Masterarbeit, 2013
133 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Zielsetzung und Forschungsfragen
1.3. Methodik
1.4. Aufbau der Arbeit
2. Begriffsabgrenzungen und Abgrenzung des Forschungsfeldes
2.1. Lebensmitteleinzelhandel
2.2. Logistik
2.3. Onlinehandel bzw. E-Commerce
2.4. Zustellung
3. Ursprünge und Merkmale der Zustellung von online bestellten Lebensmitteln
3.1. Entwicklung und aktueller Stand des allgemeinen Onlinehandels von Gütern
3.2. Die Anfänge und die Entwicklung des Onlinehandels von Lebensmittel
3.3. Gescheiterte Unternehmen
3.3.1. www.webvan.com
3.3.2. www.streamline.com
3.3.3. Zusammenfassung der wesentlichsten Faktoren des Scheiterns
3.4. Unternehmen mit signifikanten Erfolgen
3.4.1. www.tesco.com
3.4.2. www.freshdirect.com
3.4.3 Zusammenfassung der wesentlichsten Faktoren des Erfolges
4. Die KonsumentInnen und deren wesentlichsten Entwicklungen der Bedürfnisse
4.1. Die Veränderung der Bedürfnisse der KonsumentInnen im Zeitverlauf
4.2. Convenience und hybrides Kaufverhalten
4.3. Das Internet in allen Lebensphasen
4.4. Die Problematik der Frische bei Lebensmitteln
4.5. Die Kosten der Zustellung
5. Die Möglichkeiten der Kommissionierung und die Wahl der Vertriebskanäle bei online Bestellten Lebensmitteln
5.1. Gegenüberstellung der Geschäftsmodelle zur Kommissionierung der georderten Waren
5.2. Die Wahl der Vertriebskanäle
6. Analyse der Möglichkeiten zur Zustellung von online bestellten Lebensmitteln anhand bestehender und zukünftiger Umsetzungen
6.1. Zustellung durch Paketdienst oder mittels der eigenen Transportflotte
6.1.1. Zustellung direkt an den Wohnort
6.1.2. Zustellung zu Sammelpunkten
6.2. Zustellung durch Drive-In Stationen
6.3. Zustellung durch Service Desks in der Filiale
6.4 Zukünftige Trends, Ansätze und Kooperationsmöglichkeiten
7. Empirische Erhebung
7.1. Das gewählte Forschungsdesign im Kontext der theoretischen Hintergründe der Marktforschung
7.1.1. Grundlagen, Ursprung und Entwicklung der Marktforschung
7.1.2. Die Auswahlwahl der Befragungsmethode
7.1.3. Wahl der Stichprobe der Onlinebefragung
7.2. Hypothesen zur Beantwortung der Forschungsfragen
7.3. Aufbau des Fragebogens
7.3.1. Grundlagen und Regeln der Fragebogenerstellung
7.3.2. Ausgestaltung des Fragebogens im Kontext der zu beantwortenden Fragestellungen
7.3.3. Grundlagen und Implikationen des Pretest
7.4. Interpretation der empirischen Ergebnisse
7.4.1. Teilnehmerprofil
7.4.2. Deskriptive Erkenntnisse der Erhebung
7.4.3. Überprüfung der Hypothesen mithilfe analytischer statistischer Verfahren
7.5. Zusammenfassung der empirischen Ergebnisse
8. Zusammenfassung und Beantwortung der Forschungsfragen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Herausforderungen und Potentiale der Zustellung von online bestellten Lebensmitteln zum Letztverbraucher, wobei insbesondere logistische Lösungsmodelle und die Zahlungsbereitschaft der Konsumenten analysiert werden, um Antworten auf die "letzte Meile"-Problematik zu finden.
3.3.1. www.webvan.com
Webvan wird weithin in der Fachliteratur als wohl bekanntestes Beispiel für einen gescheiterten klassischen pure-player verwendet. Durch die positive Grundstimmung auf den Aktienmärkten und bei potentiellen Investoren zum Zeitpunkt der Gründung im Jahr 1999 war es aus der Sicht von Webvan möglich Investitionskapital von $ 1,2 Milliarden zu akquirieren. Interessant in Bezug auf das akquirierte Kapital erscheinen zwei Faktoren. Der erste Faktor lag im Management von Webvan. Mit dem Webvan CEO George Shaheen konnte der ehemalige Vorsitzende von Anderson Consulting (heute Accenture) als Garant für Erfolg angeworben worden. Der zweite Faktor ist eng verwoben mit den positiven Ausstrahlungen auf den Finanzmarkt. Mit Investoren wie Sequoia Capital, Yahoo und Goldman Sachs konnten namhafte Risikokapitalgeber angeworben werden.
Nach Erhalt des Risikokapitals wurde das erste Warenlager von Webvan 1999 in San Francisco in Betrieb genommen. Das Unternehmen hatte sich zum Ziel gesetzt 26 der größten amerikanischen Städte durch Etablierung eines Lagernetzwerkes beliefern zu können.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Problemstellung, definiert die Zielsetzung sowie die zentralen Forschungsfragen und erläutert die methodische Vorgehensweise sowie den Aufbau der Arbeit.
2. Begriffsabgrenzungen und Abgrenzung des Forschungsfeldes: Hier werden die für die Arbeit essenziellen Fachbegriffe wie Lebensmitteleinzelhandel, Logistik, E-Commerce und Zustellung definiert und inhaltlich voneinander abgegrenzt.
3. Ursprünge und Merkmale der Zustellung von online bestellten Lebensmitteln: Dieses Kapitel analysiert anhand von Fallstudien (Webvan, Streamline, Tesco, Freshdirect) die Entwicklung und Erfolgs- bzw. Scheiterfaktoren von Online-Lebensmittelmodellen.
4. Die KonsumentInnen und deren wesentlichsten Entwicklungen der Bedürfnisse: Hier stehen die Bedürfnisänderungen der Konsumenten, Aspekte wie Convenience, hybrides Kaufverhalten, die Rolle des Internets sowie die Problematik der Lebensmittelfrische und Zustellkosten im Fokus.
5. Die Möglichkeiten der Kommissionierung und die Wahl der Vertriebskanäle bei online Bestellten Lebensmitteln: Dieses Kapitel vergleicht die Geschäftsmodelle zur Kommissionierung und untersucht verschiedene Vertriebskanalstrategien im Online-Lebensmittelhandel.
6. Analyse der Möglichkeiten zur Zustellung von online bestellten Lebensmitteln anhand bestehender und zukünftiger Umsetzungen: Die verschiedenen Zustelloptionen (Paketdienst, eigene Flotte, Sammelboxen, Drive-Ins, Service Desks) werden hinsichtlich ihrer Logistik und Anwendung diskutiert.
7. Empirische Erhebung: Dieses Kapitel erläutert das Forschungsdesign, die Hypothesenbildung, den Aufbau des Fragebogens sowie die Interpretation und statistische Auswertung der gewonnenen empirischen Daten.
8. Zusammenfassung und Beantwortung der Forschungsfragen: Der abschließende Teil dient der Synthese der Ergebnisse und der direkten Beantwortung der zu Beginn aufgeworfenen Forschungsfragen durch eine kritische Diskussion.
Online-Lebensmittelhandel, E-Commerce, Zustellung, Logistik, Letztverbraucher, Kommissionierung, Convenience, Hybrides Kaufverhalten, Warenfrische, Zahlungsbereitschaft, Zustellkosten, Empirische Untersuchung, Online-Fragebogen, Distributionslogistik, Multi-Channel-Handel
Die Arbeit analysiert die Herausforderungen, die mit der Zustellung von online bestellten Lebensmitteln an Endverbraucher verbunden sind, und identifiziert zukünftige Potentiale und Erfolgsmodelle in diesem Bereich.
Die Arbeit behandelt schwerpunktmäßig logistische Herausforderungen (die "letzte Meile"), das Konsumentenverhalten, verschiedene Kommissionierungsstrategien sowie die Analyse von Erfolgs- und Scheitermodellen im Online-Lebensmittelhandel.
Ziel ist es, die derzeit existierenden Möglichkeiten der Lebensmittelzustellung zu bewerten, den Einfluss der Logistik auf den Erfolg zu ergründen und herauszufinden, welche Zustellmethoden von Konsumenten präferiert werden und warum.
Die Arbeit nutzt eine Kombination aus einer theoretischen Aufarbeitung aktueller Fachliteratur und Fallstudien sowie einen empirischen Teil mittels eines quantitativen Online-Fragebogens, an dem 543 Personen teilnahmen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Analyse der Ursprünge und Merkmale der Online-Zustellung, eine Untersuchung der Konsumentenbedürfnisse, einen Vergleich von Kommissionierungskonzepten sowie eine detaillierte Analyse spezifischer Zustelloptionen.
Zentrale Begriffe sind Online-Lebensmittelhandel, Logistik, Letztverbraucher, Kommissionierung, Convenience, Frischeproblematik, Zahlungsbereitschaft und Zustelloptionen.
Diese Fallstudien dienen dazu, die kritischen Fehler der Pioniere im Online-Lebensmittelhandel zu verstehen, insbesondere im Hinblick auf hohe Fixkosten und eine nicht nachhaltige Kalkulation der Zustellkosten.
Die empirische Erhebung zeigt eine klare Präferenz für die Zustellung zum Wohnort bei Anwesenheit, was auch durch die höchste erhobene Zahlungsbereitschaft für diese Option untermauert wird.
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