Diplomarbeit, 2001
209 Seiten, Note: 2,3
1. EINLEITUNG
2. THEMA
2.1. IDEE UND INTERESSE
2.2. PROBLEMBEZUG UND RELEVANZ DES THEMAS
3. KOMMUNIKATIONSWISSENSCHAFTLICHER HINTERGRUND
3.1. SYSTEMATIK DER MASSENKOMMUNIKATIONSFORSCHUNG
3.2. DER BEREICH DER AUSSAGEN- UND INHALTSFORSCHUNG
3.3. DER BEREICH MEDIENFORSCHUNG
4. MEDIENSYSTEM FERNSEHEN
4.1. DIE ENTSTEHUNG DES FERNSEHENS
4.2. DIE ENTWICKLUNG DES ÖFFENTLICH-RECHTLICHEN RUNDFUNKS IN DEUTSCHLAND
4.3. DIE ENTWICKLUNG DES DUALEN RUNDFUNKSYSTEMS IN DEUTSCHLAND
4.4. DIE MEDIENSITUATION HEUTE
4.5. DIE LIVE-ÜBERTRAGUNG
5. ENTSTEHUNG UND GESCHICHTE DES RADSPORTS
5.1. DIE ANFÄNGE DES FAHRRADS
5.2. DIE ANFÄNGE DES RADSPORTS
5.3. DIE AKTUELLE SITUATION DES RADSPORTS
6. DIE TOUR DE FRANCE
6.1. GESCHICHTE UND ENTWICKLUNG
6.2. DIE TOUR DE FRANCE IM DEUTSCHEN FERNSEHEN
7. RADSPORT UND MEDIEN
7.1. RADSPORT IM HÖRFUNK
7.2. RADSPORT IN DEN PRINTMEDIEN
7.3. RADSPORT IM INTERNET
7.4. RADSPORT IM FERNSEHEN
8. UNTERSUCHUNGSDESIGN UND METHODISCHES VORGEHEN
8.1. FORSCHUNGSLEITENDE FRAGEN
8.2. HYPOTHESEN
8.3. METHODIK
8.4. KATEGORIENSYSTEM
8.5. PRETEST
8.6. UNTERSUCHUNGSOBJEKTE
8.6.1. Der öffentlich-rechtliche Sender ARD
8.6.2. Der öffentlich-rechtliche Sender ZDF
8.6.3. Der Spartenkanal Eurosport
8.6.4. Die Reporter der Tour de France
8.7. UNTERSUCHUNGSVERLAUF
8.8. SCHWIERIGKEITEN IM VERLAUF DER INHALTSANANLYSE
9. PRÄSENTATION UND INTERPRETATION DER ERGEBNISSE
9.1. FORMALE ANALYSE
9.2. DIE SPRACHE DER TOUR DE FRANCE-BERICHTERSTATTUNG
9.2.1. Superlative und Hyperbolik
9.2.2. Metaphorik und idiomatische Redewendungen
9.2.3. Fremdwörter
9.2.4. Ich – Wir – Kollege – Zuschauer
9.2.5. Sprachtypische Besonderheiten
9.2.6. Zusammenfassung
9.3. THEMEN IN DER TOUR DE FRANCE-BERICHTERSTATTUNG
9.3.1. Standard- und Hintergrundthemen
9.3.2. Zusammenfassung
9.4. HAUPTHANDLUNGSTRÄGER
9.4.1. Fahrer und Mannschaften
9.4.2. Zusammenfassung
9.5. FACHWISSEN
9.5.1. Zusammenfassung
9.6. FACHLICHE FEHLER
9.7. VERGLEICH DER KOMMENTIERUNG BEI BERG- UND FLACH ETAPPEN SOWIE ZEITFAHREN
9.8. BEWERTUNGEN DER SPORTLER
9.8.1. Zusammenfassung
9.9. PROGNOSEN UND SPEKULATIONEN
9.9.1. Zusammenfassung
10. VERIFIZIERUNG ODER FALSIZIERUNG DER HYPOTHESEN
11. ERGEBNISZUSAMMENFASSUNG
12. FAZIT
13. LITERATUR
14. ANHANG
14.1. CODEBUCH
14.2. CODEBOGEN
14.3. DEFINITIONEN DER KATEGORIEN
14.4. LEBENSLAUF
Die vorliegende Arbeit untersucht die Qualität und inhaltliche Ausgestaltung der Live-Kommentierung der Tour de France 2000 durch die Sender ARD, ZDF und Eurosport, mit dem Ziel, die sprachlichen Mittel, thematischen Schwerpunkte und das Fachwissen der Reporter zu vergleichen.
Die Reporter der Tour de France
Geboren wurde Herbert Watterott am 21. September 1941 in Nordrhein-Westfalen. Er erlernte zunächst den Beruf Versicherungskaufmann beim Gerling Konzern in Köln, träumte aber immer davon, Sportreporter zu werden. 1963 begann er als Redakteur beim WDR in Köln. Heute ist er eine anerkannte Kapazität als Sportreporter und hat sich auf Radsport und Eishockey spezialisiert. Seit 35 Jahren berichtet er für die ARD von der Tour de France, und seit 25 Jahren vom Giro d’Italia und den Rad-Weltmeisterschaften. Hinzu kommen 25 Berichterstattungen von den Eishockey-Weltmeisterschaften. Insgesamt hat er an 16 Olympischen Spielen teilgenommen.
Seit seiner Jugend ist Watterott Mitglied im Radclub 'Staubwolke Refrath'. „Schon damals haben mich die mitreißenden Berichterstattungen von Rudi Michel, Günter Isenbügel und Werner Zimmer fasziniert. Ich wollte immer Sportreporter werden und einmal bei der Tour de France als Reporter mitfahren.“ Im vergangenen Jahr hat Watterott die 35. Tour de France für die ARD gemacht. Am Radsport fasziniert ihn die „Mobilität. Gerade bei den großen Rennen, wie beispielsweise der Tour de France, gehen die Etappen durch verschiedene Regionen und manchmal auch durch mehrere Länder.“
1. EINLEITUNG: Die Einleitung gibt einen historischen Überblick über die mediale Begleitung der Tour de France und definiert das Erkenntnisinteresse der Arbeit.
2. THEMA: Dieses Kapitel erläutert die Beweggründe für die Untersuchung und legt die forschungsleitenden Fragen fest.
3. KOMMUNIKATIONSWISSENSCHAFTLICHER HINTERGRUND: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Kommunikationsforschung dargelegt, auf denen die Analyse basiert.
4. MEDIENSYSTEM FERNSEHEN: Dieser Teil beschreibt die historische Entwicklung des Fernsehens und des dualen Rundfunksystems in Deutschland.
5. ENTSTEHUNG UND GESCHICHTE DES RADSPORTS: Hier wird der historische Kontext des Radsports und die Bedeutung des Fahrrades beleuchtet.
6. DIE TOUR DE FRANCE: Dieses Kapitel widmet sich der Historie der Tour de France und ihrer TV-Präsenz in Deutschland.
7. RADSPORT UND MEDIEN: Der Abschnitt fasst bisherige Forschungsergebnisse zur Präsenz des Radsports in verschiedenen Medien zusammen.
8. UNTERSUCHUNGSDESIGN UND METHODISCHES VORGEHEN: Hier werden das Untersuchungsdesign, die Hypothesen und die methodischen Schritte der Inhaltsanalyse beschrieben.
9. PRÄSENTATION UND INTERPRETATION DER ERGEBNISSE: Das zentrale Kapitel präsentiert die empirischen Befunde zur Sprache, Themenvielfalt und Fachkompetenz der Reporter.
10. VERIFIZIERUNG ODER FALSIZIERUNG DER HYPOTHESEN: Die in Kapitel 8 aufgestellten Hypothesen werden anhand der Ergebnisse überprüft.
11. ERGEBNISZUSAMMENFASSUNG: Eine kompakte Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse der Studie.
12. FAZIT: Das Fazit rundet die Arbeit mit einer kritischen Reflexion und Handlungsempfehlungen ab.
13. LITERATUR: Verzeichnis der herangezogenen Quellen und Literatur.
14. ANHANG: Dieser Teil enthält das Codebuch, Codebögen sowie Definitionen der Kategorien.
Tour de France, Radsport, Live-Kommentierung, Medienanalyse, Inhaltsanalyse, ARD, ZDF, Eurosport, Sportjournalismus, Reporter, Fachwissen, Berichterstattung, Sportpublizistik, Fernsehforschung
Die Diplomarbeit analysiert die Qualität und Gestaltung der Live-Kommentierung der Tour de France 2000 durch die TV-Sender ARD, ZDF und Eurosport.
Die Untersuchung konzentriert sich auf die Reportersprache, die Themenvielfalt, das fachliche Wissen der Kommentatoren und die Art und Weise der Leistungsbewertung während der Live-Übertragungen.
Ziel ist es aufzuzeigen, wie die Kommentatoren das Ereignis Tour de France vermitteln und ob dabei Unterschiede zwischen öffentlich-rechtlichen und privaten Sendern festzustellen sind.
Die Autorin nutzt die Inhaltsanalyse als methodisches Instrument, ergänzt durch quantitative Auszählungen und qualitative Textanalysen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Konzeption und einen umfassenden Analyseteil, der vom Untersuchungsdesign über die Sprachanalyse bis hin zur Interpretation des Reporterwissens reicht.
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Sportjournalismus, Radsport, Medienanalyse und Inhaltsanalyse beschreiben.
Analysiert werden unter anderem Herbert Watterott, Jürgen Emig, Hagen Boßdorf (ARD), Michael Pfeffer, Peter Leissl (ZDF) sowie Klaus Angermann und Toni Rominger (Eurosport).
Die Arbeit widerlegt das Klischee einer reinen "1:0-Berichterstattung", da die Reporter durchaus Hintergrundinformationen und Analysen einbauen, auch wenn die Dichte der Ergebnisstatistik variiert.
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