Bachelorarbeit, 2012
111 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Gegenstand, Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Analyse zum Stand der Forschung
1.3 Forschungsfrage
1.4 Aufbau der Arbeit
2 Die Elektromobilität
2.1 Historie
2.2 Definition und Abgrenzung
2.3 Stand der technologischen Entwicklung
2.3.1 Brückentechnologie Hybrid
2.3.2 Antriebskonzept Elektromotor
3 Einflussfaktoren der Diversifikation bezüglich Elektromobilität
3.1 Umweltbelastung
3.2 Politik
3.3 Kundenanforderung
3.4 Automobilindustrie
4 Aus dem Basisteil resultierende Trenderwartungen
5 Die qualitative Untersuchung
5.1 Rahmenbedingungen
5.1.1 Forschungsdesign
5.1.2 Befragungssample: Auswahl der Experten
5.1.3 Der Interviewleitfaden
5.2 Zielsetzung der Untersuchung
5.3 Datenerhebung
5.4 Datenauswertung
5.4.1 Darstellung der Ergebnisse
5.4.2 Diskussion der Ergebnisse
5.4.2.1 Methodendiskussion
5.4.2.2 Ergebnisdiskussion
6 Fazit
Anhang A: Die qualitative Methode
Anhang A.1: Personenanhang
Anhang A.2: Aufbau des Interviewleitfadens
Anhang A.3: Empirische Datenauswertungen
Anhang B: Transkribierte Experteninterviews
Anhang B.1: Experteninterview 1
Anhang B.2: Experteninterview 2
Anhang B.3: Experteninterview 3
Anhang B.4: Experteninterview 4
Anhang B.5: Experteninterview 5
Anhang B.6: Experteninterview 6
Anhang B.7: Experteninterview 7
Anhang B.8: Experteninterview 8
Anhang B.9: Experteninterview 9
Anhang B.10: Experteninterview 10
Anhang B.11: Experteninterview 11
Die Arbeit analysiert kritisch die Realisierbarkeit des Ziels der Bundesregierung, bis zum Jahr 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf deutschen Straßen zu etablieren. Dabei wird ein interdisziplinärer Ansatz gewählt, um sowohl Chancen als auch hemmende Herausforderungen aus verschiedenen fachlichen Perspektiven zu beleuchten.
2.2 Definition und Abgrenzung
Um ein einheitliches Verständnis zu erreichen, wird im Folgenden mit der Definition einzelner Begriffe rund um das Thema Elektrofahrzeug fortgefahren. Es werden somit unterschiedliche Antriebstechnologien definiert, da auf dem Weg vom konventionellen Fahrzeug einige Abstufungen existieren, die schrittweise zur vollständigen Elektrifizierung des Antriebsstranges führen. Angefangen wird mit dem Zwischenschritt Hybrid bis letztlich zum rein elektrisch betriebenen Fahrzeug.
Hybrid Electric Vehicle (HEV): HEVs sind dadurch charakterisiert, dass ihnen die Antriebsenergie auf zwei unterschiedliche Arten bereitgestellt wird: zum einen über einen Verbrennungsmotor mit Flüssigkraftstoff und zum anderen über Elektromotoren mit Batteriespeisung. Hybridantriebe können nach ihrer Bauweise in drei Grundstrukturen eingeteilt werden, nämlich in serielle und parallele Hybridfahrzeuge sowie in Mischhybridfahrzeuge. Zusätzlich sind bei einem HEV Varianten nach seinem Elektrifizierungsgrad zu kategorisieren, die sich in Mikro-, Mild-, Voll- und Plug-in-Hybrid unterteilen.
Plug-in Hybrid Electric Vehicle (PHEV): Der Plug-in-Hybrid ist eine Erweiterung der Voll-Hybridtechnik und bietet zusätzlich zu den Technologien des HEV die Möglichkeit, die Batterie, ans Stromnetz gesteckt („Plug-in“), aufzuladen. Diese Antriebsvariante gewährleistet eine Erhöhung der Reichweite im reinen Elektrobetrieb, da sie eine größer dimensionierte Batterie besitzt und somit eine Senkung des Kraftstoffverbrauchs garantiert.
Extended Range Electric Vehicle (E-REV): Der E-REV gilt als eine besondere Form der Antriebstechnologie und wird auch als serieller Hybridantrieb bezeichnet. Prinzipiell ist der Elektromotor alleine für den Antrieb zuständig, jedoch kann der eingebaute, geringdimensionierte Verbrennungsmotor („Range Extender“) je nach Bedarf als „Reichweitenverlängerung“ eingesetzt werden und somit elektrische Energie für den Antrieb bereitstellen, wobei die Hauptenergiequelle das Stromnetz bleibt.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Elektromobilität ein, formuliert die zentrale Forschungsfrage zur Realisierbarkeit des Regierungsziels und erläutert den wissenschaftlichen Aufbau der Arbeit.
2 Die Elektromobilität: Hier werden die historische Entwicklung und die technischen Definitionen der verschiedenen Antriebsformen dargelegt, um eine fundierte Wissensbasis zu schaffen.
3 Einflussfaktoren der Diversifikation bezüglich Elektromobilität: Das Kapitel analysiert die ökologischen, politischen, psychologischen und ökonomischen Rahmenbedingungen, die maßgeblich über Erfolg oder Scheitern der Elektromobilität entscheiden.
4 Aus dem Basisteil resultierende Trenderwartungen: Es werden basierend auf der Literaturrecherche Trenderwartungen aus den verschiedenen fachlichen Sichtweisen abgeleitet, um diese später mit den empirischen Ergebnissen abzugleichen.
5 Die qualitative Untersuchung: Der Hauptteil der Arbeit präsentiert das Forschungsdesign der Experteninterviews, die Auswertung der Prognosen und die kritische Diskussion der Ergebnisse unter Berücksichtigung des Phänomens der Reaktivität.
6 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass das Ziel von einer Million Elektrofahrzeugen bis 2020 unter aktuellen Rahmenbedingungen nicht realistisch ist.
Elektromobilität, Elektrofahrzeug, Bundesregierung, 1 Million Elektrofahrzeuge, Marktdurchdringung, Experteninterviews, Kundenakzeptanz, Hybridantrieb, Batterietechnologie, Forschungsfrage, Nachhaltigkeit, Energiewende, Reaktivität, Automobilindustrie, Marktpotenzial.
Die Arbeit untersucht kritisch die Realisierbarkeit des ambitionierten Ziels der Bundesregierung, bis zum Jahr 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf deutschen Straßen zu etablieren.
Die Untersuchung umfasst technologische Grundlagen, ökologische Notwendigkeiten, politische Rahmenbedingungen, ökonomische Faktoren und die psychologische Komponente der Kundenakzeptanz.
Das primäre Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage: "Ist das Ziel der Bundesregierung, 1 Million Elektrofahrzeuge bis 2020 landesweit auf den Straßen zu sehen, realistisch?"
Die Autorin verwendet eine interdisziplinäre Analyse sowie eine qualitative Untersuchung auf Basis von leitfadengestützten Experteninterviews mit elf Akteuren aus unterschiedlichen Fachbranchen.
Im Hauptteil werden die Experteninterviews transkribiert, die Prognosen der Experten systematisch ausgewertet und in einer qualitativen Inhaltsanalyse unter Berücksichtigung von Typologien (Subjektive vs. Objektive) analysiert.
Kernbegriffe sind Elektromobilität, Marktdurchdringung, Kundenakzeptanz, Batterietechnologie, Forschungsfrage und Reaktivität.
Die Arbeit stellt fest, dass die Prognosen der Experten stark mit ihrem persönlichen oder unternehmerischen Eigenverdienst an der Marktdurchdringung korrelieren. Subjektive Experten zeigen einen stärkeren Optimismus, während Objektive rational-kritisch urteilen.
Das Fazit lautet, dass das Ziel aufgrund hemmender Faktoren wie hoher Batteriekosten, unzureichender Infrastruktur und mangelnder Kaufakzeptanz kurzfristig nicht realisiert werden kann.
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