Masterarbeit, 2013
612 Seiten, Note: 1,85
0. Einleitung
0.1 Ziel der Master-Thesis
0.2 Inhaltliches Vorgehen
0.3 Vorbemerkungen
1. Arbeitsfeld Sozialpädagogische Familienhilfe
1.1 Hilfe zur Erziehung
1.1.1 Beratung und Bewilligung
1.1.2 Hilfeplanung
1.2 Zielgruppe und Merkmale der Hilfeform
1.3 Inanspruchnahme
1.4 Ausgangspunkte der praktischen Arbeit
1.5 Prozesse und Wirkungen
1.6 Organisatorische Faktoren
1.6.1 Rahmenbedingungen und Standards
1.6.2 Personalmodelle und Fallzahlen
1.6.3 Kosten und Finanzierung
1.7 Qualitätsdimensionen
1.7.1 Ergebnisqualität
1.7.2 Prozessqualität
1.7.3 Strukturqualität
2. Personalauswahl und Personalgewinnung
2.1 Effektivität und Effizienz der Personalauswahl
2.2 Ziel des Personalauswahlverfahrens
2.3 Zentrale Inhalte der Personalauswahl
2.3.1 Stellen- und Funktionsbeschreibungen
2.3.2 Anforderungsprofile
2.3.2.1 Stellenwert
2.3.2.2 Struktur
2.3.2.3 Anforderungskriterien
2.3.2.4 Gesetzliche Aspekte
2.3.3 Stellenausschreibungen
2.3.4 Einstellungsgespräche
2.3.4.1 Ziele
2.3.4.2 Varianten
2.3.4.3 Gesprächsleitfäden
3. Personalbindung und Personalentwicklung
3.1 Gewinn und Nutzen
3.2 Grundprinzipien der Förderung
3.3 Förderungs- und Entwicklungsinstrumente
3.3.1 Zielvereinbarungen
3.3.2 Mitarbeitercoaching
3.3.3 Mitarbeitergespräche
4. Aufgaben und Kompetenzen einer Fachkraft in der sozialpädagogischen Familienhilfe
4.1 Forschungsfrage und Forschungsplan
4.1.1 Ausgangspunkt und Fragestellung
4.1.2 Grundlagen und Definitionen
4.1.2.1 Aufgaben
4.1.2.2 Kompetenzen
4.1.2.3 Kompetenzbereiche
4.1.2.3.1 Fachkompetenz
4.1.2.3.2 Methodenkompetenz
4.1.2.3.3 Soziale Kompetenz
4.1.2.3.4 Selbstkompetenz
4.1.2.3.5 Kommunikative Kompetenz
4.1.2.3.6 Führungskompetenz
4.1.2.3.7 Sozialadministrative Kompetenz
4.1.2.3.8 Sonstige Kompetenzen
4.1.3 Gliederung und Ablaufplan der Forschung
4.2 Konkrete Forschung und Ergebnisse
4.2.1 Praxisforschung
4.2.1.1 Erhebungsrahmen und -verfahren
4.2.1.2 Aufgabensammlung
4.2.1.2.1 Fallarbeit
4.2.1.2.2 Institutionelle Vernetzung
4.2.1.2.3 Verwaltungsaufgaben
4.2.1.3 Abgeleitete Kompetenzen
4.2.2 Fallforschung
4.2.2.1 Erhebungsrahmen und -verfahren
4.2.2.2 Allgemeines Hilfeverlaufsmodell
4.2.2.3 Aufgabensammlung
4.2.2.3.1 Familie J.
4.2.2.3.2 Familie M.
4.2.2.3.3 Familie S.
4.2.2.3.4 Familie N.
4.2.2.3.5 Familie F.
4.2.2.4 Abgeleitete Kompetenzen
4.2.3 Literaturforschung
4.2.3.1 Erhebungsrahmen und -verfahren
4.2.3.2 Ermittelte Kompetenzen
4.2.4 Interviews
4.2.4.1 Erhebungsrahmen und -verfahren
4.2.4.2 Interviewleitfaden
4.2.4.3 Ermittelte Kompetenzen
5. Kompetenzmatrix – Fachkräfte in der sozialpädagogischen Familienhilfe
6. Anwendung der Kompetenzmatrix in der Praxis
6.1 Befragungshintergrund und Befragte
6.2 Aufgabenstellung und Fragebogen
6.3 Ergebnisse der Anwendungsüberprüfung
6.3.1 Ranking der Kompetenzbereiche
6.3.2 Stellenbeschreibung
6.3.3 Stellenausschreibung
6.3.4 Einstellungsgespräch
6.3.5 Mitarbeiterqualifizierung
6.3.6 Bemerkungen zur Kompetenzmatrix
6.4 Zusammenfassung und Fazit
6.4.1 Unterschiede und Gemeinsamkeiten
6.4.1.1 Gewichtung der Kompetenzbereiche
6.4.1.2 Auswahl der Kompetenzen
6.4.1.3 Identische Kompetenzen
6.4.2 Gesamtbetrachtung der Ergebnisse
7. Flexibilität und Variabilität der Kompetenzmatrix
7.1 Eierlegende Wollmilchsau
7.2 Vom Allgemeinen zum Individuellen
7.3 Gewichtung und Differenzierung der Kompetenzen
7.4 Tendenzen und Fokussierungen
7.4.1 Hilfe, Schutz und Kontrolle
7.4.2 Wirkungsorientierung
7.4.3 Arbeitsverdichtung
7.4.4 Belastung und Überforderung
7.5 Anschlussfähigkeit und Verwertungsperspektive
7.6 „Denn sie wissen, was sie tun!“
A 1 Praxisforschung
A 1.1 Aufgabensammlung
A 1.2 Abgeleitete Kompetenzen
A 2 Fallforschung
A 2.1 Aufgabensammlung
1. Familie J.
2. Familie M.
3. Familie S.
4. Familie N.
5. Familie F.
A 2.2 Abgeleitete Kompetenzen
A 3 Literaturforschung
A 3.1 Zitatesammlung
A 3.2 Ermittelte Kompetenzen
A 4 Interviews
A 4.1 Transkribierte Interviews
1. Frau S. – Wissenschaftlerin
2. Frau C. – Klientin
3. Frau D. – Pädagogische Fachkraft
4. Frau K. – Jugendamtsmitarbeiterin
5. Herr B. – Einrichtungsleiter SPFH
A 4.2 Ermittelte Kompetenzen
A 5 Gesamtauswertung der Forschung
A 6 Anwendungsüberprüfung der Kompetenzmatrix
A 6.1 Fragebogen für Personalverantwortliche
A 6.2 Ergebnisse der Befragung
1. Frau I.
2. Herr G.
A 7 Differenzierung der Kompetenzen
Die Master-Thesis untersucht, über welche Kompetenzen eine pädagogische Fachkraft in der sozialpädagogischen Familienhilfe (SPFH) verfügen sollte, um den komplexen Anforderungen gerecht zu werden. Ziel ist die Entwicklung einer Kompetenzmatrix, die Personalverantwortlichen als Instrument zur Personalgewinnung, -bindung und -qualifizierung dient.
1.4 Ausgangspunkte der praktischen Arbeit
Von zentraler Bedeutung für die praktische Arbeit der SPFH ist das Menschenbild, das ihr zugrundeliegt: Menschen werden als handlungs- und veränderungsfähige Individuen betrachtet, die nicht hilflos sind. Folglich haben alle Familienmitglieder die Fähigkeit zur Veränderung ihres Handelns, um dann ihre Angelegenheiten selbständig besser wahrnehmen oder regeln zu können.
Die SPFH entlastet Familien nicht direkt, sondern vermittelt ihnen, wie sie sich selbst entlasten oder helfen können. Pädagogische Fachkräfte in der SPFH übernehmen somit keine Erziehungsaufgaben. Sie leiten die Eltern an, damit diese unter Aufwendung ihrer jeweiligen Ressourcen und Fähigkeiten zukünftig in der Lage sind, ihrer erzieherischen Verantwortung adäquater gerecht zu werden.
Darauf aufbauend haben die pädagogische Fachkräfte vielfältige (praktische) Tätigkeiten zu leisten. Beispiele dafür sind (vgl. Woog 2010, S. 27):
• Entwicklung von Konfliktlösungsstrategien mit einzelnen Familienmitgliedern
• Begleitung der Eltern zu Ämtern, Behörden und Institutionen
• Förderung der Heranwachsenden in die Wege leiten
• Koordination sonstiger an der Hilfe beteiligter Instanzen
• Vermittlung in Krisen und bei Konflikten
• Moderation von Gesprächen innerhalb und außerhalb der Familie
• Trainieren von Handlungsalternativen und Erziehungsverhalten
Arbeitsfeld Sozialpädagogische Familienhilfe: Dieses Kapitel definiert die SPFH als Form der Hilfe zur Erziehung nach § 31 SGB VIII und erläutert ihre rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen.
Personalauswahl und Personalgewinnung: Hier werden Instrumente wie Anforderungsprofile und strukturierte Einstellungsgespräche als Grundlage für eine erfolgreiche Personalrekrutierung vorgestellt.
Personalbindung und Personalentwicklung: Das Kapitel thematisiert Strategien zur langfristigen Mitarbeiterbindung sowie Entwicklungsinstrumente wie Zielvereinbarungen und Mitarbeitercoaching.
Aufgaben und Kompetenzen einer Fachkraft in der sozialpädagogischen Familienhilfe: Der Hauptteil beschreibt den Forschungsplan und die systematische Ermittlung der für die SPFH notwendigen Fach- und Persönlichkeitskompetenzen.
Kompetenzmatrix – Fachkräfte in der sozialpädagogischen Familienhilfe: Hier wird die resultierende Kompetenzmatrix als zentrales Arbeitsergebnis in acht Kompetenzbereichen und neun Bildungsabschlüssen detailliert dargestellt.
Anwendung der Kompetenzmatrix in der Praxis: Die Validierung der Matrix durch Interviews mit Personalverantwortlichen steht hier im Mittelpunkt, wobei die Anwendbarkeit in der Praxis kritisch reflektiert wird.
Flexibilität und Variabilität der Kompetenzmatrix: Das abschließende Kapitel diskutiert die Anpassungsfähigkeit der Matrix an individuelle Trägerstrukturen und die Bedeutung der Kompetenzgewichtung für die praktische Arbeit.
Sozialpädagogische Familienhilfe, SPFH, SGB VIII, Kompetenzmatrix, Personalgewinnung, Personalentwicklung, Mitarbeiterqualifizierung, Pädagogische Fachkraft, Hilfeplanung, Anforderungsprofil, Einstellungsgespräch, Soziale Arbeit, Fallforschung, Qualifizierung, Fachkompetenz.
Die Arbeit entwickelt eine Kompetenzmatrix, die definierte Fach- und Sozialkompetenzen für Fachkräfte in der sozialpädagogischen Familienhilfe (SPFH) strukturiert darstellt.
Primäres Ziel ist es, Personalverantwortlichen ein Instrument an die Hand zu geben, um Eignung, Personalauswahl und Weiterqualifizierung von Fachkräften professionell und nachvollziehbar zu gestalten.
Zentral sind die rechtlichen Anforderungen an die SPFH, Methoden der Personalauswahl, Instrumente der Personalentwicklung und die empirische Identifikation notwendiger Kompetenzen.
Die Untersuchung basiert auf einer Kombination aus Literaturauswertung, Praxisforschung (Teambefragung), Fallanalysen (Aktensichtung) und Experteninterviews.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Arbeitsfeldes, die Darstellung der Personalauswahlprozesse und die detaillierte Präsentation der Kompetenzmatrix.
Die Arbeit ist geprägt durch Fachbegriffe wie „Sozialpädagogische Familienhilfe“, „Kompetenzmatrix“, „Hilfeplanung“, „Anforderungsprofil“ und „Qualitätsdimensionen“.
Das Modell bietet eine differenzierte Aufschlüsselung in 170 definierte Kompetenzen statt allgemeiner Stellenbeschreibungen und ermöglicht dadurch eine präzisere, auf das Arbeitsfeld SPFH zugeschnittene Auswahl.
In der Anwendungsüberprüfung wird die Matrix überwiegend als sehr hilfreiche Grundlage für Einstellungsgespräche und zur Identifikation von Stärken und Schwächen im Team bewertet, auch wenn einige Führungskräfte die Detailtiefe für einfache Stellenausschreibungen als sehr hoch einschätzen.
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