Bachelorarbeit, 2012
46 Seiten, Note: 2,3
Philosophie - Theoretische (Erkenntnis, Wissenschaft, Logik, Sprache)
Die Arbeit befasst sich mit der Entstehung von Sprachdominanz im Bilingualismus, d.h. warum eine Sprache dominanter ist als die andere. Dabei werden themenspezifische Fallstudien und Projekte aus der aktuellen Forschungsliteratur herangezogen, um den Prozess der Sprachdominanz zu erklären. Außerdem werden verschiedene Arten und Definitionen des Bilingualismus vorgestellt, bevor die verschiedenen Faktoren und Kriterien der Entstehung von Sprachdominanz im Detail betrachtet werden.
Das erste Kapitel führt in die Thematik ein und definiert den Begriff des Bilingualismus. Verschiedene Ansätze zur Definition des Bilingualismus werden vorgestellt, darunter die Unterscheidung zwischen sukzessivem und simultanem Spracherwerb, gesteuertem und natürlichem Bilingualismus, sowie früh und spät erworbener Zweitsprache. Außerdem werden die Begriffe "Subtraktiv vs. Additiv" und "Ausgeglichen vs. Dominant" erläutert.
Das zweite Kapitel beleuchtet den Begriff der Sprachdominanz und erklärt die Phänomene Transfer, Interferenz und Code-switching.
Kapitel drei widmet sich den verschiedenen Faktoren, die zur Entstehung von Sprachdominanz beitragen. Es werden die Rolle der Familie und der frühkindlichen Erziehung, der Kindergarten, die Schule, das sprachliche Verhalten von Peergroups, das Verhältnis zwischen den Sprachgemeinschaften, Prestige, Emotionen und Religion behandelt.
Bilingualismus, Sprachdominanz, Spracherwerb, Erstsprache (L1), Zweitsprache (L2), Familie, Kindergarten, Schule, Peergroup, Prestige, Emotionen, Religion, Attrition, Adoption.
Die Arbeit untersucht die Gründe, warum bei bilingualen Personen eine Sprache oft stärker ausgeprägt ist als die andere und welche Faktoren zu dieser Dominanz führen.
L1 ist die Erstsprache (Muttersprache), L2 die Zweitsprache (oft Umgebungssprache) und L3 bezieht sich auf später im schulischen Rahmen erlernte Fremdsprachen.
Wichtige Faktoren sind die familiäre Erziehung, der Kontakt in Kindergarten und Schule, das Verhalten in Peergroups sowie Prestige, Religion und Emotionen.
Code-switching ist der Wechsel zwischen Sprachen im Gespräch. Interferenz bezeichnet die gegenseitige Beeinflussung von Sprachen, die zu Fehlern im Zielsystem führen kann.
Ja, Ereignisse wie die Trennung der Eltern, ein Todesfall oder eine bewusste eigene Wahl können dazu führen, dass eine Sprache emotional besetzt wird und an Dominanz gewinnt oder verliert.
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