Bachelorarbeit, 2013
52 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
1.1 Motivation
1.2 Ziel und Ansatz
2 Porters Diamanten- Modell
2.1 Grundgedanken der nationalen Wettbewerbsvorteile
2.2 Determinanten des Diamanten- Modells
2.2.1 Faktorkonditionen
2.2.2 Inländische Nachfragekonditionen
2.2.3 Verwandte und unterstützende Branchen
2.2.4 Unternehmensstrategie, Struktur und Konkurrenz
2.2.5 Die Rolle des Zufalls
2.2.6 Die Rolle des Staates
2.3 Clusterbildungen
3 Anwendung des Diamanten- Modells auf Chinas Elektromobilität
3.1 Grundlagen der Elektromobilität
3.2 Anwendung des Diamanten auf Chinas Elektromobilität
3.2.1 Faktorkonditionen
3.2.2 Inländische Nachfragekonditionen
3.2.3 Verwandte und unterstützende Branchen
3.2.4 Unternehmensstrategie, Struktur und Konkurrenz
3.2.5 Die Rolle des Zufalls
3.2.6 Die Rolle des Staates
3.2.7 Clusterbildungen
4 Schluss
4.1 Schlussbetrachtung
4.2 Fazit
Die Arbeit analysiert die Wettbewerbsfähigkeit Chinas im Segment der Elektromobilität mithilfe des Diamanten-Modells von Michael E. Porter. Dabei wird untersucht, inwieweit die nationalen Rahmenbedingungen und spezifischen Determinanten Chinas die Entwicklung dieser zukunftsweisenden Branche fördern oder hemmen und welche Rolle staatliche Eingriffe in diesem Prozess spielen.
3.2.1 Faktorkonditionen
Unter Humanressourcen werden Wissen, Fähigkeiten und Kompetenzen von Individuen definiert, die durch diese Eigenschaften Nationen sowie Unternehmen im sozialen und wirtschaftlichen Bereich fördern.76 Dadurch entsteht eine Erhöhung des Volksvermögens, da das Humankapital eine wichtige Funktion für Innovationen und damit einhergehend, ein steigendes Wirtschaftswachstum übernimmt. Diese nachhaltige Entwicklung verringert Armut und soziale Ungleichheiten in einer Nation.77
Durch die wirtschaftliche Öffnung Chinas stehen der Nation 1,3 Mill. Menschen zur Verfügung, die größtenteils als Arbeitskräfte im nationalen sowie internationalen Markt tätig sind. Das Land besitzt 750 Mio. Erwerbsfähige, von denen 500 Mio. aus dem ländlichen, und 250 Mio. Arbeitskräfte aus dem städtischen Bereich kommen. Dabei vollzieht sich eine Urbanisierung, in der mehr Menschen aus dem strukturell unterversorgten, ländlichen Raum in den wohlhabenden, städtischen Raum auswandern.78 Die Verschlechterung des Arbeitsmarktes im ländlichen Raum Chinas kann zu sozialen Unruhen führen, welches sich sogar auf die Legitimation der Kommunistischen Partei Chinas auswirken und diese in Frage stellen kann. Die chinesische Regierung versucht daher, den ländlichen Raum am Wirtschaftswachstum zu beteiligen.79
1 Einleitung: Die Arbeit führt in die wirtschaftliche Entwicklung Chinas ein und begründet das Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit der Elektromobilität anhand von Porters Diamanten-Modell zu analysieren.
2 Porters Diamanten- Modell: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen des Diamanten-Modells, inklusive der zentralen Determinanten wie Faktorkonditionen, Nachfrage, verwandte Branchen, Unternehmensstrategie sowie die Rollen von Staat und Zufall.
3 Anwendung des Diamanten- Modells auf Chinas Elektromobilität: Hier wird das theoretische Modell praktisch auf den chinesischen Sektor angewendet, wobei die einzelnen Determinanten im Kontext der Elektromobilität detailliert untersucht werden.
4 Schluss: Die Arbeit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die zukünftigen Aussichten sowie die Notwendigkeit für institutionelle Reformen in China.
Wettbewerbsfähigkeit, China, Elektromobilität, Porters Diamanten-Modell, Humankapital, staatliche Industriepolitik, seltene Erden, Innovationskraft, Unternehmensstrategie, Batterietechnik, Automobilindustrie, Wirtschaftswachstum, Infrastruktur, Clusterbildung, Technologietransfer
Die Arbeit analysiert die Wettbewerbsfähigkeit der Volksrepublik China im aufstrebenden Bereich der Elektromobilität auf Basis von Michael E. Porters "Diamanten-Modell".
Die zentralen Felder umfassen die nationalen Wettbewerbsfaktoren Chinas, die staatliche Förderung von Schlüsselindustrien, die Bedeutung von Ressourcen (wie seltenen Erden) und die Herausforderungen der technologischen Entwicklung.
Ziel ist es zu bewerten, ob China durch die Anwendung des Diamanten-Modells nachhaltige Wettbewerbsvorteile im globalen Segment der Elektromobilität generieren kann.
Es wird die deduktive Methode der strategischen Managementforschung nach Michael E. Porter genutzt, um Chinas Standortvorteile und -nachteile systematisch einzuordnen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung des Modells und eine tiefgehende, kapitelweise Anwendung auf die Faktoren Faktorkonditionen, Nachfrage, Unternehmensstrategien und staatliche Eingriffe in China.
Die Arbeit lässt sich am besten durch die Begriffe Wettbewerbsfähigkeit, Elektromobilität, Porters Diamanten-Modell, Industriepolitik und Humankapital beschreiben.
BYD dient als Fallbeispiel für ein chinesisches Unternehmen, das erfolgreich den Wandel von der Mobilfunkbranche hin zur Batterietechnologie und Elektromobilität vollzogen hat.
Seltene Erden sind essenziell für die Produktion von Hochleistungsmotoren und Batterien; China kontrolliert einen Großteil des Abbaus, was dem Land eine starke, aber auch politisch umstrittene Marktposition verleiht.
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