Hausarbeit, 2013
21 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
1.1 Einführung in die Thematik
1.2 Medien und Politik
2 Der Bundestagswahlkampf 1994
2.1 Hintergründe
2.2 Traditioneller Wahlkampf mit Tagesschau, Stern und Co.
3 Der Bundestagswahlkampf 2009
3.1 Hintergründe
3.2 Demokratie 3.0- Moderner Wahlkampf mit digitalen Medien
4 Fazit
5 Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht den Wandel der politischen Kommunikation in Deutschland durch den Vergleich zweier Bundestagswahlkämpfe mit unterschiedlichen medialen Voraussetzungen. Ziel ist es zu analysieren, welchen Einfluss traditionelle versus digitale Medien auf die politische Willensbildung ausüben und wie Parteien ihre Strategien an die technologischen Veränderungen anpassen.
1.1 Einführung in die Thematik
Kein Thema war im Sommer 2013 so präsent in den Medien vertreten wie die Bundestagswahl. Die Parteien kämpfen mehr denn je um Stimmen und das schon längst nicht mehr nur mit Wahlplakaten und Kundgebungen auf Marktplätzen. Im 21. Jahrhundert werden TV-Duelle veranstaltet, tägliche Twittermeldungen verschickt und potenzielle Wähler über Facebook geworben. Die Nutzung neuer digitaler Medien ist für viele Politiker selbstverständlich geworden, vor allem zu Zeiten des Wahlkampfes. „[…] [In] Wahlkämpfen und Wahlen spitzt sich die Frage nach der Effizienz und Nachhaltigkeit politischer Kommunikation besonders zu. Wahlen sind das partizipierende Element der politischen Kommunikation schlechthin.“1 Vor allem in der Altersgruppe der 21- bis unter 25-Jährigen gibt es nach einer Erhebung der Bundeszentrale für politische Bildung im Jahr 2009 noch viele Nichtwähler.2 Nicht zuletzt aufgrund von Unverständnis oder Desinteresse. Um junge Menschen wieder mehr für Politik zu begeistern, spielen moderne Medien eine nicht unerhebliche Rolle.
Sie sollen Wahlprogramme verständlich näherbringen und nicht zuletzt bei der Werbung potenzieller Wähler helfen. Wird die politische Kommunikation von den Parteien effizient geplant, „[…] so können Wahlkampagnen in einer Form geführt werden, die die politische Botschaft unter den Bedingungen der modernen Mediengesellschaft wirkungsvoll an die Wähler bringt.“3 Wie wichtig Medien für den Wahlkampf sind, soll in der folgenden Arbeit analysiert werden. Anhand eines Vergleichs zwischen den Bundestagswahlkämpfen von 1994 und 2009 wird gezeigt, inwiefern Medien bei den Wahlkämpfen förderlich sind, aber auch Probleme verursachen können.
1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz des Medieneinflusses auf Wahlen ein und erläutert die Zielsetzung sowie das methodische Vorgehen der Untersuchung.
1.1 Einführung in die Thematik: Dieser Abschnitt beschreibt die zunehmende Bedeutung moderner Kommunikationstools für die Mobilisierung von Wählern und skizziert das Forschungsinteresse.
1.2 Medien und Politik: Hier wird das theoretische Verhältnis zwischen der sogenannten "Mediendemokratie" und der Informationsfunktion der Medien beleuchtet.
2 Der Bundestagswahlkampf 1994: Kapitel 2 analysiert die politischen Rahmenbedingungen des Jahres 1994, geprägt durch die Nachwehen der Wiedervereinigung.
2.1 Hintergründe: Eine Darstellung der sozialen und parteipolitischen Ausgangslage sowie der besonderen Herausforderungen für die Regierung Kohl und die SPD.
2.2 Traditioneller Wahlkampf mit Tagesschau, Stern und Co.: Analyse der Rolle von Printmedien und klassischem Fernsehen bei der Charakterisierung der Kanzlerkandidaten.
3 Der Bundestagswahlkampf 2009: Dieses Kapitel behandelt das Ende der Großen Koalition und den technologischen Wandel im Wahlkampf.
3.1 Hintergründe: Untersuchung der ökonomischen Krise und des Aufkommens neuer politischer Akteure wie der Piratenpartei.
3.2 Demokratie 3.0- Moderner Wahlkampf mit digitalen Medien: Beleuchtung der Nutzung von Social Media, YouTube und Internetportalen durch die Parteien.
4 Fazit: Zusammenfassung der Ergebnisse hinsichtlich des Wandels von klassischer Parteiwerbung hin zu digitalen Kommunikationsstrategien.
5 Ausblick: Diskussion über die zukünftige Bedeutung der Internetdemokratie und die notwendige strategische Neuausrichtung politischer Kommunikation.
Mediatisierung, Bundestagswahl, Politische Kommunikation, Mediendemokratie, Wahlkampf, Internet, Soziale Netzwerke, Digitalisierung, Wählerverhalten, Politische Partizipation, Medienwandel, Amerikanisierung, Wahlbeteiligung, Politikverdrossenheit, Online-Kampagnen
Die Arbeit untersucht, wie sich die mediale Gestaltung von Bundestagswahlkämpfen über einen Zeitraum von 15 Jahren verändert hat.
Im Fokus stehen die Rolle klassischer Massenmedien (TV/Print) im Jahr 1994 sowie die zunehmende Bedeutung des Internets und digitaler Netzwerke im Jahr 2009.
Es soll analysiert werden, inwiefern die mediale Darstellung von Politik die Wählerentscheidung beeinflusst und wie Parteien auf diesen Wandel reagieren.
Die Autorin nutzt einen politikwissenschaftlichen Vergleich der zwei Bundestagswahlkämpfe unter Berücksichtigung relevanter Medien- und Wahlforschung.
Neben den sozio-politischen Hintergründen der Wahljahre analysiert die Arbeit spezifische Medienformate wie TV-Duelle, Printberichterstattung und moderne Online-Plattformen.
Die Arbeit ist zentral durch Begriffe wie Mediatisierung, digitale Wahlkampfführung, Medienwandel und politische Kommunikation geprägt.
Die Arbeit stellt fest, dass Printmedien 1994 einen erheblichen Einfluss auf die öffentliche Wahrnehmung der Kandidaten hatten, teils stärker als das Fernsehen.
Die Piratenpartei wird als Beispiel für einen erfolgreichen, auf netzpolitische Themen und digitale Mobilisierung fokussierten Wahlkampf genannt.
Damit ist die zunehmende Professionalisierung der Akteure sowie die Dominanz von Image-Pflege über inhaltliche Sachfragen in der medialen Berichterstattung gemeint.
Sie betont, dass ein intelligentes Zusammenspiel traditioneller und moderner Medien unerlässlich ist, um Wahlbeteiligung zu sichern und Politikverdrossenheit abzubauen.
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