Bachelorarbeit, 2011
76 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1. Hintergrund
1.2. Ziel der Arbeit und die daraus abgeleiteten Forschungsfragen
1.3. Aufbau der Arbeit
1.4. Methodologie
2. Einführung in die Thematik der externen Effekte
2.1. Der Begriff der externen Effekte
2.1.1. Kategorisierung externer Effekte
2.1.2. Gesamtauswirkungen negativer externer Effekte
2.2. Volkswirtschaftliche Ansätze zur Internalisierung externer Effekte
2.2.1. Die Besteuerung nach Pigou
2.2.2. Die Eigentumsrechte nach Coase
2.2.3. Sonstige Ansätze
2.3. Von externen Effekten zu externen Kosten
2.3.1. Problem der Quantifizierung externer Kosten
2.3.2. Problem der Monetarisierung externer Kosten
3. Nachhaltigkeit in der Logistik
3.1. Begriffsdefinitionen
3.1.1. Nachhaltigkeit und ihre Dimensionen
3.1.2. Logistik und ihre Dimensionen
3.1.3. Nachhaltige Logistik
3.2. Gründe für die Internalisierung externer Kosten in der Logistik
3.3. Beteiligte Stakeholder und deren Interessenskonflikte
3.4. Zielkonflikte bei der Internalisierung externer Kosten im Logistiksektor
3.4.1. Wettbewerbsfähigkeit
3.4.2. Technische Umsetzungsprobleme
3.4.3. Unvollständige Information
3.4.4. Organisationelle Probleme
4. Ansätze zur Internalisierung externer Kosten seitens der öffentlichen Hand
4.1. Instanzenzug und Instrumente der öffentlichen Hand
4.2. Ansätze bei der Infrastrukturschaffung
4.3. Ansätze bei der Infrastrukturnutzung
4.3.1. INFRAS Studie: Externe Kosten des Verkehrs
4.3.2. Umsetzung der Kosteninternalisierung
4.3.3. EU-Wegekostenrichtlinie
4.3.4. Emission Trading System
4.4. Ansätze im Logistikbereich
4.5. EMAS Umweltmanagementsystem
4.6. Zukünftige Entwicklungen
5. Ausgewählte Methoden zur Erfassung externer Kosten der Logistik seitens des Umweltcontrollings
5.1. Total Quality Management
5.2. Life Cycle Costing und Total Cost of Ownership
5.3. Ökobilanzen
5.4. Zukünftige Entwicklungen
6. Conclusio
Diese Arbeit verfolgt das Ziel, eine fundierte Wissensgrundlage zu den bestehenden Ansätzen der Internalisierung externer Kosten in der Logistik zu schaffen. Dabei wird untersucht, wie sowohl die öffentliche Hand als auch das betriebliche Umweltcontrolling durch gezielte Instrumente und Methoden dazu beitragen können, die ökologischen und ökonomischen Auswirkungen von Logistikprozessen verursachungsgerecht zu erfassen und zu mindern.
2.1. Der Begriff der externen Effekte
Das Individuum ist tagtäglich mit externen Effekten konfrontiert. Es existieren grundsätzlich zwei Möglichkeiten der Ausprägung. Zum Einen gibt es positive externe Effekte. Als Beispiel kann die Betrachtung der Blumen aus dem Nachbargarten genannt werden. Die Blumen haben keine Kosten für das Individuum verursacht, wirken jedoch nutzenstiftend (positive Gefühle bei der Betrachtung). Die zweite Möglichkeit sind negative externe Effekte. Das Wort „negativ“ impliziert in diesem Kontext eine Verschlechterung des Nutzens eines anderen Individuums. Negative externe Effekte existieren in den verschiedensten Ausprägungen, beginnend von Zigarettenrauch in Lokalen bis hin zu Abgasen bei Lastkraftwägen.
Ein Charakteristikum externer Effekte ist, dass sie bei Nutzung von Ressourcen auftreten und nicht automatisch durch den Preismechanismus erfasst werden. Im weiteren Verlauf der Arbeit wird alleinig auf die negative Ausprägung externer Effekte Bezug genommen. Werden sie identifiziert, quantifiziert und monetarisiert, liegen externe Kosten vor.
1. Einleitung: Die Einleitung erläutert den Hintergrund der Thematik im Kontext von Umwelt und Logistik, definiert die Forschungsfragen und legt den methodischen Aufbau der Arbeit dar.
2. Einführung in die Thematik der externen Effekte: Dieses Kapitel definiert externe Effekte, kategorisiert sie und diskutiert volkswirtschaftliche Internalisierungsansätze sowie die Problematik ihrer Quantifizierung und Monetarisierung.
3. Nachhaltigkeit in der Logistik: Es werden die Begriffe Nachhaltigkeit und Logistik definiert, eine Stakeholder-Analyse durchgeführt und die komplexen Zielkonflikte bei der Internalisierung externer Kosten aufgezeigt.
4. Ansätze zur Internalisierung externer Kosten seitens der öffentlichen Hand: Hier werden Instrumente wie Infrastrukturmaßnahmen, Richtlinien, Steuern und Zertifizierungssysteme wie EMAS aus Sicht der öffentlichen Hand analysiert.
5. Ausgewählte Methoden zur Erfassung externer Kosten der Logistik seitens des Umweltcontrollings: Dieses Kapitel evaluiert betriebliche Methoden wie Total Quality Management, Life Cycle Costing und Ökobilanzen hinsichtlich ihrer Eignung zur Erfassung externer Kosten.
6. Conclusio: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen und Herausforderungen.
Externe Kosten, Internalisierung, Logistik, Umweltcontrolling, Nachhaltigkeit, öffentliche Hand, Stakeholder-Analyse, Produktlebenszyklus, Ökobilanz, Total Quality Management, Life Cycle Costing, Umweltschutz, Emissionshandel, Ressourcenmanagement, Umweltpolitik
Die Arbeit befasst sich mit der Internalisierung externer Kosten in der Logistik, wobei die Rolle der öffentlichen Hand und die Methoden des betrieblichen Umweltcontrollings im Mittelpunkt stehen.
Die Arbeit deckt die volkswirtschaftlichen Grundlagen negativer externer Effekte, die Definition einer nachhaltigen Logistik, die Rolle verschiedener Stakeholder sowie regulatorische und betriebliche Instrumente ab.
Das Hauptziel ist die Schaffung einer umfassenden Wissensgrundlage darüber, wie externe Kosten durch politische Maßnahmen und betriebliche Controlling-Methoden in das Wirtschaftssystem der Logistik integriert werden können.
Die Arbeit basiert auf einer qualitativen Analyse von Sekundärdaten, die aus Fachliteratur, wissenschaftlichen Journals und aktuellen Internetquellen gewonnen wurden.
Der Hauptteil analysiert die Einflussmöglichkeiten der öffentlichen Hand (z. B. EU-Wegekostenrichtlinie, Emission Trading System) sowie betriebliche Instrumente wie TQM, Life Cycle Costing und Ökobilanzen zur Bewertung von Umweltaspekten.
Kernbegriffe sind die Internalisierung externer Kosten, nachhaltiges Logistikmanagement, ökologische Effektivität sowie die Bewertung von Umweltaspekten in der Supply Chain.
Die öffentliche Hand fungiert als Rahmengeber, die durch ordnungspolitische Instrumente (wie Auflagen oder Steuern) und Anreizsysteme (wie Förderungen) Marktteilnehmer dazu bewegt, externe Kosten zu berücksichtigen.
Die Arbeit verdeutlicht, dass technische externe Effekte oft auf Marktversagen basieren, ihre Internalisierung jedoch ein Zusammenspiel mit staatlichen Institutionen erfordert, um effiziente Lösungen zu erzielen.
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