 Seiten, Note: 1,7
Die Diplomarbeit befasst sich mit dem Thema der Integration von Migranten in Deutschland und setzt sich zum Ziel, die Herausforderungen und Möglichkeiten der Integration vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Entwicklungen zu analysieren. Die Arbeit beleuchtet die rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen der Integration, diskutiert die Bedeutung von Fremdheit und Integration und analysiert die Integrationsansätze in Deutschland und den Niederlanden.
Die Einleitung stellt das Thema der Diplomarbeit vor und führt in die Problematik von Fremdheit und Integration im Kontext der Migration ein. Kapitel 1 legt die Grundlagen für die weitere Analyse und beschreibt wichtige Aspekte der Migration, Zuwanderungsgruppen, rechtliche Rahmenbedingungen und die Geschichte der Migration in Deutschland.
Kapitel 2 beschäftigt sich mit der Frage, ob Deutschland ein Einwanderungsland ist, beleuchtet das geplante Zuwanderungsgesetz und die damit verbundenen Streitpunkte. Kapitel 3 betrachtet die Begriffe Fremdheit und Integration im Detail, analysiert die soziale Konstruktion von Fremdheit und diskutiert die verschiedenen Dimensionen von Integration.
Kapitel 4 vergleicht die Integrationsansätze in Deutschland und den Niederlanden. Es beleuchtet die integrationspolitischen Maßnahmen in beiden Ländern und analysiert die Besonderheiten des niederländischen Integrationsmodells.
Kapitel 5 stellt zwei Best-Practice-Beispiele für Integrationsprojekte in Münster und Enschede vor, die erfolgreiche Ansätze für interkulturelle Zusammenarbeit aufzeigen.
Kapitel 6 behandelt die Bedeutung der Integration für die Soziale Arbeit und beschreibt die veränderten Aufgabenfelder in der Migrationsarbeit, die interkulturelle Öffnung der sozialen Regeldienste sowie die Bedeutung der interkulturellen Kompetenz für die Sozialarbeit.
Die zentralen Themen der Arbeit lassen sich mit den folgenden Schlüsselbegriffen zusammenfassen: Migration, Integration, Fremdheit, Interkulturalität, Einwanderungsland, Integrationspolitik, Soziale Arbeit, interkulturelle Kompetenz, Deutschland, Niederlande. Die Arbeit beleuchtet die Komplexität des Themas Integration und die Bedeutung dieser Begriffe für die Gestaltung einer inklusiven Gesellschaft.
Der Titel hinterfragt den Umgang mit Migration und ob Fremdheit als Bedrohung oder als faszinierende Bereicherung der Gesellschaft wahrgenommen wird.
Die Arbeit diskutiert die historische Entwicklung und die politische Debatte (z.B. den Begriff der „Leitkultur“), die lange Zeit zögerlich mit der Anerkennung Deutschlands als Einwanderungsland umging.
Die Arbeit vergleicht die Förderstrukturen und politischen Maßnahmen beider Länder, wobei die Niederlande oft als Beispiel für spezifische Integrationsgesetze (z.B. das WIN) dienen.
Soziale Arbeit benötigt interkulturelle Kompetenz als Qualifikationsmerkmal, um die Migrationsdienste und sozialen Regeldienste für eine vielfältige Gesellschaft zu öffnen.
Es beschreibt den Prozess, wie Gesellschaften durch Abgrenzung und nationale Identität definieren, wer als „fremd“ wahrgenommen wird und welche Ausgrenzungsmechanismen daraus resultieren.
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