Masterarbeit, 2013
90 Seiten, Note: 1,3
1 Beschreibung des Untersuchungsgegenstandes
1.1 Gesundheitsziele und Sport
1.2 Sport: Drop out oder Dranbleiben? Zusammenhänge verstehen
2 Problemstellung
2.1 Sportliche Aktivität: Fakten und Grenzen
2.2 Wie Hindernisse und negative Ereignisse sportliche Aktivität blockieren
3 Zielsetzung
4 Zielgruppe
4.1 Begründung und Geschlecht
4.2 Größe und Aufteilung von Experimental-, Placebogruppe und Kontrollgruppe
5 Theoretischer Hintergrund
5.1 Mrs.Sporty Ernährungskonzept
5.2 Mrs.Sporty Bewegungskonzept
5.3 Attributionen: Wie unser Kopf mit Ereignissen umgeht
5.4 Seligman: Theorie des gelernten Optimismus
5.4.1 Von der Theorie der erlernten Hilflosigkeit zur Theorie des gelernten Optimismus
5.4.2 Attributionsstil: optimistische oder pessimistisch
5.4.3 Gelernter Optimismus und Gesundheit: Eine verhaltensbezogene Erklärung
5.4.4 Die Verhaltensqualität Persistenz
5.4.5 Die Verhaltensqualität adaptives Verhalten
5.5 Wirkmechanismen
5.5.1 Kontrollerwartung
5.5.2 Coping
5.5.3 Zielanpassungsfähigkeit
5.5.4 Selbstgesprächsregulation
6 Methodik
7 Empirische Untersuchung
8 Diskussion und Ausblick
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Bedeutung optimistischer Attributionen für die langfristige Aufrechterhaltung sportlicher Aktivität zu untersuchen und zu erforschen, ob mentale Interventionen in Form einer Selbstgesprächsregulation negative gedankliche Muster positiv beeinflussen können, um somit die Drop-out-Raten in gesundheitssportlichen Einrichtungen zu senken.
5.5.4 Selbstgesprächsregulation
Oft formulieren Sportlerinnen und Sportler so wie alle anderen Menschen auch Gedanken in Form von Selbstgesprächen, die sie selbst nicht so bewusst wahrnehmen. In solchen Selbstgesprächen formuliert man Pläne für sein Handeln, gibt sich selbst Anweisungen, ordnet seine Gedanken oder kommentiert das eigene Handeln (Eberspächer, 1995). Ein anschauliches Beispiel aus dem Leistungssport findet sich etwa dort, wo Athleten, ihre Ziele nicht erreichen oder ihr Leistungspotential nicht ausschöpfen können, weil sie irrationale selbstvernichtende Gedanken akzeptieren und ihnen beipflichten. Inzwischen sind bereits viele solcher gedanklichen Muster identifiziert worden, welche die sportliche Leistung, aber auch Leistung allgemein negativ beeinflussen.
Um der Leistungsminderung durch solche Gedanken entgegenzuwirken, können Maßnahmen angewandt werden, welche solche negativen Gedanken modifizieren. Als sehr geeignet hat sich die Förderung des Selbstvertrauens durch Techniken der Selbstwirksamkeitsüberzeugung und Selbstgesprächsregulation herausgestellt.
Selbstvertrauen ist sehr eng mit dem Selbstbild eines Menschen verbunden. Wer von seinen Fähigkeiten überzeugt ist, kann diese Fähigkeiten auch umsetzen. Umgekehrt führt ein negatives Selbstbild zu einem geringen Selbstvertrauen. Ebenso verhält es sich mit Optimismus, einer Eigenschaft, die mit einem hohen Selbstbewusstsein in Verbindung steht.
Beschreibung des Untersuchungsgegenstandes: Definition des Begriffs körperliche Aktivität im Kontext von Gesundheitszielen sowie Erörterung der Problematik von Drop-out-Raten und der Unterscheidung zwischen Aufnahme und Aufrechterhaltung sportlichen Verhaltens.
Problemstellung: Darstellung der Fakten zur sportlichen Aktivität der Bevölkerung und Erläuterung der vielfältigen Barrieren, die ein regelmäßiges Sporttreiben erschweren oder verhindern.
Zielsetzung: Ableitung der Forschungsfrage, ob mentale Interventionen den optimistischen Attributionsstil stützen können, um die langfristige Aufrechterhaltung sportlicher Aktivität zu fördern.
Zielgruppe: Beschreibung der Probandengruppe, bestehend aus 40 sportlichen Neueinsteigerinnen eines Mrs.Sporty-Clubs, und deren Aufteilung in Experimental-, Placebo- und Kontrollgruppe.
Theoretischer Hintergrund: Umfassende Aufarbeitung der Konzepte von Attributionsstilen nach Seligman, deren Bedeutung für die Gesundheit sowie Erläuterung der Wirkmechanismen Kontrollerwartung, Coping, Zielanpassungsfähigkeit und Selbstgesprächsregulation.
Methodik: Detaillierte Beschreibung des randomisierten Studiendesigns, der eingesetzten psychologischen Messinstrumente zur Erfassung von Attributionsstil, Coping und Selbstwirksamkeit sowie des wöchentlichen Interventionsprogramms.
Empirische Untersuchung: Präsentation und statistische Auswertung der Studiendaten hinsichtlich der Veränderung von Attributionsstilen, sportlicher Aktivität und Gewichtsreduktion über einen Zeitraum von vier Monaten.
Diskussion und Ausblick: Kritische Reflexion der Ergebnisse, Bestätigung der Hypothese hinsichtlich der Wirksamkeit mentaler Interventionen sowie Ausblick auf zukünftige Forschungsbedarfe im Bereich der mentalen Trainingsmethoden.
Sportpsychologie, Optimismus, Attributionsstil, Aufrechterhaltung, körperliche Aktivität, Selbstgesprächsregulation, Kontrollerwartung, Coping, Zielanpassungsfähigkeit, Gewichtsreduktion, Gesundheitssport, Verhaltensänderung, Mentales Training, Selbstwirksamkeit, Interventionsstudie
Die Arbeit untersucht, ob die Unterstützung eines optimistischen Attributionsstils durch einfache mentale Interventionen (Selbstgesprächsregulation) dazu beiträgt, dass Frauen in einem Fitness-Studio dauerhaft körperlich aktiv bleiben.
Die zentralen Themen umfassen die Sportpsychologie, insbesondere die Theorie des gelernten Optimismus, Strategien zur Verhaltensaufrechterhaltung im Gesundheitssport und die Anwendung mentaler Techniken zur Stress- und Gedankenregulation.
Das primäre Ziel ist es, empirisch zu belegen, dass mentale Interventionen einen pessimistischen Attributionsstil positiv beeinflussen können, um dadurch die Wahrscheinlichkeit für eine langfristige Bindung an das sportliche Training zu erhöhen.
Es wurde eine randomisierte, empirische Studie mit 40 Probandinnen durchgeführt, die in eine Experimental-, Placebo- und Kontrollgruppe unterteilt wurden. Zur Datenerhebung wurden standardisierte Fragebögen eingesetzt und statistische Varianzanalysen mit Messwiederholungen vorgenommen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, welche die Rolle von Attributionen, Coping-Strategien und Zielanpassungsfähigkeit erläutert, gefolgt von der methodischen Beschreibung der Studie sowie der detaillierten Auswertung der erhobenen Daten.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Sportpsychologie, Optimismus, Attributionsstil, Aufrechterhaltung sportlicher Aktivität, Selbstgesprächsregulation und Verhaltensänderung.
Die Entscheidung für eine homogene Gruppe von Neueinsteigerinnen wurde bewusst getroffen, um die Komplexität individueller Bedürfnisse zu reduzieren und ein aussagekräftiges Studienergebnis bezüglich des Drop-out-Phänomens zu ermöglichen.
Während die Experimentalgruppe eine wöchentliche 15-minütige Intervention zur aktiven Selbstgesprächsregulation erhielt, wurde die Placebogruppe mit einer wirkungslosen, kurzen Befragung betreut, um einen methodisch sauberen Vergleich zu gewährleisten.
Die Studie konnte zeigen, dass die Teilnehmerinnen der Experimentalgruppe über den Zeitraum von vier Monaten eine signifikant stärkere Gewichtsreduktion verzeichneten, wobei die Gruppenzugehörigkeit hierbei eine entscheidende Rolle spielte.
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